Presseschau – 4. Juni 2025

Sus­an Son­tag / Jochen Buch­stei­ner / Mar­ti­na Hef­ter / Oce­an Vuong / Frank­fur­ter Lyrik­ta­ge / Sascha Ehlert / Juan S. Guse / Edmund White / Sal­man Rush­die …

NZZ
Sus­an Son­tag war ab den 1960er Jah­ren New Yorks auf­re­gends­te Intel­lek­tu­el­le. Aber kei­ner wuss­te, wer sie wirk­lich war
Die Schrift­stel­le­rin und Phi­lo­so­phin wur­de früh zu einer Kult­fi­gur, die sich allen Eti­ket­ten ent­zog. Eine Aus­stel­lung in Mün­chen zeigt ihre schil­lern­de Viel­sei­tig­keit.

Die Welt
Die tota­le Ver­gess­lich­keit der Deut­schen im Umgang mit ihren natio­na­len Wur­zeln
Ost­preu­ßen prägt die deut­sche Geschich­te bis heu­te. Vor 80 Jah­ren ende­te mit Flucht und Ver­trei­bung die lan­ge Geschich­te des Lan­des­teils, der jetzt zu Polen und Russ­land gehört. Doch das The­ma ist noch für einen Best­sel­ler gut. War­um der Schmerz über den Ver­lust völ­lig berech­tigt ist.

FAZ
Frank­fur­ter Lyrik­ta­ge: „Es geht um die Erfin­dung der Welt“
Mit einer nach­denk­li­chen Rede über die Essenz des Dich­tens eröff­net die Buch­preis­trä­ge­rin Mar­ti­na Hef­ter die Frank­fur­ter Lyrik­ta­ge. Kunst, sagt sie, das sei­en Ent­schei­dun­gen: „Man muss sie tref­fen.“ Bis 7. Juni sind 47 Dich­ter aus aller Welt zu Gast.

Frank­fur­ter Rund­schau
Wo dia­bo­li­sche Blu­men blü­hen
Oce­an Vuongs Roman „Der Kai­ser der Freu­de“ könn­te ruhig etwas spar­sa­mer und nüch­ter­ner mit der Spra­che umge­hen.

Frank­fur­ter Rund­schau
Zur Sicher­heit
Kho­loud Cha­raf und Abdal­rah­man Alqalaq, Wil­helm Bartsch und Nan­cy Hün­ger: Exil und Freund­schaft bei den Lyrik­ta­gen.

Tages­spie­gel
Kathar­sis in Kali­for­ni­en
Kri­tik und Über­af­fir­ma­ti­on, Hedo­nis­mus und Hyper­i­ro­nie: Sascha Ehlert ver­sucht sich in sei­nem Debüt-Roman „Palo San­to“ an einer Vari­an­te der Pop­li­te­ra­tur für das 21. Jahr­hun­dert.

Der Stan­dard
120.000 Pro­zent Ren­di­te: Wie vier Glück­li­che mit Kryp­to-Spe­ku­la­ti­on reich wur­den
Autor und Sozio­lo­gie Juan S. Guse erzählt in „Tau­send­mal so viel Geld wie jetzt“ von vier rea­len Män­nern, die dank Bit­co­in und Co ein­fach sor­gen­frei leben wol­len

Der Stan­dard
US-Autor und LGBTQ-Weg­be­rei­ter Edmund White gestor­ben
Der Autor stell­te Auto­bio­gra­fi­sches in Mit­tel­punkt sei­nes Schrei­bens, er wur­de 85 Jah­re alt

Die Zeit
Das ver­fluch­tes­te Buch
Sal­man Rush­dies „Sata­ni­sche Ver­se“ sind im Iran ver­bo­ten und doch weit­ver­brei­tet. Die Fat­wa wirkt noch heu­te nach – bis in ent­le­ge­ne Win­kel des Lan­des und ins Exil.

 

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Online seit: 4. Juni 2025

Zuletzt geän­dert: 4. Juni 2025