Presseschau – 17. Juni 2026
FAZ
Berlin oder München? Hauptsache, nicht Frankfurt!
Warum geht S. Fischer nach Berlin? Der verlegerische Geschäftsführer hofft in einem schwierigen Buchgeschäft auf die Rettung durch die Atmosphäre der Hauptstadt. Aber warum zieht dann ein anderer Teil des Verlags nach München?
FAZ
Wörterbuch als Unabhängigkeitserklärung
Als 1806 ein gewisser Noah Webster ein neues Wörterbuch herausbrachte, war das eine Kampfansage auf sprachlicher Ebene. Fortan gab es ein amerikanisches Englisch – die F.A.Z.-Serie „Amerika, wie es im Buche steht“.
FAZ
Ohne Flucht keine Rückkehr
Was tun, wenn eines Nachmittags beim Kaffee so mir nichts, dir nichts die langjährige Beziehung endet? Die Französin Cécile Tlili erzählt vom Ende einer Liebe, seelischem Absturz – und dem Ausbruch aus der Fremdbestimmung.
FAZ
Bauern suchen Frauen
Fahler Fisch in öliger Soße? Den gibt es in diesem Buch, aber Katrin Zipses „Moosland“ ist ein feinfühliger Roman über Fremdheit, Trauer und Integration. Wahr ist daran nicht nur der historische Hintergrund.
Frankfurter Rundschau
Jetzt eine Scheibe Schmelzkäse pur
Joshua Groß spricht in seiner Frankfurter Poetikvorlesung über das Springen, Fallen und interessante Alternativen dazu.
Frankfurter Rundschau
Jürgen Habermas – Schnell ein Star
Stefan Müller-Doohm legt einen Essay-Band über Frankfurt als geistige Lebensform vor. Darin schildert er, wie der spätere Star-Philosoph im Februar 1956 ans Institut für Sozialforschung kommt.
Der Standard
Peter Rosei wird 80: „Gute Kunst ist die, von der man nichts merkt“
Der Wiener Autor, Jurist und Essayist denkt seit über 50 Jahren über unsere Gesellschaft nach. Sein Ideal: „wenig Text, dieser dafür mehrfach codiert“
Der Standard
Norbert Gstrein eröffnet das 23. Literaturfestival O‑Töne im MQ
Am 9. Juli startet im Wiener Museumsquartier das Schaulaufen der heimischen Literaturszene. Auch Robert und Eva Menasse, Elias Hirschl oder Sandra Gugic lesen
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Online seit: 17. Juni 2026
Zuletzt geändert: 17. Juni 2026
