Esther Kinsky erhält den W.-G.-Sebald-Literaturpreis

Der Preis ist mit 10.000 Euro dotiert und wird in die­sem Jahr erst­mals ver­ge­ben.
Esther Kinsky @ Heike Steinweg – SV

Esther Kin­sky: „Erin­ne­rungs­poe­tik des Gesteins und der Land­schaft.“ Foto: Hei­ke Stein­weg

Der W.-G.-Sebald-Literaturpreis 2020 geht an die Schrift­stel­le­rin und Über­set­ze­rin Esther Kin­sky. Sie erhält die mit 10.000 Euro dotier­te und in die­sem Jahr erst­mals ver­ge­be­ne Aus­zeich­nung für ihren Text „Kalk­stein“.

In der Begrün­dung der Jury heißt es: „Wir zeich­nen damit einen Text aus, der in beein­dru­cken­der Wei­se eine Erin­ne­rungs­poe­tik des Gesteins und der Land­schaft ent­fal­tet und der die The­men von W. G. Sebalds Werk auf völ­lig eigen­stän­di­ge Art und Wei­se arti­ku­liert und wei­ter­führt.“

Bewer­ben konn­ten sich Autorin­nen und Autoren aus dem In- und Aus­land mit einem unver­öf­fent­lich­ten deutsch­spra­chi­gen Pro­sa­text (Erzäh­lung oder Aus­zug aus einem grö­ße­ren Pro­jekt), der sich mit dem The­men­kom­plex „Erin­ne­rung und Gedächt­nis“ beschäf­tigt.

Die Preis­ver­lei­hung fin­det am 21. Novem­ber 2020 im Rah­men einer lite­ra­tur­wis­sen­schaft­li­chen Fach­ta­gung in Sont­ho­fen im Ober­all­gäu statt.

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Online seit: 22. Juli 2020

Zuletzt geän­dert: 22. Juli 2020