Presseschau – 20. September 2026

Ada­nia Shi­b­li / Renaud Camus / Anna Baar / Samu­el Beckett / Tony Tulat­hi­mut­te / Ben Ler­ner …

NZZ
Der Blei­stift: Tat­waf­fe wider Wil­len und unent­behr­li­ches Werk­zeug der Welt­li­te­ra­tur
War­um Peter Hand­ke auf ihn schwört, Robert Wal­ser mit ihm 4500 Sei­ten schrieb und das unschein­ba­re Schreib­ge­rät trotz Smart­phone und Tas­ta­tur bis heu­te nicht ver­schwun­den ist.

FAZ
Er erfand den „Gro­ßen Aus­tausch“
Wie wur­de Renaud Camus von einer Gali­ons­fi­gur der fran­zö­si­schen Schwu­len­sze­ne zum Spi­ri­tus Rec­tor rechts­extre­mer Bewe­gun­gen über­all auf der Welt? Ein Blick in sei­ne Tage­bü­cher, Brie­fe und Mails gibt Ant­wor­ten.

FAZ
Das Inter­net zwi­schen zwei Buch­de­ckeln
Nie­mand schreibt über das Netz so wie er: Tony Tulat­hi­mut­te ent­führt in „Fias­ko“ in einen Online-Nihi­lis­mus. Sei­ne Inter­net­spra­che ins Deut­sche zu über­set­zen, war eine Her­aus­for­de­rung.

Die Pres­se
Bern­hard Aich­ner: „Beim Schrei­ben bin ich manch­mal kurz vor dem Wei­nen“
Best­sel­ler­au­tor Bern­hard Aich­ner über eine Mil­li­on ver­kauf­te Bücher, die über­ra­schen­de Rück­kehr der „Toten­frau“ und betrun­ke­ne Mails an Kri­ti­ker.

Die Welt
Mit den Mit­teln der Lite­ra­tur gegen Isra­el
Ada­nia Shib­lis letz­ter Roman war nicht nur in den Augen von Maxim Bil­ler ein „unli­te­ra­ri­sches Stück Pro­pa­gan­da“. Auch in „Täu­schung“ kommt anti-israe­li­sche Poli­tik im Ges­tus der Unschuld daher, die Kri­tik ist schon ein­kal­ku­liert.

Tages­spie­gel
Wie die Töch­ter der bereu­en­den Müt­ter leben
Die poli­ti­sche Unsi­cher­heit in Tai­wan, eine abwe­sen­de Mut­ter, die Gren­zen der Spra­che: Leh-Wei Lia­os stoff­rei­cher, sehr gelun­ge­ner Debüt­ro­man „Glas­zeit“.

Ber­li­ner Zei­tung
Ben Ler­ners Roman „Tran­skrip­ti­on“: Wie wahr­haf­tig kann ein Deep-Fake-Inter­view sein?
Ein Smart­phone gibt den Geist auf. Ein Inter­view „muss“ fin­giert wer­den. Ben Ler­ner erzählt in „Tran­skrip­ti­on“ gewitzt und ver­stö­rend von unse­rer irren Gegen­wart.

Die Zeit
„Esse beschis­se­ne Gemü­se­plat­te“
Samu­el Beckett bereis­te Nazi­deutsch­land – und berich­tet in sei­nen Tage­bü­chern von aller­lei Scheuß­lich­kei­ten.

Der Stan­dard
Ruth-Maria Tho­mas leuch­tet in „Die zweit­größ­te Lie­be“ die fei­nen Unter­schie­de aus
Die Autorin erzählt in ihrem neu­en Roman von Lie­bes­fä­hig­keit, Klas­sen­un­ter­schie­den und den unsicht­ba­ren Stä­ben des gol­de­nen Käfigs

Der Stan­dard
Caro Reichls neu­er Roman kreist scho­nungs­los um Selbst­täu­schung
In „Das dreis­te Schwei­gen mei­nes Kühl­schranks“ stellt die Autorin die Fra­ge, wie lan­ge man vor der Wahr­heit davon­lau­fen kann

Der Stan­dard
Anna Baars neu­er Roman „Amseln“ han­delt von einer Frau, die ihr Glück sabo­tiert
Eldas Auf­zeich­nun­gen: In ihrem neu­en Roman lässt Anna Baar einen anony­men Her­aus­ge­ber den Abstieg und das Aus-dem-Leben-Fal­len einer kli­ni­schen Psych­ia­te­rin rekon­stru­ie­ren

Der Stan­dard
Für Cle­mens J. Setz ist KI zu per­fekt, um span­nend zu sein
Wei­te­re Sach­bü­cher behan­deln poli­ti­sche Lügen in der Anti­ke und bri­ti­schen Punk Rock

Der Stan­dard
Ada­nia Shi­b­li ver­sucht im Roman „Täu­schung“ einer Min­der­heit eine Stim­me zu geben
Ada­nia Shi­b­li ist eine Paläs­ti­nen­se­rin mit israe­li­schem Pass. In ihrem neu­en Roman ver­sucht sie, Lebens­kon­stel­la­tio­nen ein­zu­fan­gen, die mit Wor­ten schwer zu fas­sen sind

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Online seit: 20. Sep­tem­ber 2026

Zuletzt geän­dert: 20. Sep. 2026