Presseschau – 1. Juli 2026

Olga Tok­ar­c­zuk / Ver­ein­fach­te Klas­si­ker / Loui­sa May Alcott / Stel­la Gai­ta­no / Ron­ja von Rön­ne / Emy Koop­man / Tere­sa Prä­au­er …

NZZ
Das Tele­fon geht nicht, vor dem Haus steht ein Pan­zer – die Nobel­preis­trä­ge­rin Olga Tok­ar­c­zuk erzählt von den Absur­di­tä­ten des kom­mu­nis­ti­schen War­schau
Ein altes Buch, ein neu­er Film: wie die Polen immer wie­der mit einem schein­bar längst abge­schlos­se­nen Kapi­tel ihrer Zeit­ge­schich­te kon­fron­tiert wer­den – der blei­er­nen Zeit des Kriegs­rechts in der Spät­pha­se des ihnen auf­ge­zwun­ge­nen Sowjet­kom­mu­nis­mus.

FAZ
Wie ein SS-Mann 1945 neu anfing
Nach Kriegs­en­de tauch­ten Zehn­tau­sen­de unter. Eini­ge schaff­ten es bis ganz nach oben: Der SS-Ange­hö­ri­ge Schnei­der wur­de unter neu­em Namen Rek­tor, för­der­te die Demo­kra­tie und glaub­te, sei­ne Schuld getilgt zu haben.

FAZ
Wenn Klas­si­ker ihre See­le ver­lie­ren
Ob Gott­fried Kel­ler oder Tho­mas Mann: Immer mehr Klas­si­ker wer­den für den Unter­richt sprach­lich ver­ein­facht. Doch bei dem Ver­such, Hür­den abzu­bau­en, geht die Lite­r­a­ri­zi­tät der Wer­ke ver­lo­ren. Ein Über­blick in Kurz­re­zen­sio­nen.

FAZ
Klei­ne Frau­en ganz groß
Die­ser lite­ra­ri­sche Erfolg hält seit mehr als 150 Jah­ren an: Mit dem Roman „Litt­le Women“ trifft Loui­sa May Alcott seit 1868 den Nerv ihrer Nati­on – der 19. Teil der F.A.Z.-Serie „Ame­ri­ka, wie es im Buche steht“.

Frank­fur­ter Rund­schau
Iri­nus Mis­si­on
Tra­di­ti­on, Poli­tik, Femi­nis­mus: Die süd­su­da­ne­si­sche Schrift­stel­le­rin Stel­la Gai­ta­no und ihr Roman „Eddos gol­de­nes Lächeln“.

Tages­spie­gel
Die­ter Nuhr, Moni­ka Maron und ande­re kämp­fen um ihr Welt­bild: Wo wir rechts ste­hen, ist die Mit­te
Kri­tik an Mer­kel und den Woken: Pro­mi­nen­te wie Peter Schnei­der, Hubert Klei­nert oder Harald Mar­ten­stein erzäh­len, war­um sie nicht mehr links sind und sich ver­kannt füh­len.

Tages­spie­gel
Wel­cher Idi­ot druckt schon Lie­bes­brie­fe aus
Frost und Ver­stö­rung: Ron­ja von Rön­ne erzählt in „Alles Lie­be“ fünf Geschich­ten über Wahr­heit und Lüge in toxi­schen Bezie­hun­gen.

Die Pres­se
Tho­mas Jef­fer­son und sei­ne Skla­vin
Die Autorin und Künst­le­rin Bar­ba­ra Cha­se-Riboud zeich­net in „Die unbe­kann­te Sal­ly Hemings“ eine unge­wöhn­li­che Liai­son nach.

Der Stan­dard
Zar­ter Stoff, geschrie­ben in Minu­ten
Die 32-jäh­ri­ge Deut­sche begeis­ter­te schon vori­ges Jahr die Kri­tik. Nun Voll­zeit­au­torin, arbei­tet sie nicht mehr als Kran­ken­pfle­ge­rin – wird es aber viel­leicht wie­der tun

Süd­deut­sche Zei­tung
Män­ner soll­ten nicht zu schön sein
Kolum­ne von Tere­sa Prä­au­er

Süd­deut­sche Zei­tung
Oh mein Gott, er fühlt es auch
War­um ver­liert sich eine Frau heu­te noch so völ­lig in der Lie­be? Die Nie­der­län­de­rin Emy Koop­man schreibt einen unver­gess­li­chen Roman über eine gro­ße Obses­si­on: „Leich­ter Wahn­sinn“.

Süd­deut­sche Zei­tung
Bru­tal unter­halt­sam
„Lite­ra­ry Role Play­ing Game“ heißt der neue Trend auf dem Buch­markt, Rol­len­spie­le in Text­form. Im Vor­zei­ge­ti­tel „Dun­ge­on Craw­ler Carl“ schüt­tet Autor Matt Din­ni­man eben­so viel Dopa­min wie Hoff­nung aus.

 

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Online seit: 1. Juli 2026

Zuletzt geän­dert: 1. Juli 2026