Presseschau – 1. April 2025

Mascha Kalé­ko / Roman Ehr­lich / Clau­dia Piñei­ro / Astrid-Lind­gren-Gedächt­nis­preis / Ulf Erd­mann Zieg­ler / Gia­co­mo Casa­no­va / Kaveh Akbar …

NZZ
Die Wun­den des Natio­nal­so­zia­lis­mus heil­ten nie mehr ganz
Im Ber­lin der Drei­ßi­ger­jah­re war die jüdi­sche Dich­te­rin Mascha Kalé­ko ein Star am Lite­ra­tur­him­mel. Dann zog der Natio­nal­so­zia­lis­mus auf. Zu ihrem 50. Todes­tag hat der Autor Dani­el Kehl­mann einen abwechs­lungs­rei­chen Erin­ne­rungs­band zusam­men­ge­stellt.

Die Welt
„Wie lan­ge wird die­ser immer rau­er wer­den­de Kul­tur­be­trieb uns alle noch ernäh­ren?“
Roman Ehr­lich ist einer der auf­re­gends­ten Autoren sei­ner Gene­ra­ti­on. Sei­ne Bücher ver­bin­den fil­mi­sche Hor­ror­mo­ti­ve mit Gesell­schafts­kri­tik. Beim Stadt­spa­zier­gang quer durch den Ber­li­ner Wed­ding ver­rät er, war­um er beim Bücher­le­sen stets den Schutz­um­schlag abmacht.

Frank­fur­ter Rund­schau
Gut gegen Mot­ten und Gelieb­te
Clau­dia Piñei­ros Kri­mi­nal­ro­man „Die Zeit der Flie­gen“ erzählt von einer Kam­mer­jä­ge­rin in Gewis­sens­nö­ten.

Frank­fur­ter Rund­schau
Ganz gar nicht müde
„So geht schla­fen, klei­ner Wom­bat“: Kei­ne Ahnung, ob Kin­der so leich­ter ins Bett zu bekom­men sind. Aber das Buch ist klas­se.

Der Stan­dard
Astrid-Lind­gren-Gedächt­nis­preis geht an Fran­zö­sin Mari­on Bru­net
Die welt­weit höchs­te Aus­zeich­nung für Kin­der- und Jugend­li­te­ra­tur ist mit 460.000 Euro dotiert. 265 Kan­di­da­tin­nen und Kan­di­da­ten stan­den zur Aus­wahl

Die Zeit
Heu­te noch mal 14 sein? „Oh, ja!“ – „Ne, bloß nicht!“
Kurz­ge­schich­ten über Sex und ein Comic übers letz­te Schul­jahr: Erst­mals geht der LUCHS-Preis des Jah­res an gleich zwei Bücher. Ein Gespräch mit den Autorin­nen Eva Rott­mann und Mic­hè­le Fischels über Fla­schen­dre­hen, pein­li­che Eltern und den Zau­ber der Jugend

Stutt­gar­ter Zei­tung
Die Fas­zi­na­ti­on lite­ra­ri­scher Figu­ren: Die Fas­zi­na­ti­on des Bösen
Ver­wand­te, Freun­de? Wir brau­chen lite­ra­ri­sche Lieb­lings­fi­gu­ren! Doch mit­un­ter fällt es schwer, Zunei­gung und Abnei­gung zu ver­tei­len.

Tages­spie­gel
Lau­ter hel­le Stim­men
Ulf Erd­mann Zieg­lers Roman „Es gibt kein Zurück“ ist ein Essay, eine Road­no­vel und ein lite­ra­ri­scher Abge­sang auf den öffent­lich-recht­li­chen Kul­tur­funk.

Tages­spie­gel
Mehr als nur ein schö­ner Mann
Die Gestalt des Gia­co­mo Casa­no­va ver­schwand hin­ter ihrem eige­nen Mythos. Aber Casa­no­va war außer Frau­en­held auch Aben­teu­rer, Alchi­mist und phi­lo­so­phi­scher Kopf. Davon erzäh­len zwei neue Bücher.

Süd­deut­sche Zei­tung
Man­del­milch, Hass und Yoga
Schrä­ger zur Rea­li­tät des neu­en Ame­ri­kas als Kaveh Akbars „Mär­ty­rer!“ könn­te ein Roman nicht ste­hen. Wenn das mal kein Qua­li­täts­merk­mal ist.

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Online seit: Pres­se­schau – 1. April 2025

Zuletzt geän­dert: 1. Apr. 2025