Presseschau – 3. November 2026
Die Welt
Wer ein Faible für Amélie oder Wes Anderson hat, wird entzückt sein
Mit „Peck & Peck“ möchte Bonnie Garmus an ihren Welterfolg „Eine Frage der Chemie“ anknüpfen. Die Story spielt in den 1980ern. Es geht um ein Thema, das auch schon damals wie aus der Welt gefallen schien.
FAZ
Moskau ist für die Desillusionierten schon Asien
Jiří Weil war überzeugter Kommunist. Sein Roman „Moskau – Die Grenze“ von 1937 wurde jetzt neu aufgelegt. Er ist eine mutige Antwort auf den Beginn des stalinistischen Terrors, dem der Autor selbst mit knapper Not entrann.
FAZ
Eure Münder werden gegen euch aussagen
Schutz- und Orientierungslosigkeit sind Teil des poetischen Programms: Karosh Taha findet in ihrem Roman „Gulistan“ eine Form für das Unsagbare.
FAZ
Er stand quer zum Zeitgeist, wo immer er ihn traf
Mit seinen „Entrüstungen“ erregte er Aufsehen, sein Alter Ego schickte er in den diplomatischen Dienst, und eine literarische Fiktion bereitete seinem Doktorvater Vergnügen. Jetzt ist Joseph von Westphalen mit 81 Jahren gestorben.
Frankfurter Rundschau
Benns Briefwechsel mit seiner Tochter Nele: Lieben und lieben lassen
32 Jahre lang schrieben Gottfried Benn und seine Tochter Nele einander – trotz allem, was zwischen ihnen stand. Nele erfuhr vom Tod ihres Vaters aus der Zeitung.
Berliner Zeitung
Nur mal kurz das Literaturhaus retten: Oliver Zille hat einen Zwischenjob
Der heutige Ruf der Leipziger Buchmesse ist mit seinem Namen verbunden. Jetzt braucht man ihn in der Branche wieder, für ein kleines, fragiles Projekt.
Süddeutsche Zeitung
„Im Idealfall ist Pop auch populär“
Der DJ und Dichter Andreas Neumeister schrieb den Sound und den Rhythmus der Gegenwart mit. Wo er auftauchte, war alles interessant. Jetzt ist er im Alter von 67 Jahren gestorben.
Süddeutsche Zeitung
Der Prix Goncourt geht an Philippe Jaenada
Der französische Schriftsteller erhält in diesem Jahr die bedeutendste Auszeichnung Frankreichs für Literatur. Das entschied die Jury bei ihrer traditionellen Sitzung im Pariser Restaurant Drouant in Paris.
Süddeutsche Zeitung
Bitte nicht als Serie verfilmen
Der großen Schweizer Saga seiner früheren Romane fügt der Schriftsteller Christoph Geiser mit der „Spur der Hasen“ eine russische Großmutter hinzu, die aus einer jüdischen Familie stammte: Eine widerständige Lebensgeschichte.
Der Standard
Deutscher Satiriker und Journalist Joseph von Westphalen gestorben
Der Autor starb im Alter von 81 Jahren. Bekannt wurde er unter anderem mit satirischen Romanen rund um sein Alter Ego, den Diplomaten Harry von Duckwitz
Die Zeit
Weihnachten mit Deutsch-Drahthaar
Daniel Glattauer wärmt wohlig in der dunklen Jahreszeit.
Die Zeit
Ich werde ihn beim Wort nehmen
Wie kann man auf die Idee kommen, Botho Strauß sei nur ein Dichter? Er ist doch auch ein Favorit der Rechtspopulisten. Aber dazu schweigt er. Eine Entgegnung auf meinen Kollegen Ijoma Mangold.
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Online seit: 3. November 2026
Zuletzt geändert: 3. Nov. 2026
