Presseschau – 6. August 2026
NZZ
Şeyda Kurts Debütroman „Zeit der Monster“: ein Völkchen schräger Vögel und eine deutsche Kanzlerin mit der Frisur von Alice Weidel
Ihre Sachbücher „Radikale Zärtlichkeit“ und „Hass“ wurden Bestseller. Nun legt Şeyda Kurt ihren ersten Roman vor. Sie will die nahe Zukunft in einen literarischen Fiebertraum verwandeln. Darin ist bekanntermassen alles möglich.
FAZ
Unter jedem Teller ein Hakenkreuz
Von Solsbüll an die Geltinger Bucht: In seinem Roman „Abschiedssommer“ erzählt Jochen Missfeldt von jungen Leuten im Jahr 1959 zwischen Rock ’n’ Roll und den Nachwirkungen der Nazizeit.
FAZ
Wer in Timbuktu Gold suchte, fand Bücher
Timbuktu war für die Europäer ein geheimnisvoller Ort mit unermesslichen Goldvorkommen. Doch tatsächlich gab es dort eine bedeutende Schriftkultur, wie Shamil Jeppie zeigt. 2012 wäre sie fast vernichtet worden.
FAZ
Der Vollblutverleger
Der Hildesheimer Verleger W. Georg Olms ist im Alter von 99 Jahren gestorben. Er war der treueste Leser der F.A.Z. – und eine Berühmtheit in der arabischen Welt.
FAZ
Im Leben getrennt, im Albtraum vereint
Yaa Gyasis Roman „Heimkehren“ (2016) erzählt amerikanische Kolonialgeschichte über sieben Generationen und vierzehn Schicksale hinweg – Folge 49 der F.A.Z.-Serie „Amerika, wie es im Buche steht“.
FAZ
So sieht eine große europäische Erzählerin aus
Am eigenen Schicksal wie dem ihres Landes verdeutlicht sie, was unsere Gegenwart ausmacht: Gabriela Adameșteanus Roman „Stimmen auf Abstand“ ist eine Chronik der laufenden Ereignisse in Rumänien mit melancholischem Refrain.
FAZ
Wie man mit Wein überlebt
Heinrich Steinfest entfaltet in „Die Linkshänderinnen“ eine Geschichte voller skurriler Wendungen, doch der zentrale Einfall bleibt erzählerisch weitgehend folgenlos.
FAZ
Ging da nicht eben eine Wurst zu Tisch?
Lauter Denkanstöße vom Mann im Morgenmantel vor dem Heidegger-Regal: Otto Jägersbergs Prosaband „Kegeljunge“.
Die Presse
So ist das Debüt von Margaret Atwoods Tochter
Jess Gibson, die Tochter von Margaret Atwood, hat ihren ersten Erzählband veröffentlicht. Der ist ganz schön gemein.
Tagesspiegel
Der Geruch von Haschisch, Schwarzer Krauser und stockiger Wäsche
Lilli Tollkien erzählt mit ihrem autobiografischen Romandebüt „Mit beiden Händen den Himmel stützen“ von der falschen Freiheit in einem Kreuzberger Wohnprojekt der 1980er Jahre. Eine Begegnung.
Tagesspiegel
Als Berlin Modehauptstadt war
Ilse Ehrenfried, die sich Polly Tieck nannte, schrieb in der Weimarer Republik über Mode, Rollenbilder und Emanzipation. Jetzt werden ihre hinreißenden Feuilletons wiederentdeckt.
Der Standard
Hadern mit der toten Mutter
Die Wienerin Isabella Feimer ringt in ihrem neuen Roman dem altbekannten Thema der Mutter-Tochter-Aufstellung überzeugende Aspekte ab
Der Standard
Der Österreichische Krimipreis geht heuer an Marc Elsberg
Autor: „Es ist ja etwas merkwürdig, einen Preis dafür zu bekommen, sich Katastrophen auszudenken“
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Online seit: 6. August 2026
Zuletzt geändert: 6. Aug. 2026
