Presseschau – 30. März 2026

Michel Hou­el­le­becq / Esther Schütt­pelz / Alex­an­der Klu­ge / Lukas Rietz­schel / Peter Slo­ter­di­jk / Ben Ler­ner / Jon Fos­se / Ray­mond Chand­ler / Danie­la Emmin­ger / Bar­ba­ra Honig­mann / Chris­toph Peters …

NZZ
Sehr viel Osten, erstaun­lich wenig Unter­schied
Der gross­ar­ti­ge Roman von Lukas Rietz­schel wider­spricht der gän­gi­gen Erzäh­lung vom unüber­brück­ba­ren Ost-West-Gegen­satz. «San­ditz» zeigt eine Gesell­schaft, deren Kon­flik­te weni­ger regio­nal als exis­ten­zi­ell sind.

NZZ
Peter Slo­ter­di­jk: „Es wäre fatal, die Schweiz in den EU-Sup­pen­topf zu wer­fen“
Der gros­se deut­sche Phi­lo­soph beschäf­tigt sich in sei­nem neu­en Buch mit dem Zustand der Demo­kra­tie. Im Gespräch geht er hart ins Gericht mit Donald Trump, dafür ist er des Lobes voll für die Schweiz.

NZZ
100 Bücher, die die Welt ver­än­der­ten
Die­se Autorin­nen und Autoren haben neue Ideen for­mu­liert und alte Kon­zep­te über den Hau­fen gewor­fen. Sie haben Bücher geschrie­ben, die Men­schen, Gesell­schaft und Poli­tik in Bewe­gung gesetzt haben.

NZZ
„Ich bin eine west­li­che Frau und eine ara­bi­sche Frau. Mei­ne Bücher zei­gen, dass es mög­lich ist, zusam­men­zu­le­ben“, sagt Leï­la Sli­ma­ni
Die gros­se fran­zö­sisch-marok­ka­ni­sche Autorin im Gespräch über Ego­is­mus, mär­ty­rer­haf­te Frau­en und den letz­ten Band ihrer auto­bio­gra­fi­schen Tri­lo­gie „Trag das Feu­er wei­ter“.

NZZ
Ein Pfar­rer und zwei Frau­en: Karl Barths Lie­bes­le­ben wirk­te sich auch auf sein Den­ken aus
Karl Barth leb­te in einem Haus­halt mit sei­ner Frau Nel­ly und sei­ner Freun­din Char­lot­te von Kirsch­baum. Er ist nicht der ein­zi­ge Theo­lo­ge, des­sen Werk von einer Lie­bes­be­zie­hung geprägt ist.

Die Welt
Action­sze­nen der Welt­li­te­ra­tur: Als Mark Twa­in vom Hoch­rad fiel
Hoch­rä­der waren mal der Hit – und ver­hie­ßen Jugend. Also muss­te sich auch der Schrift­stel­ler Mark Twa­in eines anschaf­fen. Spä­ter schrieb er sogar einen Essay: „Wie man das Hoch­rad zähmt“.

FAZ
Roman um drei Frau­en
Hei­mat kann auch ein Ort sein, den man ver­las­sen darf, aber nicht ver­las­sen möch­te: Han­nah Häff­ner beleuch­tet in „Die Rie­sin­nen“ das Ver­hält­nis drei­er Frau­en zu ihrem Lebens­ort im Schwarz­wald.

FAZ
Der Roman „Das gute Leben“
Nadi­ne Schnei­ders Roman „Das gute Leben“ ist ein Drei­ge­ne­ra­tio­nen­por­trät von Frau­en, eine Migra­ti­ons­er­zäh­lung und eine Sozi­al­ge­schich­te der Bun­des­re­pu­blik.

FAZ
Etwas vom Traum hat die­se Wirk­lich­keit immer
Jon Fos­ses Grea­test Hits: Der neue Roman des nor­we­gi­schen Schrift­stel­lers ist der Ers­te, den er nach dem Lite­ra­tur­no­bel­preis geschrie­ben hat. Er bil­det den Auf­takt zu einer Tri­lo­gie.

FAZ
Was hat Michel Hou­el­le­becq auf dem Berg der Wahr­heit über Lie­be zu sagen?
Auf dem Mon­te Veri­tà, wo Vor­gän­ger der Hip­pies neue Lebens­for­men aus­pro­bier­ten, ist Michel Hou­el­le­becq zu Gast unter dem Mot­to „Dance Me To The End Of Love“. Auf Fra­gen zu Leo­nard Cohen ist er aber nicht vor­be­rei­tet.

Die Zeit
Mör­der und Mil­lio­nä­re
„Leb­wohl, mein Lieb­ling“ von Ray­mond Chand­ler kann end­lich wie­der­ent­deckt wer­den

Die Zeit
Wann ist man ein guter Vater?
Einer der unter­halt­sams­ten Autoren über­haupt: Ben Ler­ner hat einen kur­zen, aber gro­ßen Fami­li­en­ro­man geschrie­ben.

Die Zeit
„Der Rück­fall in die Serio­si­tät wird schreck­lich sein“
Der Phi­lo­soph Peter Slo­ter­di­jk hat noch ein­mal Machia­vel­li gele­sen, um den glo­ba­len Wahn­sinn zu ver­ste­hen. Ein Gespräch über Trump, das Ver­mächt­nis von Jür­gen Haber­mas und den poli­ti­schen Trai­nings­rück­stand von Fried­rich Merz.

Die Zeit
Ein Leben wie ein Werk
Bar­ba­ra Honig­manns Lite­ra­tur erzählt von selt­sa­men Ver­ir­run­gen. Zu Besuch bei einer Men­schen­ken­ne­rin

Frank­fur­ter Rund­schau
Mir­sa mum­se mul­de­wai
Vor dem 100. Geburts­tag erschei­nen noch ein­mal die schöns­ten Gedich­te von James Krüss, die sich wie eine Ein­la­dung zum Frie­den lesen.

Ber­li­ner Zei­tung
War­um kann die Frau in die­sem Roman nicht umkeh­ren?
Esther Schütt­pelz, im Erst­be­ruf Anwäl­tin, hat eine Road Novel geschrie­ben. Eine Frau ist unter­wegs, hat den Kopf vol­ler Fra­gen.

Ber­li­ner Zei­tung
Der star­ke Roman „Ent­zug“
Chris­toph Peters dach­te lan­ge, Alko­hol gehö­re zur Krea­ti­vi­tät dazu. Bei­na­he hät­te er das Schrei­ben, sei­ne Frau, sein Kind und sich selbst ver­lo­ren.

Tages­spie­gel
„Als Paul starb, wuss­te ich, ich will wei­ter­le­ben“
Siri Hust­vedt ver­lor vor zwei Jah­ren ihren Ehe­mann Paul Aus­ter. Lei­den ist Teil des Lebens, sagt die Schrift­stel­le­rin. Schwe­rer sei es, in einer patri­ar­cha­len Gesell­schaft Wit­we zu sein.

Der Stan­dard
Hoch­sen­si­bel im Heu­te: Das nas­se Han­dy als „klei­nes, ver­letz­tes Tier“
Ben Ler­ner ist einer der höchst gelob­ten US-Autoren. In „Tran­skrip­ti­on“ erzählt er von einem hun­gern­den Kind und einem altern­den Men­tor. Der Band beweist sei­ne Qua­li­tät

Der Stan­dard
Schrift­stel­le­rin Danie­la Emmin­ger auf Yeti-Suche in Grön­land
Die Autorin hat sich für ihren nächs­ten Roman nach Grön­land bege­ben. Was es auf der ark­ti­schen Insel sonst noch zu ent­de­cken gibt, schil­dert sie hier

Der Stan­dard
Roman „Die Welt in ihren Hän­den“ erzählt von Ger­tru­de Bell in Meso­po­ta­mi­en
Die bri­ti­sche Archäo­lo­gin und Spio­nin dient dem Autor Oli­vi­er Guez vor allem als Bin­de­glied zwi­schen aus­gie­bi­gen Erör­te­run­gen geo­po­li­ti­scher Plots

Süd­deut­sche Zei­tung
Anti­ka­pi­ta­lis­tisch kichern
Erreicht man jun­ge Leu­te in ihren frag­men­tier­ten Win­keln des Inter­nets heu­te noch mit poli­ti­scher Auf­klä­rung? Marc-Uwe Kling bekommt es immer wie­der hin, dank sokra­ti­scher Dia­lo­ge mit einem kom­mu­nis­ti­schen Kän­gu­ru. Jetzt gibt es end­lich den fünf­ten Band.

Süd­deut­sche Zei­tung
Er soll weg sein? Na, mal sehen
Lebens­freund, hell strah­len­der, ewig jun­ger Geist in „kunst­bes­ten Zei­ten“: Weg­ge­fähr­ten wie Jona­than Mee­se, Vol­ker Schlön­dorff, Gün­ter Rohr­bach und Durs Grün­bein erin­nern an den gro­ßen Alex­an­der Klu­ge.

Süd­deut­sche Zei­tung
Wenn man sei­ne Hei­mat hass­liebt
Die rus­si­sche Autorin Natal­ja Kljut­schar­jo­wa wur­de denun­ziert und floh nach Deutsch­land. In ihrem Buch „Woher kommst du?“ spürt sie Gefüh­len zwi­schen Ver­lo­ren­heit und Neu­an­fang nach. Eine Begeg­nung.

Süd­deut­sche Zei­tung
So weit, so hot
Ihre Auto­bio­gra­fie „I’m Glad My Mom Died“ wur­de ein Welt­erfolg, jetzt erscheint Jen­net­te McCur­dys Roman­de­büt. „Half His Age“ erzählt von Sex, Macht­miss­brauch und Ein­sam­keit.

 

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Online seit: 30. März 2026

Zuletzt geän­dert: 30. März 2026