Björn Kuhligk erhält Arno-Reinfrank-Literaturpreis 2018

Aus­ge­zeich­net wird er ins­be­son­de­re für sein Lang­ge­dicht Die Spra­che von Gibral­tar
Björn Kuhligk

Björn Kuhl­igk. Foto: © Achim Wag­ner

Björn Kuhl­igk erhält den dies­jäh­ri­gen Arno-Reinfrank-Lite­ra­tur­preis der Stadt Spey­er. Aus­ge­zeich­net wird er für sei­ne Lyrik, ins­be­son­de­re für sein Lang­ge­dicht Die Spra­che von Gibral­tar, in dem er das Schick­sal der Flücht­lin­ge in der spa­ni­schen Exkla­ve Mel­il­la ver­ar­bei­tet.

Die Jury sieht in Björn Kuhl­igks ein­dring­li­chen Ver­sen, die Ergeb­nis sei­ner Rei­se im Okto­ber 2015 ans Ende Euro­pas sind, eine „Poe­sie der Fak­ten“ im Sin­ne Arno Reinfranks (1934–2001): „Kuhl­igks Lang­ge­dicht ist kri­tisch und selbst­kri­tisch, ange­rührt und schuld­be­wusst – aber illu­si­ons­los, unpa­the­tisch, abwech­selnd ernst­haft und spie­le­risch-distan­ziert.“

Björn Kuhl­igk wur­de 1975 in Ber­lin gebo­ren, wo er als Buch­händ­ler arbei­tet. Nach Es gibt hier kei­ne Küs­ten­stra­ßen (2001), Am Ende kom­men Tou­ris­ten (2002), Gro­ßes Kino (2005), Von der Ober­flä­che der Erde (2009) und Die Stil­le zwi­schen null und eins (2013) erschien  2016 der Gedicht­band Die Spra­che von Gibral­tar.

Der Arno-Reinfrank-Lite­ra­tur­preis wird alle drei Jah­re ver­ge­ben und ist mit 5000 Euro dotiert. Die bis­he­ri­gen Preis­trä­ger waren Jan Wag­ner, Moni­ka Rinck, Danie­la Dröscher und Sven­ja Lei­ber.

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Online seit: 2.2.2018

Zuletzt geän­dert: 2. Feb. 2018