Presseschau – 17. August 2026
NZZ
Was es heisst, erwachsen zu werden: Generationen von Jugendlichen haben im „Fänger im Roggen“ ihren Seelenschmetter gespiegelt
Vor 75 Jahren ist Jerome D. Salingers Roman erstmals erschienen. Noch immer ist er der Klassiker unter den Büchern, in denen es um die Ablehnung der Erwachsenenwelt geht.
FAZ
Er will Philosoph sein, nicht Moralist
Ist der Staat wirklich so gierig? In seinem Buch verknüpft Otfried Höffe Ethik, Ökonomik und Politik. Das ist leider mehr Anthologie als Monographie, aber dennoch lesenswert.
FAZ
Bis zur Auslöschung der Persönlichkeit
Abgeschoben in die Psychiatrie, ohne dass sich die Familie daran groß störte: Adèle Yon erzählt in „Mein wahrer Name ist Elisabeth“ die Geschichte ihrer Großmutter und trifft mit ihrem Buch in Frankreich einen Nerv.
FAZ
„Das Sterben musst du allein hinter dich bringen“
In ihrem neuen Roman erzählt die amerikanische Autorin Emma Cline von einem Mann, der zum begleiteten Sterben in die Schweiz reist, weil seine Kräfte ihn verlassen. Wie schreibt man vom Sterben? Und vom Vergessen?
FAZ
Der ländliche Haussegen hängt schief
Eva Menasses neuer Roman „Alleinruhelage“ erzählt vom Bemühen einer Schriftstellerin, für sich und ihre Familie ein Wochenendhaus in idyllischer Umgebung zu unterhalten. Nicht alles bleibt dabei idyllisch.
Tagesspiegel
Weißes Haar, krumme Nasen, schlaffe Wangen
Der Blick von Proust auf die Greise und Greisinnen im letzten Teil der „Recherche“ ist gnadenlos – und doch ist er schon der Schönheitschirurgie auf der Spur.
Frankfurter Rundschau
Die größte Sorge seines Lebens
Der Schriftsteller Michael Köhlmeier schreibt klug, anrührend und schonungslos offen über „Mein privates Glück“ .
Frankfurter Rundschau
Ohne Mandelintermezzo nicht auszuhalten
Heinz Strunk führt mit den „Memories of Heidelberg“ ins Herz bürgerlicher Desaster und gelangt erneut auf die Longlist für den Deutschen Buchpreis.
Frankfurter Rundschau
Insgeheim hält sie Kinder für abscheulich
Der weibliche Blick: Romane der frühen Krimiautorinnen Mary Roberts Rinehart und Dorothy Bowers.
Frankfurter Rundschau
Härte, Kälte und eine Zerreißprobe
Zum Tod des Germanisten und Theoretikers Helmut Lethen, dessen Denken so bewegt war wie sein Werdegang.
Berliner Zeitung
Wie war die letzte Ehe von Brigitte Reimann? Die Tochter des Mannes erzählt davon
„Was zwischen zwei Menschen geschieht“ von Christine Burgartz macht die Autorin Brigitte Reimann zu einer literarischen Figur. Ein eher unglückliches Experiment.
Die Zeit
Ein Skispringer, ein Hochstapler und Nazijäger
In seinem neuen Roman rekonstruiert Clemens Böckmann angeblich eine Familiengeschichte von Nazi-Opa bis Skispringer-Enkel: Ein irres Experiment mit Fakt und Fiktion.
Die Zeit
„Ich bin wohl der letzte Autor hier“
In Belarus sind die Bücher von Viktor Martinowitsch verboten. Ein Gespräch über seinen aktuellen Roman, die Angst und darüber, warum er trotz allem nicht ins Exil geht.
Die Zeit
„Hier verbinden sich Weltkrieg und Klimawandel“
Steffen Kopetzkys Roman „Propaganda“ spielt im derzeit brennenden Hürtgenwald. Ein Gespräch über Kriegstraumata und die Bedeutung dieses Waldes von Hemingway bis Mad Men.
Süddeutsche Zeitung
Ein Mensch, der kaum Spuren hinterließ
In „Frieda“ sucht Geraldine Oetken nach ihrer Urgroßtante, die während der NS-Zeit in einem Heim für Menschen mit Behinderungen starb. Ein verdienstvolles Debüt, vor allem in dieser Zeit.
Süddeutsche Zeitung
Verborgenes sichtbar machen
Mit „Verhaltenslehren der Kälte“ schuf er das Musterbuch der deutschen Kulturwissenschaft. Zum Tod des wegweisenden Philologen Helmut Lethen.
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Online seit: 18. August 2026
Zuletzt geändert: 17. Aug. 2026
