Presseschau – 22. September 2026

Shi­da Bazyar / Geor­ge Orwell / Mela­nie Raa­be / Italo Cal­vi­no / Maxim Bil­ler / Ant­je Kunst­mann …

NZZ
Wo die Syn­ago­ge stand, sind die Häu­ser wie­der zusam­men­ge­rückt, aber eine Lücke gibt es noch: Shi­da Bazyar erzählt von der Erin­ne­rungs­lo­sig­keit der Deut­schen
Das Dorf war ein Idyll. Dann kamen die Nazis. Und nach­her war wie­der alles wie immer: Shi­da Bazyars Roman „Die Lücken“ zeigt, wie die eige­ne Hei­mat den Men­schen fremd wer­den kann. Und hat gute Chan­cen, den Deut­schen Buch­preis zu gewin­nen.

FAZ
Gehirn­wä­sche mit alter­na­ti­ven Fak­ten
Die Dys­to­pie „1984“ von Geor­ge Orwell erscheint als Kon­zert­le­sung mit Syl­ves­ter Groth. Selbst in der gekürz­ten Hör­fas­sung ist der Wie­der­erken­nungs­ef­fekt mit der Gegen­wart frap­pie­rend.

FAZ
Shi­da Bazyar erhält den Wil­helm-Raa­be-Preis
Der mit 30.000 Euro dotier­te Wil­helm-Raa­be-Lite­ra­tur­preis geht in die­sem Jahr an die deut­sche Schrift­stel­le­rin Shi­da Bazyar. Sie wird für ihren Roman „Die Lücken“ aus­ge­zeich­net.

Die Pres­se
Psy­cho­thril­ler „Dai­sy“: Die Räche­rin wird zur Beu­te
Mela­nie Raa­be dreht in ihrem hoch­span­nen­dem Thril­ler „Dai­sy“ den Spieß um: Eine Vigi­lan­te mit schmerz­haf­ter Ver­gan­gen­heit wird selbst zur Gejag­ten.

Ber­li­ner Zei­tung
Lesung zu Wen­de-Bio­gra­fien: Den Osten bes­ser ver­ste­hen
Am Frei­tag­abend kann man in Plau­en die Lesung zwei­er Autorin­nen mit ihren bei­den Gesprächs­bän­den erle­ben. Sie haben den Dia­log von Kin­dern der Wen­de­zeit mit ihren Eltern auf­ge­zeich­net.

Ber­li­ner Zei­tung
Shi­da Bazyar und „Die Lücken“: Das Buch der Ber­li­ne­rin, das gera­de alle lesen wol­len
Eine wich­ti­ge Aus­zeich­nung hat Shi­da Bazyars Roman jetzt bekom­men. Für zwei wei­te­re steht er in der End­aus­wahl. Was macht das Buch der Ber­li­ne­rin so beson­ders?

Frank­fur­ter Rund­schau
Zum Tod von Ant­je Kunst­mann – Viel­sei­tig­keit und Pro­fil
Die Münch­ner Ver­le­ge­rin Ant­je Kunst­mann ist im Alter von 77 Jah­re gestor­ben.

Die Zeit
„Es ist Lie­bes­kum­mer“
Maxim Bil­ler ist einer der streit­bars­ten Schrift­stel­ler Deutsch­lands. Er sagt, er habe die Nicht­ju­den längst durch­schaut, und erwar­te nichts mehr von ihnen. War­um kön­nen sie ihn dann noch immer ent­täu­schen?

Süd­deut­sche Zei­tung
Wenn Spra­che auf die See­le trifft
Der ita­lie­ni­sche Schrift­stel­ler Italo Cal­vi­no hat schon 1967 über Maschi­nen nach­ge­dacht, die bes­ser schrei­ben als Men­schen. Sor­gen mach­te er sich des­we­gen nicht.

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Online seit: 22. Sep­tem­ber 2026

Zuletzt geän­dert: 22. Sep. 2026