Presseschau – 5. November 2026
NZZ
Männlich, weiblich oder beides: Michel Foucault erzählt, wie der Zwang zum „richtigen Geschlecht“ entstand
Im nachgelassenen Buch „Die Hermaphroditen“ beleuchtet der Philosoph den Wandel von einem Rechtssystem, in dem Geschlecht eine Sache der Wahl war, zu einem System, das auf „Wahrheit“ beruht.
FAZ
Dieser Fleischer braucht kein Gemüse
Geh mit der Zeit oder komm in ihr um: In seinem Roman „Ochsenkopf“ erzählt der Niederländer Manik Sarkar von einem leidenschaftlichen Metzger, der durch einen Supermarkt in der Nähe ruiniert wird.
FAZ
Ist die Wahrheit groß genug für zwei?
Was bleibt vom Schriftsteller Günter de Bruyn? Eine Tagung in Beeskow widmete sich seinem Werk. Besonders die Erzählung „Märkische Forschungen“ erwies sich als ungeheuer aufschlussreich. Auch mit Blick auf einige verworfene Kapitel.
FAZ
Schon lange nicht mehr so gelacht
Der neue Roman von Daniel Kehlmann heißt „Afrika“, doch er spielt in Berlin im Jahr 1885, als dort ein Kontinent verteilt wurde. Mit hoffmannsthalscher Ironie erzählt er von vollkommener Skrupellosigkeit.
Frankfurter Rundschau
Berliner Blutregen
Jeder Absatz ein Knaller: Daniel Kehlmanns kühler, böser, glatter und unterhaltsamer Roman „Afrika“.
Berliner Zeitung
So komisch kann Kolonialismus sein
Daniel Kehlmann, ein Meister des ironischen Dialogs, treibt hier seine Kunst auf die Spitze. Der Hintergrund aber ist ernst.
Süddeutsche Zeitung
Wenn der Sturm sich endlich legt
An dem Roman „Der Baum“ schrieb Tommie Goerz bis kurz vor seinem Tod, sein Lektor stellte das Buch fertig. Eine Erzählung über ein altes Wirtshaus, wortkarge Leute und die Kunst, sich selbst zu erkennen.
Stuttgarter Zeitung
Die radioaktive Liebe – Lutz Seiler und sein magischer neuer Roman
In einer „tragikomischen Liebesgeschichte“ reist Lutz Seilers Alter Ego Carl Bischoff von Berlin bis nach Kasachstan. Ein Leseabenteuer. Und eine Lesung in Stuttgart.
Stuttgarter Zeitung
Vom ostdeutschen Alltag bis in Rilkes Welten
Am Schillersonntag ist rund um Schillermuseum und Literaturarchiv viel los. Den Auftakt macht die Schillerrede der Schriftstellerin Helga Schubert, die als Chronistin des ostdeutschen Alltags gilt.
Die Zeit
Dann klingt es fast nach Loriot
Bei Max Czollek reist ein junger Jude durch Deutschland, stets auf der Suche nach dem nächsten Horror. Kann das gut gehen?
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Online seit: 5. November 2026
Zuletzt geändert: 5. Nov. 2026
