Presseschau – 25. September 2020

Saul Fried­län­der über Mar­cel Proust / Wal­ter Ben­ja­min / Buch Wien abge­sagt / San­dra Gugić / Richard David Precht / Wil­liam Gib­son …

Frank­fur­ter Rund­schau
Unter der Erb­last der Geschich­te
Am 26. Sep­tem­ber vor 80 Jah­ren nahm sich Wal­ter Ben­ja­min das Leben, auf der Flucht vor den Nazis. Howard Eiland und Micha­el W. Jen­nings wür­di­gen einen epo­cha­len Autor und Den­ker.

NZZ
„Im Wes­ten nichts Neu­es“ – das gilt bis heu­te (Pay­wall)
Erich Maria Remar­que schrieb von den Schlacht­fel­dern des Ers­ten Welt­kriegs. Auch fünf­zig Jah­re nach dem Tod des Autors ist sein berühm­tes­tes Buch brand­ak­tu­ell.

Tages­an­zei­ger
Pro­ble­me wer­den mit dem Sas­hi­mi-Mes­ser gelöst
Um Schmug­gel und bru­ta­le Macht­kämp­fe in der Unter­welt geht es im düs­te­ren Gangs­ter-Epos „Heis­ses Blut“ des Korea­ners Un-su Kim.

Tages­spie­gel
Über das gespal­te­ne Ver­hält­nis zu sei­ner Her­kunft
War Mar­cel Proust von gesell­schaft­li­chen Kon­ven­tio­nen gehemmt? Saul Fried­län­der unter­sucht in einem Essay Homo­se­xua­li­tät und das Jüdi­sche im Werk des Autors.

Der Stan­dard
Men­as­ses Face­book-Kom­men­tar: Die Saat der Löschungs­tat
Mit der Strei­chung einer Pole­mik von Robert Men­as­se lenk­te Ger­not Blü­mel als ÖVP-Spit­zen­kan­di­dat für die Wie­ner Gemein­de­rats­wahl Zorn auf sich.

Wie­ner Zei­tung
Mes­se Buch Wien nun doch abge­sagt
Kom­men­de Woche hät­te ein Prä­ven­ti­ons­kon­zept vor­ge­stellt wer­den sol­len.

Wie­ner Zei­tung
San­dra Gugić und das Schmerz­ge­dächt­nis der Fra­gen
Man­che bre­chen mit der Welt ihrer Her­kunft, ande­re zieht es dort­hin zurück: Die öster­rei­chi­sche Autorin erzählt in ihrem Roman „Zorn und Stil­le“ von einer glück­su­chen­den Migran­ten­fa­mi­lie.

Wie­ner Zei­tung
Richard David Precht und die Zoo­tie­re mit den kal­ten Her­zen
Phi­lo­soph Richard David Precht dis­ku­tiert Uto­pien und Dys­to­pien zu Künst­li­cher Intel­li­genz.

Der Spie­gel
Der Hals ist steif vom Lesen – ist egal, wenn dein Bein abge­tre­ten ist (Pay­wall)
Joa­chim Mey­er­hoffs auto­bio­gra­fi­sches Buch „Hams­ter im hin­te­ren Strom­ge­biet“ hat mich getrös­tet, belus­tigt und auf­ge­klärt, als ich selbst einen Schlag­an­fall hat­te.

Süd­deut­sche Maga­zin
„Wir leben im Inter­net, statt es nur zu nut­zen“
Der Sci­ence-Fic­tion-Autor Wil­liam Gib­son erklärt, war­um die Wirk­lich­keit oft schlim­mer ist als sei­ne düs­te­ren Pro­gno­sen und was gesche­hen muss, damit die Mensch­heit doch noch die Kur­ve kriegt.

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Online seit: 25. Sep­tem­ber 2020

Zuletzt geän­dert: 25. Sep. 2020