Presseschau – 8. Oktober 2026

Lite­ra­tur­no­bel­preis für Anne Carson / Maxim Bil­ler / Carl Nixon / Dör­te Han­sen / Ali­ce Horá­č­ko­vá / Jonáš Zbořil / Gün­ter Grass …

NZZ
Die Anti­ke als Sprung­brett für küh­ne Phan­ta­sien: Anne Carson erhält den dies­jäh­ri­gen Lite­ra­tur­no­bel­preis
Die kana­di­sche Autorin Anne Carson bringt anti­ke Mythen in die Gegen­wart. Die Nach­richt vom Lite­ra­tur­no­bel­preis erreicht die 76-Jäh­ri­ge bei einer ziem­lich unge­wöhn­li­chen Tätig­keit.

NZZ
Der typi­sche Carson-Effekt: Die lang­jäh­ri­ge Über­set­ze­rin der kana­di­schen Nobel­preis­trä­ge­rin schil­dert die Fas­zi­na­ti­on die­ses Werks
Die anspie­lungs­rei­chen und viel­schich­ti­gen post­mo­der­nen Tex­te von Anne Carson ins Deut­sche zu über­tra­gen, ist eine her­aus­for­dern­de, aber auch reiz­vol­le Auf­ga­be.

Die Welt
Der Lite­ra­tur­no­bel­preis geht an die nord­ame­ri­ka­ni­sche Sap­pho
Oft zeich­net der Lite­ra­tur­no­bel­preis Mit­tel­maß aus, dies­mal ist er eine Tro­phäe für abwei­chen­des Ver­hal­ten. Denn die kana­di­sche Dich­te­rin Anne Carson ist eine klas­sisch gebil­de­te Eigen­bröt­le­rin.

FAZ
Wel­che Feh­ler ent­schul­di­gen Sie am ehes­ten, Maxim Bil­ler?
Der Fra­ge­bo­gen, den der Schrift­stel­ler Mar­cel Proust gleich zwei­mal aus­füll­te, war ein belieb­tes Gesell­schafts­spiel. Wir spie­len es wei­ter. Heu­te mit dem deut­schen Schrift­stel­ler und Kolum­nis­ten Maxim Bil­ler.

FAZ
Die­se Nobel­preis­trä­ge­rin liebt die Dop­pel­deu­tig­keit
Sie ist eine Brü­cken­baue­rin zwi­schen Kon­ti­nen­ten, Spra­chen und Epo­chen: Der dies­jäh­ri­ge Lite­ra­tur­no­bel­preis geht an die kana­di­sche Schrift­stel­le­rin Anne Carson.

Frank­fur­ter Rund­schau
Nobel­preis für Anne Carson: Mit dem Sal­to durch die Poe­sie
Der dies­jäh­ri­ge Nobel­preis an Anne Carson ist ein wohl­tu­en­des Signal, das zeigt: Die Welt ist ver­än­der­bar und die Ver­gan­gen­heit höchst leben­dig.

Frank­fur­ter Rund­schau
Das Cut­ter­mes­ser in der Hand
Über Jah­re ent­stan­de­ne Geschich­ten des Neu­see­län­ders Carl Nixon fügen sich zum fei­nen Roman „Die Waters“.

Frank­fur­ter Rund­schau
„Wenn einer auf­gibt, tut er es im Febru­ar“
Uner­bitt­li­ches Land­le­ben: Dör­te Han­sen stellt im Schau­spiel Frank­furt ihren kar­gen Roman „Bro­der“ vor.

Frank­fur­ter Rund­schau
Die Wich­tig­keit, Cine­kr oder Zinne­cker zu hei­ßen
Ali­ce Horá­č­ko­vás gro­ßer Fami­li­en­ro­man „Geteil­tes Haus“ führt tief in die tsche­chisch-deut­sche Geschich­te.

Frank­fur­ter Rund­schau
Wo fängt es an, und wo hört es auf?
Zärt­li­che Dys­to­pie: Jonáš Zbořils „Flo­ra“ lässt einen unheim­li­chen tsche­chi­schen Mythos auf­er­ste­hen.

Frank­fur­ter Rund­schau
„Ich kann auch im Wohn­zim­mer ein Lite­ra­tur­fes­ti­val ver­an­stal­ten“
Die tsche­chi­sche Schrift­stel­le­rin Rad­ka Dene­mar­ko­vá über die Wehr- und Wahr­haf­tig­keit von Büchern in Zei­ten der Lüge.

Tages­spie­gel
Lie­be ist die Pein der Lie­be wert
Eine Ent­schei­dung für die Kunst: Mit dem Lite­ra­tur­no­bel­preis für die kana­di­sche Autorin Anne Carson ver­mei­det die Schwe­di­sche Aka­de­mie wohl ganz bewusst ein poli­ti­sches State­ment.

Tages­spie­gel
Als Gün­ter Grass die Wen­de beschrieb: Kul­tur­fes­ti­val erin­nert an Zeit des Schrift­stel­lers in der Lau­sitz und for­ciert die Ost-West-Debat­te
1990 wohn­te der spä­te­re Lite­ra­tur­no­bel­preis­trä­ger in Alt­dö­bern. Sei­ne Beob­ach­tun­gen der Wen­de flos­sen in Wer­ke ein. Ein neu­es Grass-Fes­ti­val will Men­schen über den Osten ins Gespräch brin­gen.

Die Pres­se
Kana­die­rin Anne Carson erhält Lite­ra­tur­no­bel­preis: Ein oft kryp­ti­sches Werk, betö­rend schön
Her­ku­les ist bei ihr ein homo­se­xu­el­ler Teen­ager: Anne Carson bezieht ihre Stof­fe, wie etwa in ihren berühm­ten „Rot“-Versromanen, vor allem aus der klas­si­schen Anti­ke – und macht unglaub­li­che Sprach­kunst­wer­ke dar­aus.

Süd­deut­sche Zei­tung
„Damit hat­te ich nicht mehr gerech­net“
Marie Lui­se Knott über­setzt seit vie­len Jah­ren Lyrik und Pro­sa der frisch gekür­ten Nobel­preis­trä­ge­rin Anne Carson. Wohl nie­mand kann bes­ser erklä­ren: Was macht die Autorin so beson­ders?

Süd­deut­sche Zei­tung
Poe­sie mit Sal­tos, Hüp­fern und Sprün­gen
Anne Carson mit dem Lite­ra­tur­no­bel­preis aus­zu­zeich­nen, ist eine muti­ge Wahl. Sie ist eine Autorin, die sich im Nie­mands­land zwi­schen den ver­trau­ten For­men des Schrei­bens bewegt. War­um es sich gera­de des­halb lohnt, ihr Werk zu ent­de­cken.

Der Stan­dard
Wie Rad­ka Dene­mar­ko­vás „Kobold“ Femi­nis­mus aus den Was­sern der Mol­dau schöpft
Ihr famo­ser Roman han­delt vom Unmaß patri­ar­cha­ler Gewalt und wur­de erst jetzt über­setzt. Er schmückt den Frank­fur­ter Buch­mes­sen-Schwer­punkt

Der Stan­dard
Kana­di­sche Autorin Anne Carson bekommt heu­er den Lite­ra­tur­no­bel­preis
In Stock­holm ent­schied man sich für das „küh­ne und ein­falls­rei­che“ Werk der Kana­die­rin, wur­de am Don­ners­tag bekannt gege­ben. Carson sei über­rascht, freue sich aber

Die Zeit
Alles, was der Mensch ist und sein kann
Für ihr küh­nes Werk aus Lyrik, Per­for­man­ces und Erzäh­lun­gen bekommt Anne Carson den Nobel­preis. Das ist abso­lut stim­mig – und zugleich eine Auf­for­de­rung an uns alle.

Die Zeit
Anne Carson aus Kana­da erhält Lite­ra­tur­no­bel­preis
Mit dem Nobel­preis für Lite­ra­tur wird in die­sem Jahr Anne Carson geehrt. Die Aka­de­mie wür­digt das „küh­ne und ein­falls­rei­che Werk“ der Dich­te­rin aus Kana­da.

 

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Online seit: 8. Okto­ber 2026

Zuletzt geän­dert: 9. Okt. 2026