Presseschau – 30. September 2026

Joa­chim Lott­mann / Kers­tin Prei­wuß / Artem Tschech / Ulri­ke Draes­ner / Leh-Wei Liao / Max Czol­lek / Lau­ren Groff / Chris­toph Kra­mer …

NZZ
Öffent­lich insze­nier­tes Ster­ben: Die letz­ten Tage eines Schrift­stel­lers
Der an Krebs erkrank­te Autor Joa­chim Lott­mann doku­men­tiert sei­nen Kampf gegen den Krebs auf Face­book. Damit steht er in einer lan­gen Tra­di­ti­on.

Die Welt
Wenn die Iden­ti­täts­su­che zur Staats­kri­se wird
Wie ver­kraf­tet man die Krebs­er­kran­kung der eige­nen Mut­ter, das Ende der ers­ten gro­ßen Lie­be und das neue Leben fern der Hei­mat? In sei­nem Debüt­ro­man fin­det Sän­ger Bet­terov dar­auf eine unge­wöhn­li­che Ant­wort.

FAZ
Kann Schrei­ben hei­len?
Im Höl­der­lin­turm trifft Poe­sie auf The­ra­pie: Die klei­ne Son­der­aus­stel­lung „Schrei­ben für die See­le“ zeigt, wie Tex­te Kri­sen lin­dern kön­nen. Ihre Stär­ken lie­gen aller­dings aus­ge­rech­net jen­seits der Lite­ra­tur­ge­schich­te.

Fran­fur­ter Rund­schau
Die Not wird für alle rei­chen
Autorin Kers­tin Prei­wuß ver­an­stal­tet ein „Rodeo“ mit gna­den­los maka­be­rer Lyrik.

Die Pres­se
„Vor dem Krieg ver­ste­cken? Es geht dar­um, sich nicht vor sich selbst zu schä­men“
Der ukrai­ni­sche Schrift­stel­ler Artem Tschech hat einen auto­bio­gra­fi­schen Roman über sei­ne Erfah­run­gen als Front­kämp­fer, die Zer­brech­lich­keit des Lebens im Krieg und sei­ne Ret­tung durch die Musik ver­öf­fent­licht. Ein Gespräch in Kiew wäh­rend eines Luft­alarms.

Süd­deut­sche Zei­tung
Eine Frau hat das War­ten satt
Als Odys­seus end­lich aus Tro­ja heim­kehrt, bricht sei­ne Frau zu einem Aben­teu­er auf: Ulri­ke Draes­ner liest in trei­ben­dem Rhyth­mus „pene­lo­pes sch()iff“, ihr Sequel zum Epos, als Hör­buch ein.

Süd­deut­sche Zei­tung
Bit­te spre­chen Sie nach dem Dop­pel­punkt
In sei­nem Audio-Ver­lag Sup­po­sé hat Klaus San­der gro­ße Por­träts geschaf­fen, etwa von Die­ter Wel­lers­hoff und Peter Kurz­eck. Dass sie jetzt als präch­ti­ge Bücher erschei­nen, hat mit den Gren­zen des Hör­buch­mark­tes zu tun.

Süd­deut­sche Zei­tung
Etwas Schö­nes konn­te gesche­hen
Eine jun­ge Frau sucht sich selbst – und fin­det ihre vor Jah­ren ver­schwun­de­ne Mut­ter. Leh-Wei Liao erzählt in ihrem Debüt­ro­man „Glas­zeit“ von einem Leben, in dem es kei­ne Sicher­heit gibt.

Süd­deut­sche Zei­tung
Zer­fa­ser­land
In sei­nem Debüt­ro­man „Zwei­fels­sohn“ schickt Max Czol­lek sein gequäl­tes Alter Ego von Wien nach Rügen – stark ange­lehnt an Chris­ti­an Kracht.

Süd­deut­sche Zei­tung
Trittst du mich, dann tret’ ich dich
Lau­ren Groff gehört zu den stärks­ten Autorin­nen der USA. In dem Kurz­ge­schich­ten­band „Rauf­bold“ erzählt sie von wider­stän­di­gen Frau­en und der ewi­gen Angst, zurück­ge­las­sen zu wer­den.

Süd­deut­sche Zei­tung
Das Wun­der von Har­lem
Gemes­sen an sei­nen Aus­zeich­nun­gen ist Col­son Whit­ehead der bedeu­tends­te leben­de Autor der USA. Jetzt hat er eine monu­men­ta­le Tri­lo­gie abge­schlos­sen, die von Ame­ri­kas fei­er­li­chem Selbst­ver­ständ­nis nicht viel übrig lässt.

Süd­deut­sche Zei­tung
Er meint es ernst
Mit sei­nem zwei­ten Roman „Wol­ken­be­rühr­punkt“ will der Schrift­stel­ler Chris­toph Kra­mer sich von sei­nem pro­mi­nen­ten Fuß­bal­ler­na­men lösen. Begeg­nung mit einem Schreib­pro­fi.

 

 

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Online seit: 30. Sep­tem­ber 2026

Zuletzt geän­dert: 1. Okt. 2026