Presseschau – 7. März 2025

Mat­thi­as Poli­ty­cki / Hele­ne Bracht / Jen­ny Erpen­beck / Wil­li Ach­ten / Olek­san­dr Irwa­nez / „Mar­zahn, mon amour“ / Ost-Autorin­nen …

NZZ
«Wir haben uns jah­re­lang dar­in gefal­len, auf Trump her­ab­zu­schau­en. Doch das ist noch kei­ne Stra­te­gie», sagt der Schrift­stel­ler Mat­thi­as Poli­ty­cki
Poli­ty­cki sieht in der Rück­kehr einer tra­di­tio­nel­len Männ­lich­keit auch Gutes, solan­ge sie wan­del­bar bleibt. Mut und Wehr­haf­tig­keit stün­den einem Mann – auch die Euro­pä­er wür­den dies jetzt hof­fent­lich mer­ken.

Die Welt
Die Fra­ge nach dem Anti­se­mi­tis­mus
Der Goe­the-For­scher Dani­el Wil­son ant­wor­tet auf eine Bespre­chung sei­nes Buches bei WELT. Er erklärt, wie­so die his­to­ri­sche Auf­ar­bei­tung gera­de bei die­sem The­ma gründ­lich und kor­rekt sein muss.

Die Welt
„Es fehl­te mir, was Über­grif­fe betraf, eine ent­schei­den­de Hemm­schwel­le“
Hele­ne Bracht war fünf Jah­re alt, als sie von einem Freund der Fami­lie miss­braucht wur­de. Ein gan­zes Leben hat sie gebraucht, um ihre Gedan­ken dazu zu sam­meln. Erstaun­lich gelas­sen erzählt sie nun, wie der Über­griff ihre Sexua­li­tät und ihr Leben ver­än­dert hat.

FAZ
Beherzt sägen am eige­nen Ast
Der Fan der Fans: Ger­hard Lau­er beschreibt im „Mer­kur“ eine neue lite­ra­ri­sche Öffent­lich­keit, die ohne Exper­ten aus­kommt. Aber eine Bedro­hung mag er dar­in par­tout nicht sehen, auch nicht für sein eige­nes Métier.

Frank­fur­ter Rund­schau
Einem Ster­ben­den bei­ste­hen
„Die Ein­ma­lig­keit des Lebens“: Wil­li Ach­ten erzählt vom Tod eines, sei­nes Bru­ders.

Frank­fur­ter Rund­schau
„Man muss auf alles gefasst sein“
Ukrai­ne-Biblio­thek (64): Olek­san­dr Irwa­nez’ Roman „Pra­li­nen vom roten Stern“.

Der Stan­dard
War­um wird Autorin Jen­ny Erpen­beck so gefei­ert? Ein Heft geht dem nach
Eine neue Bio­gra­fie speist sich aus Gesprä­chen über und dem Nach­lass von Har­ry Rowohlt, mit Falin­go Books publi­ziert ein neu­er Ver­lag jun­ge Schrei­ben­de

Tages­spie­gel
„Mar­zahn, mon amour“ kommt ins Fern­se­hen: Eine Lie­bes­er­klä­rung mit Nagel­kunst und DDR-Urge­stei­nen
Am Don­ners­tag wur­den im Frei­zeit­fo­rum Mar­zahn in einer Pre­view die ers­ten Fol­gen gezeigt. Der Dreh­ort für die Ver­fil­mung des Buches „Mar­zahn, mon amour“ war offen­bar sehr rea­lis­tisch ein­ge­rich­tet.

Tages­spie­gel
Bri­git­te, Maxie und ich: Geht der Prag­ma­tis­mus ost­deut­scher Rol­len­mo­del­le ver­lo­ren?
Ohne Wut für Frau­en­rech­te schrei­ben: Ost-Autorin­nen lesen sich wie Anti-Schwar­zers. Ich hof­fe, dass sich mei­ne Toch­ter irgend­wann dafür inter­es­sie­ren wird, was sie zu sagen hat­ten.

 

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Online seit: 7. März 2025

Zuletzt geän­dert: 9. März 2025