Presseschau – 15. Januar 2026

Juli­an Bar­nes / Leï­la Sli­ma­ni / Joseph Con­rad und Ford Madox Ford / Mascha Kalé­ko / Miri­nae Lee …

NZZ
Glück­lich­sein allein macht nicht glück­lich: Juli­an Bar­nes ord­net sei­ne Ver­gan­gen­heit
„Abschied(e)“ soll Juli­an Bar­nes’ letz­tes Buch sein. Das behaup­tet der bri­ti­sche Star­au­tor zumin­dest. Und er ver­han­delt dar­in Exis­ten­zi­el­les: das Leben, den Tod, die wah­re Lie­be.

NZZ
Rosa Luxem­burg ist zur Iko­ne der Lin­ken gewor­den. Ein Vor­bild für Tole­ranz ist sie aller­dings nicht
Von Demo­kra­tie hielt sie wenig, und Gewalt war für sie legi­tim, solan­ge sie im Sinn der Revo­lu­ti­on stand: Am 15. Janu­ar 1919 wur­de Rosa Luxem­burg von deut­schen Frei­korps­sol­da­ten ermor­det.

Die Welt
„Män­ner kön­nen äußerst erfin­de­risch sein, wenn sie sich selbst damit scha­den“
Der Tod ist wie ein Eisen­bahn­gleis, das par­al­lel zum Leben ver­läuft: Der eng­li­sche Schrift­stel­ler Juli­an Bar­nes hat eine Form von Blut­krebs, die „nicht heil­bar, aber beherrsch­bar“ ist. Sei­ner Krank­heit ringt er das gro­ße Alters­werk „Abschied(e)“ ab.

FAZ
Fremd­sein als Lebens­ge­fühl
Frau­en, die von einer selbst­be­stimm­ten Zukunft träu­men: Mit dem Roman „Trag das Feu­er wei­ter“ schließt Leï­la Sli­ma­ni ihre Marok­ko-Tri­lo­gie „Das Land der ande­ren“ ab.

FAZ
War­um ein fast ver­ges­se­ner Grön­land-Roman jetzt erschre­ckend aktu­ell ist
Auf ins Herz der Wei­ßen Fins­ter­nis: Joseph Con­rad und Ford Madox Ford beschrie­ben in einem Roman die geplan­te Anne­xi­on von Grön­land, aller­dings durch Groß­bri­tan­ni­en. Sonst aber sind ihre Moti­ve den heu­ti­gen ver­blüf­fend ähn­lich.

Frank­fur­ter Rund­schau
Auf einer Wol­ke
Die gefei­er­te jüdi­sche Dich­te­rin Mascha Kalé­ko kehrt 1956 aus der Emi­gra­ti­on zurück nach Ber­lin. Vol­ker Wei­der­mann beschreibt die Rei­se ful­mi­nant.

Frank­fur­ter Rund­schau
Die größ­te und gütigs­te Täu­schung
Fast hun­dert Jah­re Korea: Miri­nae Lee erzählt in ihrem Debüt­ro­man von den „Acht Leben der Frau Mook“.

Tages­spie­gel
Leï­la Sli­ma­nis Roman „Trag das Feu­er wei­ter“: End­lich die Made­lei­ne gefun­den
Eine Hydra, die unmög­lich zu bezwin­gen ist: Die fran­zö­sisch-marok­ka­ni­sche Schrift­stel­le­rin Leï­la Sli­ma­ni hat mit „Trag das Feu­er wei­ter“ ihre Fami­li­en­tri­lo­gie abge­schlos­sen.

Der Stan­dard
Öster­rei­chi­scher Buch­markt wuchs 2025 nur um 0,1 Pro­zent
Der sta­tio­nä­re Buch­han­del ver­zeich­ne­te einen Rück­gang von 1,4 Pro­zent. Bel­le­tris­tik sowie Kin­der- und Jugend­buch lie­gen im Plus, ein star­kes Minus gab es bei Rat­ge­bern und Wis­sen­schaft

 

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Online seit: 15. Janu­ar 2026

Zuletzt geän­dert: 16. Jan. 2026