Presseschau – 29. Oktober 2026
NZZ
Anruf in der Vergangenheit – Alex Schulman erzählt in seinem neuen Roman von den Schrecken der Kindheit
Der schwedische Bestsellerautor und Journalist begibt sich auf die Suche nach Traumata: Die Detektivarbeit, mit der ein Tag im Leben einer Familie rekonstruiert wird, ist eindrücklich.
FAZ
Was lesen Sie?
Jede Woche fragen wir Menschen aus dem Kulturbetrieb, was sie lesen und welches Buch in ihrem Schrank sie ganz bestimmt nicht lesen werden. Diesmal antwortet der Verleger Ruben Höppner.
FAZ
Defilee der Geister, die vom Sterbenden betrogen worden sind
George Saunders setzt seine Beschäftigung mit der amerikanischen Gefühls- und Geschäftswelt fort: In „Nachtwache“ konfrontiert er einen Ölmagnaten mit den Folgen seines Tuns.
FAZ
Der Ruhm, den er sich immer wünschte, kam erst, als er starb
Er hat vielleicht die Pop-Literatur auf Deutsch erfunden. Er war mein Freund. Es war echt nicht immer einfach mit ihm. Persönliche Erinnerungen an den Schriftsteller Joachim Lottmann, der jetzt mit 74 Jahren gestorben ist.
Frankfurter Rundschau
Die Erfindung einer Tochter
In Ulf Erdmann Zieglers neuem Roman erzählt ein „Mann ohne Kind“.
Tagesspiegel
Martina Hefters Roman „Nach der Sonne schauen“: Sie hat sich die Deutungshoheit zurückerobert
Nach dem Gewinn des Deutschen Buchpreises 2024 veröffentlicht Martina Hefter einen weiteren umwerfend ruhigen, atmosphärenstarken und schönen Roman.
Süddeutsche Zeitung
„Wir sind nicht alle Donald Trumps“
Der Mensch ist gierig und getrieben von Eigennutz? Eine fatale Lüge, sagt die Philosophin Susan Neiman. Ein Gespräch über das „Böse“ und darüber, worin es gerade nicht besteht.
Süddeutsche Zeitung
Für immer auf Besuch
In „Jugo“ betrachtet Ilija Matusko seine eigene Herkunft und die seines Vaters. Wie kehrt man zurück in ein Land, das es nicht mehr gibt?
Süddeutsche Zeitung
Küss mich, Tod
Der ukrainische Schriftsteller Artem Tschech kämpft gegen Russland, überlebte die letzten Tage von Bachmut. In seinem Buch „Musik für einen Soldaten“ beschreibt er seine Verwandlung und die Realität des Krieges heute.
Der Standard
Wie Gustav Ernst in „Arbeiterkino“ dem Bezirk Favoriten ein Denkmal baut
Der Autor entsinnt sich seiner Kindheits- und Jugendjahre in sogenannten einfachen Verhältnissen. Das tut er unpathetisch und ungemein komisch
Die Furche
„Die goldenen Früchte“: Ego-Kämpfe in der Literatur
„Les Fruits d’Or“ von Nathalie Sarraute erschien 1963 und ist ein dynamisches Gewebe von Stimmen. Namenlose Personen urteilen darin über ein einzigartiges, großartiges literarisches Werk.
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Online seit: 29. Oktober 2026
Zuletzt geändert: 30. Okt. 2026
