Presseschau – 27. September 2026
NZZ
Die Welt hat eine kuriose Seite – und Literatur hilft uns dabei, sie wahrzunehmen
Witz will Weile haben. Das zeigen die humoristischen Meisterwerke der Literatur. Sie legen nicht mit einem Pointenfeuerwerk los, sondern zeihen uns listig ins Vertrauen – und führen uns aufs Glatteis.
NZZ
Irmgard Keun: „Liebe? Da zucke ich nur mit meiner anerkannten Schulter.“
Für die Protagonistin Doris führt der Weg zum Ruhm über Männerbekanntschaften – und endet anders als geplant.
NZZ
Panik und Poetik: Eine Autorin im tollkühnen Wettlauf gegen die Zeit
Barbi Marković soll eine Poetikvorlesung halten, aber diese hat überhaupt keine Lust, gehalten zu werden
NZZ
Ein Schweizer schreibt schräge Island-Krimis mit verrückten Wendungen und tollen Dialogen
Der Schweizer Autor Joachim B. Schmidt ist nach Island ausgewandert. Die Liebe zu seinem neuen Land lässt er in seine Romane einfliessen. Nun folgt der dritte Band mit dem eigenwilligen Helden Kalmann.
NZZ
Meryem El Mehdati beschreibt in „Supersaurio“ den Arbeitsalltag der Generation Y
Scharfsinnig erfasst die Autorin aus Gran Canaria den Alltag in einer Supermarktkette.
NZZ
Niemand schreibt so bitterböse und amüsant wie Yasmina Reza
Die französische Autorin ist die Meisterin der Pointen. In ihrem berühmten Stück „Der Gott des Gemetzels“ entfesselt Yasmina Reza eine Schlacht im Wohnzimmer.
Die Welt
Hartes Cover, weicher Kern
Hummer sind sehr gut darin, ihren alten Panzer abzuwerfen. Menschen fällt ein Neuanfang im Leben nicht immer leicht. In Beatrix Gerstbergers Romanen treffen beide Spezies aufeinander. Eskapismus gelingt hier nur den Menschen.
FAZ
Weit entfernt von der Realität der DDR?
Ein neuer Impressionismus: Thilo Krauses Roman „Jetzt, wo du ein Held bist“ erzählt atmosphärisch und unaufdringlich von Elb-Träumerei, entfremdeten Eltern und einem ungewöhnlichen Freund.
FAZ
Wir müssen unsere eigene Sprache für den Krieg finden
Mit „Hemingway hat keine Ahnung“ hat Artur Dron in der Ukraine einen Bestseller verfasst. Sein Buch bricht mit der klassischen Antikriegsliteratur des zwanzigsten Jahrhunderts. Nun erscheint es auch auf Deutsch.
FAZ
Er war eigentlich ein Guter
Die französische Erfolgsautorin Karine Tuil rührt in „Die Liebeshungrigen“ viele aktuelle Themen zusammen. Der Protagonist ist eine Mischung aus realen Ex-Präsidenten – aber das Buch angeblich kein Schlüsselroman.
FAZ
Meine Freundin, die Terroristin
In ihrem für den Deutschen Buchpreis nominierten Roman „Orca“ beschreibt Franziska Gänsler eine Gruppe von Klimaaktivisten aus den Augen einer Randfigur. Wie weit geht man, um seine Ziele durchzusetzen?
FAZ
„Ein Umzug wäre ein herber Verlust für den Verlag“
Reinhold Neven Du Mont, Helge Malchow und jetzt Kerstin Gleba haben Kiepenheuer & Witsch zu einem der wichtigsten deutschen Verlage gemacht. Drei Generationen über Veränderungen im Geschäft, KI und Gerichtsprozesse.
Berliner Zeitung
„Das Land im Winter“: Ein funkelnder Roman, aufgebaut wie ein Eisberg
Andrew Miller erzählt meisterhaft von der Abstoßung und Anziehung zweier Paare in der englischen Provinz. Das Buch war für den Booker-Preis nominiert.
Berliner Zeitung
Sekt und Saalschlacht: Wie feiert das Literaturhaus seine aufgefrischte Villa?
Wir haben die beiden Leiterinnen des Literaturhauses Berlin gefragt, wann und warum es sich an den ersten Oktobertagen lohnt, in die Fasanenstraße zu kommen.
Berliner Zeitung
„Alleinruhelage“: Ein Haus als Lebens- und Erinnerungsanker
Eva Menasse entwickelt in ihrem Roman die großen Themen aus einem kleinen Haus in Mecklenburg. So schön geschrieben, dass man darin wohnen möchte. Die Kritik.
Der Standard
Jaroslav Rudiš: „Die Hoffnung nicht verlieren, auch wenn die Zeiten düster sind“
Der tschechische Schriftsteller, Dramatiker und Drehbuchautor Jaroslav Rudiš im Interview über seinen neuen Roman „Wo die Toten sprechen“, Gedächtnisräume und Mitteleuropa
Der Standard
„Die Kugel“: Klára Vlasákovás Debüt über Menschen und ihre Ausnahmezustände
Eine geheimnisvolle Kugel, die plötzlich über dem Wohngebiet einer tschechischen Kleinstadt schwebt, lässt die Menschen an ihrem Leben zweifeln
Der Standard
Extrem merkwürdige Texte – oder die gefährlichen Sprachspiele der Ann Cotten
Die Autorin hat sich in ihrem Buch „Poller“ nicht nur mit diesen kontroversen Objekten der Verkehrsregelung beschäftigt. Ende September unterrichtet sie in Wien an der Schule für Dichtung
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Online seit: 27. September 2026
Zuletzt geändert: 27. Sep. 2026
