Presseschau – 26. April 2026

100 Bücher, die die Welt ver­än­der­ten / Kaf­kas letz­ter Früh­ling / Lite­ra­tur­in­sti­tut Hil­des­heim / Lil­li Toll­ki­en …

NZZ
100 Bücher, die die Welt ver­än­der­ten
Die­se Autorin­nen und Autoren haben neue Ideen for­mu­liert und alte Kon­zep­te über den Hau­fen gewor­fen. Sie haben Bücher geschrie­ben, die Men­schen, Gesell­schaft und Poli­tik in Bewe­gung gesetzt haben. Und viel­leicht sogar Phan­ta­sien ent­wor­fen, die spä­ter Rea­li­tät wur­den.

NZZ
Franz Kaf­kas letz­ter Früh­ling
Gegen Ende sei­nes Lebens setz­te der schwer an Tuber­ku­lo­se erkrank­te Autor alle Hoff­nun­gen auf die «Spe­cia­lis­ten» einer Wie­ner Kli­nik. Doch ver­geb­lich: «Alles ist in den bes­ten Anfän­gen, aber selbst die bes­ten Anfän­ge sind nichts», schrieb er ahnungs­voll.

NZZ
„Bücher haben mich geret­tet“ – Wie Maria Koles­ni­ko­wa fünf Jah­re im weiss­rus­si­schen Straf­la­ger über­leb­te
Die Flö­tis­tin und Iko­ne der weiss­rus­si­schen Frei­heits­be­we­gung wur­de 2020 von Lukaschen­kos Regime inhaf­tiert. Im Gefäng­nis hat sie über 700 Bücher gele­sen. Ein Gespräch über die Bedeu­tung von Kunst und Schön­heit in düs­te­ren Zei­ten.

FAZ
In den Kulis­sen des Unter­tans
Doch noch eine gemein­sa­me Buch­pre­mie­re: Die bela­rus­si­schen Autoren Maxim Znak und Maria Kales­ni­ka­va saßen im Gefäng­nis. In Ber­lin spre­chen sie mit Nobel­preis­trä­ge­rin Her­ta Mül­ler über das, was Hoff­nung gab.

FAZ
Tho­mas Brasch: „Ansturm der Wind­stil­le“
Dem Osten den Rücken gekehrt, im Wes­ten nie ganz hei­misch gewor­den: Ein Gedicht über die Per­spek­ti­ve des Exi­lan­ten und das grenz­über­grei­fen­de Gefühl des Still­stands.

Die Welt
Und dann mer­ken sie selbst, wie das nach ARD-Jugend­sprech klingt
Am Hil­des­hei­mer Lite­ra­tur­in­sti­tut, so das Vor­ur­teil, ler­nen Leh­rer- und Ärz­te­kin­der, wie man bra­ve Roma­ne schreibt. Jetzt wur­de dort drei Tage über die Zukunft der Lite­ra­tur dis­ku­tiert. War­um das so kon­for­mis­tisch wirk­te.

Die Pres­se
In den Früh­ling! In die Natur! Mit die­sen fünf Büchern
Wie eine bri­ti­sche Poli­tik­be­ra­te­rin sich mit einem Feld­ha­sen anfreun­de­te, was für unglaub­li­che Din­ge auf und unter einer Wie­se pas­sie­ren und wie Knaus­gård eine Wal­pur­gis­nacht erlebt: Bücher für alle, die jetzt süch­tig sind nach dem Blü­hen und Leben in der Natur.

Ber­li­ner Zei­tung
Lil­li Toll­ki­en erzählt scho­nungs­los vom Auf­wach­sen im West-Ber­lin der 80er
Erschre­ckend sinn­lich erzählt Lil­li Toll­ki­en vom Auf­wach­sen in West-Ber­lin in den 80er-Jah­ren. Ihr Roman zeugt von Ver­wahr­lo­sung und Weg­se­hen. Die Kri­tik.

Frank­fur­ter Rund­schau
Ein guter Sprü­che­klop­fer ist er auch
Weit­läu­fi­ge Ver­wandt­schaft: Charles Lewin­sky schreibt einen Roman
über den Hol­ly­wood-Mana­ger Cur­tis Mel­nitz.

Der Stan­dard
Safae el Khan­nous­sis Debüt­ro­man über nord­afri­ka­ni­sche Migran­ten in Euro­pa
„Orop­pa“ ist ein mythi­scher Roman, der sich liest wie moder­ne Geschich­ten aus „1001 Nacht“

Die Zeit
„Das Bol­lo­ré-Impe­ri­um muss zer­schla­gen wer­den“
Lau­rent Binet ist einer von 200 Autoren, die den fran­zö­si­schen Ver­lag Gras­set ver­las­sen, aus Pro­test gegen den rechts­extre­men Besit­zer Bol­lo­ré. Wie soll es wei­ter­ge­hen?

Die Zeit
Und die Juden?
Bei die­ser Fra­ge raucht der gro­ße Ger­ma­nist Stef­fen Mar­tus am Ende rat­los.

 

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Online seit: 26. April 2026

Zuletzt geän­dert: 26. Apr. 2026