Presseschau – 5. August 2026

Fang Fang / Junot Díaz / Erich Loest / Ulrich Pelt­zer / Didier Deco­in / Tama­ra Šta­j­ner …

Die Welt
Sie kennt die „heim­li­chen Herr­scher im Lite­ra­tur­be­trieb“ und weiß, wie sie ticken
Lite­ra­tur­agen­ten sind die Gate­kee­per im Best­sel­ler-Geschäft. Wie man den rich­ti­gen Agen­ten fin­det und gegen wen man dabei kon­kur­riert, erklärt die Exper­tin Lau­ra McGrath, Autorin der gefei­er­ten Stu­die „Midd­le­men“.

FAZ
Das Gedächt­nis des deut­schen Ver­lags­we­sens
So einen wie ihn gab es sonst nicht: Klaus G. Saur war ein ver­le­ge­ri­sches Genie und ein Filou, der sein Metier und des­sen Geschich­te lieb­te. Nun ist er gestor­ben.

FAZ
Soll die Fami­lie doch sehen, was sie nach mei­nem Tod tut
Alle ihre Bücher sind in Chi­na mitt­ler­wei­le ver­bo­ten, aber in Deutsch­land erschei­nen Fang Fangs beein­dru­cken­de Roma­ne. Die neu­es­te Über­set­zung: „Ich geh jetzt los und bring mich um“.

FAZ
Unter dem ame­ri­ka­ni­schen Fluch
Junot Díaz wur­de 2007 mit sei­nem Roman „The Brief Wound­rous Life of Oscar Wao“ zur lite­ra­ri­schen Stim­me der his­pa­ni­schen Bevöl­ke­rung, aber auf Eng­lisch.

FAZ
Sein Name ist Smith, DC Smith
Der pen­sio­nier­te Leh­rer Robert Par­tridge hat unter dem Pseud­onym Peter Grain­ger als Self­pu­blisher eine Mil­li­on elek­tro­ni­sche Bücher ver­kauft. Jetzt hat ihn die Ver­lags­welt ent­deckt – wur­de auch höchs­te Zeit.

FAZ
Da gilt sogar die Ex-Kanz­le­rin als faus­tisch
Mit unge­bo­te­ner Detail­ge­nau­ig­keit: Hans-Her­mann Kes­tels zwei­bän­di­ge Erich-Loest-Stu­die bie­tet lite­ra­ri­sche Kraft­nah­rung von impo­san­ter Unver­träg­lich­keit.

Frank­fur­ter Rund­schau
„Tot bis wann, Maman?“
„Das Kim­pern der Schlüs­sel“: Die fran­zö­si­sche Schrift­stel­le­rin Anne Gos­cin­ny erin­nert an ihren berühm­ten Vater.

Frank­fur­ter Rund­schau
Das Genie und der flei­ßi­ge Autor
Ulrich Pelt­zer legt einen kunst­voll gebau­ten und kei­nes­wegs his­to­ri­schen Roman über den genia­len Mathe­ma­ti­ker Éva­ris­te Galo­is vor.

Frank­fur­ter Rund­schau
Ernst Erich Noth flieht 1933 mit 100 Mark im Kof­fer ins Exil
Der Frank­fur­ter Stu­dent ver­öf­fent­licht 1931 den Best­sel­ler „Die Miets­ka­ser­ne“. Zwei Jah­re spä­ter ver­bren­nen die Nazis sei­ne Bücher – er ent­kommt knapp der Ver­haf­tung und besteigt den D‑Zug nach Paris.

Die Zeit
Wenn das Herz ruhig schläft
Schö­ner als die Rea­li­tät: Tuchol­skys „Schloss Grips­holm“

Die Zeit
Gon­court-Preis­trä­ger Didier Deco­in ist tot
Der fran­zö­si­sche Schrift­stel­ler und Dreh­buch­au­tor Didier Deco­in ver­starb im Alter von 81 Jah­ren. Er lei­te­te meh­re­re Jah­re die renom­mier­te Aca­dé­mie Gon­court.

Der Stan­dard
Wie Iro­nie als Mit­tel ver­schwin­det, um Herr­schaft zu kri­ti­sie­ren
Mit Kri­tik, wie die Musi­ke­rin Rahel sie am Aus­tro­pop übte, endet auch die Post­mo­der­ne. Unei­gent­li­ches Spre­chen geht all­mäh­lich als Kul­tur­tech­nik ver­lo­ren

Der Stan­dard
Geor­ge R. R. Mar­tin berich­tet von „Trau­rig­keit und Depres­sio­nen“
Fan­ta­sy-Autor erklärt sei­nen zeit­wei­sen Rück­zug: „Die­ses Jahr war … gelin­de gesagt stres­sig“

Der Stan­dard
Tama­ra Šta­j­ner erhält den Exil-Lite­ra­tur­preis
Ver­lei­hung ist am 11. Dezem­ber im Lite­ra­tur­haus Wien

Süd­deut­sche Zei­tung
Was folgt auf das Ende der Welt?
„Zeit der Mons­ter“ ist der ers­te Roman von Şey­da Kurt. Es geht um ein dem Unter­gang geweih­tes Stadt­vier­tel und des­sen wehr­haf­te Bewoh­ner. Ein Spa­zier­gang mit der Autorin durch ihre Hei­mat Köln-Kalk.

 

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Online seit: 5. August 2026

Zuletzt geän­dert: 5. Aug. 2026