Presseschau – 17. August 2026

Jero­me D. Salin­ger / Adè­le Yon / Eva Men­as­se / Micha­el Köhl­mei­er / Heinz Strunk / Hel­mut Lethen / Stef­fen Kopetz­ky / Geral­di­ne Oet­ken / Vik­tor Mar­ti­no­witsch …

NZZ
Was es heisst, erwach­sen zu wer­den: Gene­ra­tio­nen von Jugend­li­chen haben im „Fän­ger im Rog­gen“ ihren See­len­schmet­ter gespie­gelt
Vor 75 Jah­ren ist Jero­me D. Salin­gers Roman erst­mals erschie­nen. Noch immer ist er der Klas­si­ker unter den Büchern, in denen es um die Ableh­nung der Erwach­se­nen­welt geht.

FAZ
Er will Phi­lo­soph sein, nicht Mora­list
Ist der Staat wirk­lich so gie­rig? In sei­nem Buch ver­knüpft Otfried Höf­fe Ethik, Öko­no­mik und Poli­tik. Das ist lei­der mehr Antho­lo­gie als Mono­gra­phie, aber den­noch lesens­wert.

FAZ
Bis zur Aus­lö­schung der Per­sön­lich­keit
Abge­scho­ben in die Psych­ia­trie, ohne dass sich die Fami­lie dar­an groß stör­te: Adè­le Yon erzählt in „Mein wah­rer Name ist Eli­sa­beth“ die Geschich­te ihrer Groß­mutter und trifft mit ihrem Buch in Frank­reich einen Nerv.

FAZ
„Das Ster­ben musst du allein hin­ter dich brin­gen“
In ihrem neu­en Roman erzählt die ame­ri­ka­ni­sche Autorin Emma Cli­ne von einem Mann, der zum beglei­te­ten Ster­ben in die Schweiz reist, weil sei­ne Kräf­te ihn ver­las­sen. Wie schreibt man vom Ster­ben? Und vom Ver­ges­sen?

FAZ
Der länd­li­che Haus­segen hängt schief
Eva Men­as­ses neu­er Roman „Allein­ru­he­la­ge“ erzählt vom Bemü­hen einer Schrift­stel­le­rin, für sich und ihre Fami­lie ein Wochen­end­haus in idyl­li­scher Umge­bung zu unter­hal­ten. Nicht alles bleibt dabei idyl­lisch.

Tages­spie­gel
Wei­ßes Haar, krum­me Nasen, schlaf­fe Wan­gen
Der Blick von Proust auf die Grei­se und Grei­sin­nen im letz­ten Teil der „Recher­che“ ist gna­den­los – und doch ist er schon der Schön­heits­chir­ur­gie auf der Spur.

Frank­fur­ter Rund­schau
Die größ­te Sor­ge sei­nes Lebens
Der Schrift­stel­ler Micha­el Köhl­mei­er schreibt klug, anrüh­rend und scho­nungs­los offen über „Mein pri­va­tes Glück“ .

Frank­fur­ter Rund­schau
Ohne Man­delin­ter­mez­zo nicht aus­zu­hal­ten
Heinz Strunk führt mit den „Memo­ries of Hei­del­berg“ ins Herz bür­ger­li­cher Desas­ter und gelangt erneut auf die Long­list für den Deut­schen Buch­preis.

Frank­fur­ter Rund­schau
Ins­ge­heim hält sie Kin­der für abscheu­lich
Der weib­li­che Blick: Roma­ne der frü­hen Kri­mi­au­torin­nen Mary Roberts Rine­hart und Doro­thy Bowers.

Frank­fur­ter Rund­schau
Här­te, Käl­te und eine Zer­reiß­pro­be
Zum Tod des Ger­ma­nis­ten und Theo­re­ti­kers Hel­mut Lethen, des­sen Den­ken so bewegt war wie sein Wer­de­gang.

Ber­li­ner Zei­tung
Wie war die letz­te Ehe von Bri­git­te Rei­mann? Die Toch­ter des Man­nes erzählt davon
„Was zwi­schen zwei Men­schen geschieht“ von Chris­ti­ne Burgartz macht die Autorin Bri­git­te Rei­mann zu einer lite­ra­ri­schen Figur. Ein eher unglück­li­ches Expe­ri­ment.

Die Zeit
Ein Ski­sprin­ger, ein Hoch­stap­ler und Nazi­jä­ger
In sei­nem neu­en Roman rekon­stru­iert Cle­mens Böck­mann angeb­lich eine Fami­li­en­ge­schich­te von Nazi-Opa bis Ski­sprin­ger-Enkel: Ein irres Expe­ri­ment mit Fakt und Fik­ti­on.

Die Zeit
„Ich bin wohl der letz­te Autor hier“
In Bela­rus sind die Bücher von Vik­tor Mar­ti­no­witsch ver­bo­ten. Ein Gespräch über sei­nen aktu­el­len Roman, die Angst und dar­über, war­um er trotz allem nicht ins Exil geht.

Die Zeit
„Hier ver­bin­den sich Welt­krieg und Kli­ma­wan­del“
Stef­fen Kopetz­kys Roman „Pro­pa­gan­da“ spielt im der­zeit bren­nen­den Hürt­gen­wald. Ein Gespräch über Kriegs­trau­ma­ta und die Bedeu­tung die­ses Wal­des von Heming­way bis Mad Men.

Süd­deut­sche Zei­tung
Ein Mensch, der kaum Spu­ren hin­ter­ließ
In „Frie­da“ sucht Geral­di­ne Oet­ken nach ihrer Urgroß­tan­te, die wäh­rend der NS-Zeit in einem Heim für Men­schen mit Behin­de­run­gen starb. Ein ver­dienst­vol­les Debüt, vor allem in die­ser Zeit.

Süd­deut­sche Zei­tung
Ver­bor­ge­nes sicht­bar machen
Mit „Ver­hal­tens­leh­ren der Käl­te“ schuf er das Mus­ter­buch der deut­schen Kul­tur­wis­sen­schaft. Zum Tod des weg­wei­sen­den Phi­lo­lo­gen Hel­mut Lethen.

 

 

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Online seit: 18. August 2026

Zuletzt geän­dert: 17. Aug. 2026