Presseschau – 20. Mai 2026

Buch­vor­schüs­se / Boo­ker Pri­ze geht an Yang Shuang-zi / Anto­nio Scu­ra­ti / Karl Ove Knaus­gård / Feli­ci­tas Hop­pe / Olga Tok­ar­c­zuk und die KI …

NZZ
War­um tun wir uns das an? Feli­ci­tas Hop­pes fein­ner­vi­ger und klu­ger Essay über das „Rei­sen“
Die preis­ge­krön­te Autorin schreibt über den Reiz des Auf­bruchs und Fort­ge­hens. Es sei eine Übung, mit Wider­sprü­chen umzu­ge­hen.

Die Welt
Wenn die Auto­pan­ne zur Exis­tenz­kri­se wird
Knaus­gård-Lesen ist wie Seri­en­gu­cken. „Are­nd­al“ löst Rät­sel aus frü­he­ren Roma­nen auf. Wer jetzt erst ein­steigt, erfährt von Lie­be, Tod und erleuch­ten­den Film­ris­sen.

FAZ
„Mus­so­li­ni war der Ers­te, der die Glei­chung auf­stell­te: Ich bin das Volk“
Anto­nio Scu­ra­tis „M“ erzählt Mus­so­li­nis Geschich­te aus der Sicht Mus­so­li­nis. War­um ihn die Hälf­te der Ita­lie­ner des­we­gen hasst und was die heu­ti­gen Demo­kra­tie­fein­de von damals unter­schei­det, erzählt der Autor im Gespräch.

FAZ
Eine stil­le Qual, noch immer
Tho­mas Medi­cus spürt einem mehr als ein hal­bes Jahr­hun­dert zurück­lie­gen­den Sui­zid nach: in dem ein­drucks­vol­len auto­bio­gra­phi­schen Buch „Vater­los“. Aber ist es wirk­lich ein „Tat­sa­chen­ro­man“?

FAZ
Haben die Deut­schen immer noch ihre Befeh­le?
In ihrem Roman „Das Zeit­geis­ter­haus“ erzählt die däni­sche Schrift­stel­le­rin Madame Niel­sen vom Kon­flikt einer durch­ge­knall­ten Autorin mit einer hoch­mö­gen­den Kul­tur­in­sti­tu­ti­on.

FAZ
Die­sen Roman­fi­gu­ren droht ein Han­dy­ver­bot
In sei­nem Roman „Lie­be“ erzählt Tho­mas Hett­che vom Begeh­ren der Senio­ren. Das klu­ge Buch steht sich bis­wei­len mit sei­ner gespreiz­ten Spra­che selbst im Weg. Muss das sein?

Die Pres­se
Inter­na­tio­nal Boo­ker Pri­ze für die Tai­wa­ne­sin Yang Shuang-zi mit „Tai­wan Tra­ve­lo­gue“
Auf der Short­list befand sich unter ande­rem auch Dani­el Kehl­mann mit „Licht­spiel“.

Tages­spie­gel
Inter­na­tio­nal Boo­ker Pri­ze für Yáng Shuāng-zi: Deutsch­land ist ent­täuscht
Lie­be in den Zei­ten der japa­ni­schen Beset­zung Tai­wans: Die tai­wa­ne­si­sche Autorin Yáng Shuāng-zi und ihre Über­set­ze­rin Lin King haben den Inter­na­tio­nal Boo­ker Pri­ze bekom­men. Eine klei­ne Nach­be­trach­tung.

Tages­spie­gel
Der Tod muss nicht das Ende sein
In der Zeit ver­schwun­den: Der nor­we­gi­sche Erfolgs­schrift­stel­ler Karl Ove Knaus­gård setzt mit „Are­nd­al“ sei­nen „Morgenstern“-Zyklus fort.

Die Zeit
Lasst uns über Geld reden
Auf offe­ner Büh­ne ver­glei­chen Marei­ce Kai­ser und Han­no Sau­er ihre Buch­vor­schüs­se. Die Dif­fe­renz ist rie­sig, die Empö­rung groß – und voll dane­ben.

Die Zeit
Kri­tik an abge­sag­ter Lesung von Arne Sems­rott in Mag­de­burg
Die Stadt­bi­blio­thek Mag­de­burg hat eine Lesung des Autors Sems­rott abge­sagt, ihm zufol­ge „nach poli­ti­schem Druck“. Die Lin­ke spricht von einer „Bank­rott­erklä­rung“.

Der Stan­dard
Patrick Rad­den Kee­fe erzählt von einem jun­gen Hoch­stap­ler und Lon­dons Nie­der­gang
Der Inves­ti­ga­ti­v­jour­na­list geht in „Der Sohn des Olig­ar­chen“ dem Todes­fall eines Bur­schen nach, der sich als Mil­li­ar­där aus­ge­ge­ben hat. Ein Recher­che­thril­ler

Süd­deut­sche Zei­tung
Künst­li­che Exzel­lenz
Ein Buch über Wahr­heit in Zei­ten von KI ent­hält „syn­the­ti­sche Zita­te“, auch Lite­ra­tur­no­bel­preis­trä­ge­rin Olga Tok­ar­c­zuk lässt sich beim Schrei­ben hel­fen. Bei­des löst Empö­rung aus – die Fra­ge ist: Wie lan­ge noch?

Süd­deut­sche Zei­tung
Boo­ker Pri­ze geht an Yang Shuang-zi für „Tai­wan Tra­ve­lo­gue“
Für eine Lie­bes­ge­schich­te im besetz­ten Tai­wan geht der renom­mier­te Lite­ra­tur­preis an die Schrift­stel­le­rin Yang Shuang-zi. Die bei­den deut­schen Nomi­nier­ten gehen leer aus.

 

 

 

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Online seit: 20. Mai 2026

Zuletzt geän­dert: 20. Mai 2026