NZZ
Sehr viel Osten, erstaunlich wenig Unterschied
Der grossartige Roman von Lukas Rietzschel widerspricht der gängigen Erzählung vom unüberbrückbaren Ost-West-Gegensatz. «Sanditz» zeigt eine Gesellschaft, deren Konflikte weniger regional als existenziell sind.
NZZ
Peter Sloterdijk: „Es wäre fatal, die Schweiz in den EU-Suppentopf zu werfen“
Der grosse deutsche Philosoph beschäftigt sich in seinem neuen Buch mit dem Zustand der Demokratie. Im Gespräch geht er hart ins Gericht mit Donald Trump, dafür ist er des Lobes voll für die Schweiz.
NZZ
100 Bücher, die die Welt veränderten
Diese Autorinnen und Autoren haben neue Ideen formuliert und alte Konzepte über den Haufen geworfen. Sie haben Bücher geschrieben, die Menschen, Gesellschaft und Politik in Bewegung gesetzt haben.
NZZ
„Ich bin eine westliche Frau und eine arabische Frau. Meine Bücher zeigen, dass es möglich ist, zusammenzuleben“, sagt Leïla Slimani
Die grosse französisch-marokkanische Autorin im Gespräch über Egoismus, märtyrerhafte Frauen und den letzten Band ihrer autobiografischen Trilogie „Trag das Feuer weiter“.
NZZ
Ein Pfarrer und zwei Frauen: Karl Barths Liebesleben wirkte sich auch auf sein Denken aus
Karl Barth lebte in einem Haushalt mit seiner Frau Nelly und seiner Freundin Charlotte von Kirschbaum. Er ist nicht der einzige Theologe, dessen Werk von einer Liebesbeziehung geprägt ist.
Die Welt
Actionszenen der Weltliteratur: Als Mark Twain vom Hochrad fiel
Hochräder waren mal der Hit – und verhießen Jugend. Also musste sich auch der Schriftsteller Mark Twain eines anschaffen. Später schrieb er sogar einen Essay: „Wie man das Hochrad zähmt“.
FAZ
Roman um drei Frauen
Heimat kann auch ein Ort sein, den man verlassen darf, aber nicht verlassen möchte: Hannah Häffner beleuchtet in „Die Riesinnen“ das Verhältnis dreier Frauen zu ihrem Lebensort im Schwarzwald.
FAZ
Der Roman „Das gute Leben“
Nadine Schneiders Roman „Das gute Leben“ ist ein Dreigenerationenporträt von Frauen, eine Migrationserzählung und eine Sozialgeschichte der Bundesrepublik.
FAZ
Etwas vom Traum hat diese Wirklichkeit immer
Jon Fosses Greatest Hits: Der neue Roman des norwegischen Schriftstellers ist der Erste, den er nach dem Literaturnobelpreis geschrieben hat. Er bildet den Auftakt zu einer Trilogie.
FAZ
Was hat Michel Houellebecq auf dem Berg der Wahrheit über Liebe zu sagen?
Auf dem Monte Verità, wo Vorgänger der Hippies neue Lebensformen ausprobierten, ist Michel Houellebecq zu Gast unter dem Motto „Dance Me To The End Of Love“. Auf Fragen zu Leonard Cohen ist er aber nicht vorbereitet.
Die Zeit
Mörder und Millionäre
„Lebwohl, mein Liebling“ von Raymond Chandler kann endlich wiederentdeckt werden
Die Zeit
Wann ist man ein guter Vater?
Einer der unterhaltsamsten Autoren überhaupt: Ben Lerner hat einen kurzen, aber großen Familienroman geschrieben.
Die Zeit
„Der Rückfall in die Seriosität wird schrecklich sein“
Der Philosoph Peter Sloterdijk hat noch einmal Machiavelli gelesen, um den globalen Wahnsinn zu verstehen. Ein Gespräch über Trump, das Vermächtnis von Jürgen Habermas und den politischen Trainingsrückstand von Friedrich Merz.
Die Zeit
Ein Leben wie ein Werk
Barbara Honigmanns Literatur erzählt von seltsamen Verirrungen. Zu Besuch bei einer Menschenkennerin
Frankfurter Rundschau
Mirsa mumse muldewai
Vor dem 100. Geburtstag erscheinen noch einmal die schönsten Gedichte von James Krüss, die sich wie eine Einladung zum Frieden lesen.
Berliner Zeitung
Warum kann die Frau in diesem Roman nicht umkehren?
Esther Schüttpelz, im Erstberuf Anwältin, hat eine Road Novel geschrieben. Eine Frau ist unterwegs, hat den Kopf voller Fragen.
Berliner Zeitung
Der starke Roman „Entzug“
Christoph Peters dachte lange, Alkohol gehöre zur Kreativität dazu. Beinahe hätte er das Schreiben, seine Frau, sein Kind und sich selbst verloren.
Tagesspiegel
„Als Paul starb, wusste ich, ich will weiterleben“
Siri Hustvedt verlor vor zwei Jahren ihren Ehemann Paul Auster. Leiden ist Teil des Lebens, sagt die Schriftstellerin. Schwerer sei es, in einer patriarchalen Gesellschaft Witwe zu sein.
Der Standard
Hochsensibel im Heute: Das nasse Handy als „kleines, verletztes Tier“
Ben Lerner ist einer der höchst gelobten US-Autoren. In „Transkription“ erzählt er von einem hungernden Kind und einem alternden Mentor. Der Band beweist seine Qualität
Der Standard
Schriftstellerin Daniela Emminger auf Yeti-Suche in Grönland
Die Autorin hat sich für ihren nächsten Roman nach Grönland begeben. Was es auf der arktischen Insel sonst noch zu entdecken gibt, schildert sie hier
Der Standard
Roman „Die Welt in ihren Händen“ erzählt von Gertrude Bell in Mesopotamien
Die britische Archäologin und Spionin dient dem Autor Olivier Guez vor allem als Bindeglied zwischen ausgiebigen Erörterungen geopolitischer Plots
Süddeutsche Zeitung
Antikapitalistisch kichern
Erreicht man junge Leute in ihren fragmentierten Winkeln des Internets heute noch mit politischer Aufklärung? Marc-Uwe Kling bekommt es immer wieder hin, dank sokratischer Dialoge mit einem kommunistischen Känguru. Jetzt gibt es endlich den fünften Band.
Süddeutsche Zeitung
Er soll weg sein? Na, mal sehen
Lebensfreund, hell strahlender, ewig junger Geist in „kunstbesten Zeiten“: Weggefährten wie Jonathan Meese, Volker Schlöndorff, Günter Rohrbach und Durs Grünbein erinnern an den großen Alexander Kluge.
Süddeutsche Zeitung
Wenn man seine Heimat hassliebt
Die russische Autorin Natalja Kljutscharjowa wurde denunziert und floh nach Deutschland. In ihrem Buch „Woher kommst du?“ spürt sie Gefühlen zwischen Verlorenheit und Neuanfang nach. Eine Begegnung.
Süddeutsche Zeitung
So weit, so hot
Ihre Autobiografie „I’m Glad My Mom Died“ wurde ein Welterfolg, jetzt erscheint Jennette McCurdys Romandebüt. „Half His Age“ erzählt von Sex, Machtmissbrauch und Einsamkeit.
