Presseschau – 26. März 2026

Alex­an­der Klu­ge 1932 – 2026

NZZ
Das Klei­ne wird gross, das Gros­se eine Poin­te: zum Tod von Alex­an­der Klu­ge
Er war Schrift­stel­ler, Fil­me­ma­cher, Gegen­warts­dia­gnos­ti­ker. Mit sozio­lo­gi­scher Neu­gier ver­band der gros­se deut­sche Gefühls-Chro­nist das Doku­men­ta­ri­sche mit dem Fik­tio­na­len. Nun ist Alex­an­der Klu­ge mit 94 Jah­ren gestor­ben.

NZZ
Michel Hou­el­le­becq: „Es sind nicht die Frau­en, die grau­sam sind. Es ist die Natur.“
Der Skan­dal­au­tor ver­öf­fent­licht ein neu­es Musik­al­bum. Zusam­men mit sei­nem Kom­po­nis­ten Fré­dé­ric Lo spricht er über sei­ne Lieb­lings­bands, die Grau­sam­keit des Nacht­le­bens und die Gefahr eines Bür­ger­kriegs.

NZZ
Die Pro­fes­so­rin und der Kom­mu­nar­de: Ulrich Woelks Roman über die Gegen­wart in Ber­lin
Der deut­sche Schrift­stel­ler erzählt in «Hel­le­re Tage» die Geschich­te einer Frau, die sich durch eine Pha­se exis­ten­zi­el­ler Umbrü­che kämpft.

NZZ
Was ist denn schon nor­mal? Bir­git Birn­ba­cher hat einen fein­füh­li­gen Fami­li­en­ro­man vor­ge­legt
Die öster­rei­chi­sche Schrift­stel­le­rin und Bach­mann-Preis­trä­ge­rin the­ma­ti­siert in „Sie wol­len uns erzäh­len“ mit sub­ti­lem Witz, wie Men­schen mit ADHS umge­hen – und sich von Ängs­ten befrei­en.

Die Welt
„Anders als die öst­li­chen Behör­den hat die CIA nie ideo­lo­gi­sche Vor­ga­ben gemacht“
Sie wur­den müh­sam mit Schreib­ma­schi­ne abge­tippt oder gedruckt in Deutsch­land und Ita­li­en: Bücher, die in der Sowjet­uni­on ver­bo­ten waren. Ein Pro­fes­sor in New York sam­melt sie an sei­ner Uni­ver­si­tät. War­um das heu­te beson­ders wich­tig ist, erklärt er hier.

Die Welt
So links spricht und denkt Deutsch­land, ohne es zu mer­ken
„Wir leben in einem Land lin­ker Wor­te“

Die Welt
Der Denk-Anstif­ter
Alex­an­der Klu­ge war Autoren­fil­mer, Schrift­stel­ler und ein ganz beson­de­rer Fern­seh­ma­cher. Vor allem aber war er einer der letz­ten Uni­ver­sal­ge­lehr­ten. Nach­ruf auf einen Intel­lek­tu­el­len, der sich nie auf einen Begriff brin­gen ließ.

Die Welt
Fil­me­ma­cher und Autor Alex­an­der Klu­ge ist tot
Alex­an­der Klu­ge war Autor, Fil­me­ma­cher und Pro­du­zent. Er galt als Uni­ver­sal­ge­lehr­ter. Nun ist Klu­ge im Alter von 94 Jah­ren gestor­ben, wie der Suhr­kamp Ver­lag mit­teilt.

FAZ
Wenn jede Lebens­sta­ti­on die schlimms­te Wen­dung nimmt
Ret­tungs­ver­such an der Bahn­steig­kan­te: E.M. Fors­ters Lieb­lings­ro­man erscheint erst­mals auf deutsch. War­um wur­de das Buch so lan­ge über­se­hen?

FAZ
Pro­du­zent auf allen Fel­dern
Alex­an­der Klu­ge war Regis­seur, Autor und Fern­seh­ma­cher. Und Expo­nent einer Gene­ra­ti­on, die an Nach­kriegs­deutsch­land ästhe­ti­sche For­de­run­gen stell­te, die sich aus dem Zivi­li­sa­ti­ons­bruch zuvor erga­ben. Nun ist er im Alter von 94 Jah­ren gestor­ben.

FAZ
Was die Spei­chel­le­cker nicht ver­ste­hen wer­den
Immer wie­der neu umstrit­ten: Zum sieb­zigs­ten Geburts­tag des chi­ne­si­schen Lite­ra­tur­no­bel­preis­trä­gers Mo Yan.

FAZ
Sinkt der Pegel, beginnt das Zit­tern
Die Gefahr zu ster­ben ist real: Chris­toph Peters erzählt in sei­nem neu­en, auto­bio­gra­phi­schen Roman „Ent­zug“ von der Höl­le des Alko­ho­lis­mus – und wie er ihr ent­kam.

Die Pres­se
Zum Tod von Alex­an­der Klu­ge: Er war der deut­sche Jean-Luc Godard
Der Dich­ter und Den­ker aus Sach­sen-Anhalt drück­te nicht nur dem deut­schen Autoren­film sei­nen Stem­pel auf. Sein über­bor­den­des künst­le­ri­sches Œuvre bil­det einen intel­lek­tu­el­len Atlas des 20. Jahr­hun­derts. Nun ist Alex­an­der Klu­ge mit 94 ver­stor­ben.

Die Zeit
Sein Stau­nen hör­te nie­mals auf
Einen Alles­den­ker wie ihn gab es kein zwei­tes Mal. Zum Tod von Alex­an­der Klu­ge, dem gro­ßen Autor, Fil­me­ma­cher und Geschich­ten­samm­ler

Die Zeit
„In einer ver­rück­ten Welt kann Ver­rückt­heit selbst Heil­mit­tel sein“
Der Fil­me­ma­cher Alex­an­der Klu­ge ist tot. In die­sem Inter­view aus dem ver­gan­ge­nen Dezem­ber sprach er noch ein­mal über sei­ne Suche nach Wor­ten für das Unaus­sprech­li­che.

Ber­li­ner Zei­tung
Ent­waff­nung ohne Bloß­stel­lung war sei­ne Königs­dis­zi­plin: Nach­ruf auf Alex­an­der Klu­ge
Alex­an­der Klu­ge lob­te Russ­land und wur­de trotz­dem nicht zum Kreml-Knecht degra­diert. Sein Wis­sen mach­te ihn immun gegen Schmä­hun­gen. Nun starb er, mit 94 Jah­ren.

Tages­spie­gel
Im Netz­werk der Zei­ten, Men­schen und Fik­tio­nen
Erzäh­ler, Enzy­klo­pä­dist, Auf­klä­rer: Ein Nach­ruf auf den gro­ßen Schrift­stel­ler und Fil­me­ma­cher Alex­an­der Klu­ge.

Tages­spie­gel
„Ich nen­ne die­ses Buch eine anti­ko­lo­nia­le Bom­be“
Der Wall­stein Ver­lag ver­öf­fent­licht in Zukunft eine „Ukrai­ni­sche Biblio­thek“. Den Anfang machen zwei präch­ti­ge Neu­aus­ga­ben mit Erzäh­lun­gen von Les­ja Ukra­jin­ka und Taras Schewtschen­ko.

Frank­fur­ter Rund­schau
60.000 The­ra­pie­stun­den wären bloß ein Anfang
Und Jüdin ist sie auch noch: „Toxi­ba­by“, Dana von Suff­rins rasant lus­ti­ger Roman über eine ganz üble Geschich­te.

Frank­fur­ter Rund­schau
Eine dre­cki­ge Geschich­te
Per­ci­val Ever­etts Roman „Aus­ra­diert“ über einen schwar­zen Schrift­stel­ler, der einen „Schund­ro­man“ schreibt.

Frank­fur­ter Rund­schau
Er war ein Wun­der
Nach­ruf auf Alex­an­der Klu­ge, der 94 Jah­re alt wur­de.

Der Stan­dard
Autor, Fil­me­ma­cher und Poly­his­tor Alex­an­der Klu­ge 94-jäh­rig gestor­ben
In den 1960er-Jah­ren war Klu­ge maß­geb­lich an der Durch­set­zung des „Neu­en Deut­schen Films“ betei­ligt, als öffent­li­cher Intel­lek­tu­el­ler präg­te er vie­le Debat­ten mit

Süd­deut­sche Zei­tung
KI, lass dich umar­men
Von Schwa­bing aus stürz­te sich der gro­ße Den­ker und Bil­der­ma­cher Alex­an­der Klu­ge mit jugend­li­cher Ver­ve in sein letz­tes Aben­teu­er: die Welt der künst­li­chen Intel­li­genz.

Süd­deut­sche Zei­tung
„Ich emp­fin­de es als freund­schaft­li­che Ges­te“
Der ame­ri­ka­ni­sche Schrift­stel­ler Ben Ler­ner hat einen Roman über den Tod eines Intel­lek­tu­el­len geschrie­ben, der frap­pie­ren­de Ähn­lich­kei­ten mit Alex­an­der Klu­ge auf­weist. Was hält der eigent­lich davon?

Süd­deut­sche Zei­tung
Bio­gra­fie eines Unbe­kann­ten
In Simon Che­vriers Roman „Foto auf Anfra­ge“ ver­liebt sich der Erzäh­ler in eine welt­be­rühm­te Foto­gra­fie. Aber nie­mand scheint zu wis­sen, wen das Bild eigent­lich zeigt. Ein meis­ter­haf­tes Debüt.

Süd­deut­sche Zei­tung
Der Schwarm schreibt mit
Lan­ge kam erst das Buch, dann die Fan­ge­mein­de. Heu­te läuft es oft umge­kehrt. Über den Sie­ges­zug der Fan Fic­tion.

 

* * *

Online seit: 26. März 2026

Zuletzt geän­dert: 27. März 2026