Hermann-Hesse-Literaturpreis für Iris Hanika

Die Autorin erhält den mit 15.000 Euro dotier­ten Preis für ihren Roman Echos Kam­mern. Der Her­mann-Hes­se-För­der­preis geht an Nadi­ne Schnei­der.
Iris Hanika © Villa Massimo - Alberto Novelli

Iris Hanika. Foto: Alber­to Novel­li

Iris Hanika wird für ihren im Juni erschie­ne­nen Roman Echos Kam­mern (Dro­schl) mit dem Her­mann-Hes­se-Lite­ra­tur­preis 2020 aus­ge­zeich­net.

„Mit der ver­bin­den­den Kraft einer in feins­te Nuan­cen drin­gen­den Spra­che fügt die Autorin zusam­men, was in der Wirk­lich­keit sei­nen Halt ver­lo­ren hat. Rom, New York und Ber­lin bil­den in Echos Kam­mern einen vor Witz und intel­lek­tu­el­lem Mut­wil­len fun­keln­den Refle­xi­ons­raum“, heißt es in der Begrün­dung der Jury (Bet­ti­na Schul­te, Ste­fan Kis­ter, Andre­as Platt­haus).

Der Her­mann-Hes­se-Lite­ra­tur­preis wird seit 1957 ver­ge­ben und ist der­zeit mit 15.000 Euro dotiert. Zu den bis­her aus­ge­zeich­ne­ten Autorin­nen und Autoren zäh­len unter ande­rem Mar­tin Wal­ser, Mar­le­ne Stre­eru­witz, Ange­li­ka Klüs­sen­dorf und zuletzt Tho­mas Hett­che.

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Der mit 5.000 Euro dotier­te Her­mann-Hes­se-För­der­preis 2020 geht an Nadi­ne Schnei­der. Die 1990 in Nürn­berg gebo­re­ne Autorin wird für ihren im ver­gan­ge­nen Jahr erschie­ne­nen Debüt­ro­man Drei Kilo­me­ter (Jung und Jung) aus­ge­zeich­net.

Laut Jury mes­se Schnei­der „atmo­sphä­risch dicht, bemer­kens­wert unspek­ta­ku­lär und mit schwe­ben­der Ambi­va­lenz“ in ihrem Roman „den schma­len Grat zwi­schen Treue und Ver­rat neu aus“.

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Der Her­mann-Hes­se-Lite­ra­tur­preis und der Her­mann-Hes­se-För­der­preis wer­den alle zwei Jah­re ver­ge­ben. Die dies­jäh­ri­ge Preis­ver­lei­hung fin­det am 29. Okto­ber 2020 in Karls­ru­he statt.

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Online seit: 12. August 2020

Zuletzt geän­dert: 12. Aug. 2020