Presseschau – 1. September 2026
FAZ
Sollten sich junge Autoren besonders unfreundlich geben?
Eine gewitzte Nora Gomringer, kuriose Ansichten von Norbert Gstrein: Das Erlangener Poetenfest trotzt den Finanzsorgen mit einem bunten Programm. Einige live produzierte Podcasts wirken dagegen eher einschläfernd.
FAZ
Der Tod kann nicht wegerzählt werden
Mit ihrem am Donnerstag erscheinenden Roman „Die Lücken“ ist die Schriftstellerin Shida Bazyar für den Deutschen Buchpreis nominiert. Es gibt in diesem Herbst kein eindrucksvolleres Buch.
FAZ
Die Sanftheit von Andreas Baader
Jean-Raoul Austin de Drouillards Lebensbeschreibung seiner selbst setzt auf die Herausforderung durch Sex und Politik. Aber das reicht noch nicht für einen guten Roman.
Frankfurter Rundschau
Die Katastrophe ist fast nicht passiert
1975 und 1985 stürzen MIG-21-Kampfjets in derselben Straße in Wohnheime. Die Autorin verwebt das verschwiegene Unglück mit einer Familiengeschichte.
Tagesspiegel
„Berlin sah so aus, als wäre der Krieg gerade vorbei“
Der Berliner Schriftsteller und Element-of-Crime-Musiker Sven Regener hat es wieder getan: einen Frank-Lehmann-Roman geschrieben. Ein Gespräch über das West-Berlin der achtziger Jahre, die Neue Deutsche Welle und den Umgang mit Kritik.
Berliner Zeitung
Kerstin Preiwuß: „Wer im Osten lebt, lebt moderner, in der Zukunft“
Im Roman „Wir alle“ erzählt die aus Mecklenburg kommende, in Leipzig lebende Autorin von nervöser Zeit. Wie begegnet Literatur den Sorgen der Gegenwart?
Der Standard
Maria-Sibylla Lotter erhält Tractatus-Preis des Philosophicums Lech
Die deutsche Philosophin wird für ihr Werk „Opfer. Über Verwundbarkeit als Selbstbild“ ausgezeichnet
Stuttgarter Zeitung
Was taugt der Film über die Deutschland-Reise von Thomas Mann?
Hanns Zischler spielt Thomas Mann mit jeder Faser seines Körpers. Aber nicht jeder Augenblick des Historiendramas „Vaterland“ überzeugt so sehr wie sein Hauptdarsteller.
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Online seit: 1. September 2026
Zuletzt geändert: 1. Sep. 2026
