Presseschau – 21. April 2026

Dario Fer­ra­ri / Andri Ljub­ka / Aga­tha Chris­tie / Karl May / Safia Al Bag­da­di …

NZZ
War­um ich frei­wil­lig in den Krieg zie­he – der ukrai­ni­sche Schrift­stel­ler Andri Ljub­ka über sei­nen Ein­zug in die Armee
Er habe es mit sei­nem Gewis­sen nicht mehr ver­ein­ba­ren kön­nen, dem Mili­tär fern­zu­blei­ben, schreibt der Autor und Fami­li­en­va­ter. Es sei ihm bewusst: Als Aus­weg blie­ben ihm wohl nur der Tod oder schwe­re Inva­li­di­tät.

NZZ
Die Blei­er­nen Jah­re ragen ins Heu­te
Manch­mal ist die Uni­ver­si­tät von einem Hai­fisch­be­cken nicht zu unter­schei­den: Dario Fer­ra­ris Roman „Die Pau­se ist vor­bei“ ent­wirft ein umfas­sen­des ita­lie­ni­sches Gesell­schafts­pan­ora­ma.

Die Pres­se
Raz­zia bei Russ­lands größ­tem Ver­lags­haus wegen „Homo-Pro­pa­gan­da“
Der Gene­ral­di­rek­tor und wei­te­re Mana­ger wur­den fest­ge­nom­men – und Tau­sen­de Bücher beschlag­nahmt, die gleich­ge­schlecht­li­che Lie­be behan­deln.

Die Pres­se
„Eine Fra­ge des For­mats“: Das umstrit­tens­te Por­trät der Queen
Lea Sin­ger erzählt in ihrem kur­zen Roman spe­ku­la­tiv die Begeg­nun­gen Köni­gin Eliza­beths II. mit dem Maler Luci­an Freud nach: span­nend.

Tages­spie­gel
Bücher, die Ori­en­tie­rung bie­ten
Die Jury des Deut­schen Sach­buch­prei­ses hat acht Bücher für die Aus­zeich­nung aus­ge­wählt. Hier kommt die Lis­te der Nomi­nier­ten.

Ber­li­ner Zei­tung
Chris­tie-Uren­kel: „Wir wer­den nie genau wis­sen, was pas­siert ist“
James Pri­chard ver­wal­tet das Oeu­vre sei­ner Urgroß­mutter Aga­tha Chris­tie. Ein Gespräch über Frei­heit, Miss Mar­ple und das unge­lös­te Rät­sel um ihr Ver­schwin­den.

Süd­deut­sche Zei­tung
Wäre Papa nicht Isla­mist gewor­den
Eine humor­vol­le Fami­li­en­ge­schich­te, und doch nie frei von den bru­ta­len Krie­gen in der Fer­ne: Safia Al Bag­da­di erzählt in „Unser Haus mit Rut­sche“ vom Groß­wer­den zwi­schen Saar­brü­cken und dem Irak.

Süd­deut­sche Zei­tung
Einer wie Elton rächt sich an einem wie Ste­fan Raab
„El Hot­zo“ Sebas­ti­an Hotz beschreibt in sei­nem neu­en Roman „Side­kick“ den Zynis­mus der Medi­en­bran­che.

Süd­deut­sche Zei­tung
Wer will Win­ne­tou?
Der Ver­lag, in dem über ein Jahr­hun­dert lang exklu­siv die Aben­teu­er­ro­ma­ne von Karl May erschie­nen sind, steht zum Ver­kauf. Der wäre die letz­te Chan­ce, sonst ist bald Schluss mit einem Klas­si­ker.

 

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Online seit: 21. April 2026

Zuletzt geän­dert: 21. Apr. 2026