Presseschau – 11- Mai 2026

Edgar Allan Poe / Mar­leen Stoes­sel / Lyrik­preis Meran geht an Heinz Peter Geiß­ler / Asta Oli­via Nor­den­hof / Ger­not Rai­ner …

Die Welt
Als Tho­mas Mann Zeu­ge der „Ver­mi­schung von Hit­le­ris­mus und Goe­the“ wur­de
Kat­ja Hoyers Geschich­te der Stadt Wei­mar zwi­schen 1919 und 1939 macht anschau­lich, wie früh die Klas­si­ker­stadt „kipp­te“. Die Nazis fühl­ten sich hier schon 1925 hei­misch. Hit­ler selbst check­te im Hotel als „Schrift­stel­ler“ ein.

Die Pres­se
„Men­schen han­deln sel­ten aus Bos­heit, son­dern meist aus Über­zeu­gung“
„Schrei­ben ist eine Form des Den­kens. Nur lang­sa­mer und genau­er als im All­tag“, sagt Ger­not Rai­ner. In sei­nem Roman „Bruch­li­ni­en“ wid­met er sich fami­liä­ren Ver­wer­fun­gen und Ver­söh­nun­gen wäh­rend der Pan­de­mie.

Die Pres­se
Roman „Mit ande­ren Augen“: Wenn weib­li­che Kör­per­tei­le ver­schwin­den
Jane Tara spielt in ihrem Debüt­ro­man mit der Absur­di­tät rund um ein erns­tes The­ma: die zuneh­men­de Unsicht­bar­keit mit­tel­al­ter­li­cher Frau­en.

Frank­fur­ter Rund­schau
Und über­all Müll!
„Erschüt­te­run­gen“, ein zor­ni­ger Kri­mi­nal­ro­man des hai­tia­ni­schen Autors Gary Vic­tor.

Tages­spie­gel
Der Kapi­ta­lis­mus geht über Lei­chen
In „Geld in der Tasche“ erzählt die däni­sche Autorin Asta Oli­via Nor­den­hof von einem unglück­li­chen Paar, des­sen Leben mit einem der ver­hee­rends­ten Schiffs­un­glü­cke Skan­di­na­vi­ens ver­knüpft ist.

Die Zeit
Ihr Lie­ben, heu­te machen wir But­ter, ganz wie frü­her
In den USA längst ein Best­sel­ler, nun auf Deutsch: Caro Clai­re Bur­ke hat mit »Yes­teryear« einen geni­al bösen Roman über das Phä­no­men der Trad­wi­ves geschrie­ben.

Süd­deut­sche Zei­tung
Zisch ab, Gegen­wart
Dirk von Peters­dorff liest in sei­nem neu­en Essay „Wir Kin­der der Leich­tig­keit“ die deut­sche Geschich­te seit den Sieb­zi­gern als post­mo­der­nes Neo-Bie­der­mei­er. Fehlt da nicht was?

Stutt­gar­ter Zei­tung
Edgar Allan Poe – der Vir­tuo­se des Grau­ens
Die Pop­kul­tur ver­dankt die­sem Autor das Wort Detek­tiv: Edgar Allan Poe. Ein geheim­nis­vol­ler Schre­cken, Poes gro­ßes Geschenk an die Welt­li­te­ra­tur, umgibt auch sei­ne letz­ten Tage.

FAZ
Du musst vom Hund begeis­tert sein
Gelb, gelb, gelb sind alle ihre Ver­se: Unter den Teil­neh­mern des acht­zehn­ten Wett­be­werbs um den renom­mier­ten Lyrik­preis Meran hat Heinz Peter Geiß­ler tri­um­phiert.

FAZ
So klingt die Grenz­erfah­rung des Bewusst­seins
Die 1943 gebo­re­ne Schrift­stel­le­rin Mar­leen Stoes­sel hat ein mehr­wö­chi­ges Koma erlebt. In ihrer Erzäh­lung „An den Gren­zen des Lichts“ fin­det sie ein­drucks­vol­le Wor­te für das Gefühl der Rück­kehr ins Leben.

FAZ
Ein Blick- und Wort­du­ell auf Augen­hö­he
Inti­mi­tät bei streng gewahr­ter Distanz: Die deut­sche Schrift­stel­le­rin Lea Sin­ger stellt sich vor, wie der bri­ti­sche Künst­ler Luci­an Freud das Por­trät sei­ner Köni­gin gemalt hat.

 

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Online seit: 11. Mai 2026

Zuletzt geän­dert: 11. Mai 2026