Hohenemser Literaturpreis für Bülent Kacan

Der Preis wird an deutsch­spra­chi­ge Autoren mit nicht­deut­scher Erst­spra­che ver­ge­ben.

Der Preis­trä­ger des 8. Hohen­em­ser Lite­ra­tur­prei­ses steht fest. Der Preis für deutsch­spra­chi­ge Autoren mit nicht­deut­scher Erst­spra­che geht in die­sem Jahr an Bülent Kacan. Unter den rund 200 ein­ge­reich­ten Tex­ten ent­schied sich die dies­jäh­ri­ge Jury für den Text „Wir, Rot­köp­fe“ des in Minden/Westfalen gebo­re­nen Autors.

Die Jury, bestehend aus der Autorin Julya Rabi­no­wich, der Lite­ra­tur­wis­sen­schaft­le­rin Vero­ni­ka Schuch­ter und VOLL­TEXT-Redak­teur Ste­fan Gmün­der, bezeich­ne­te den Text in ihrer Begrün­dung als „eine irr­lich­tern­de Odys­see zwi­schen Spra­chen, Län­dern, Tod und Leben, die dem Ent­set­zen über den Tod eines gelieb­ten Men­schen eine Spra­che ver­leiht, wo sonst Sprach­lo­sig­keit herrscht“ und so „hand­werk­lich vir­tu­os, poe­tisch und mehr­schich­tig“ nicht nur ein kul­tu­rel­les Pan­op­ti­kum öff­ne, son­dern gleich­zei­tig auch eine poli­ti­sche Ebe­ne ein­be­zie­he.

Die Tex­te wer­den der Jury beim Hohen­em­ser Lite­ra­tur­preis anonym vor­ge­legt.

 

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Online seit: 24. Mai 2023

Zuletzt geän­dert: 24. Mai 2023