Presseschau – 19. November 2024

Ronya Oth­mann / Hanif Kurei­shi / Caro­li­ne Peters / Rein­hard Kai­ser-Mühle­cker / Saman­tha Har­vey / Tho­mas Manns Zau­ber­berg / Gia­co­mo Leo­par­di …

NZZ
„Der IS kam, um die Jesi­den zu ver­nich­ten. Ich bin mit­ge­meint“: Ronya Oth­mann erzählt, wie das Hei­mat­dorf ihres Vaters aus­ge­löscht wur­de
In ihrem zwei­ten Roman, «Vier­und­sieb­zig», schreibt Ronya Oth­mann über das Schick­sal ihres Vater­volks, der Jesi­den. Und warnt vor dem lan­gen Arm Erdo­gans, der sich im Wes­ten durch eine Boy­kott­kul­tur und Streit­angst zeigt.

NZZ
„Paki, Schrift­stel­ler, Krüp­pel – was bin ich jetzt?“ – schrei­bend trotzt der quer­schnitt­ge­lähm­te Erfolgs­au­tor Hanif Kurei­shi sei­nem Schick­sal
Seit einem Sturz vor zwei Jah­ren ist der bri­ti­sche Schrift­stel­ler Hanif Kurei­shi vom Hals abwärts gelähmt. Sein Buch über das Unglück ist kein Elends­be­richt, son­dern zeugt von sei­ner Lie­be zum Leben. Und sei­nem grim­mi­gen Humor.

FAZ
Wir hören das Schwei­gen der Eltern ein Leben lang
Caro­li­ne Peters ist eine der bekann­tes­ten Schau­spie­le­rin­nen hier­zu­lan­de. Jetzt hat sie einen Roman geschrie­ben: Gespräch über das Auf­wach­sen in den Sieb­zi­gern, die ver­ges­se­ne Kriegs­ge­nera­ti­on ihrer Eltern und Inge­borg Bach­manns über­ra­schen­de Qua­li­tä­ten.

FAZ
Die­ser Deut­sche der gan­zen Welt
Sein Leben vor der Folie des „Faust“: Ein Gespräch mit dem eng­li­schen Goe­the-Bewun­de­rer A. N. Wil­son dar­über, was den deut­schen Dich­ter an- und umge­trie­ben hat. Und war­um er in Groß­bri­tan­ni­en noch viel zu wenig geschätzt wird.

Die Pres­se
Mutig in die neu­en Zei­ten
In Rein­hold Bil­ge­ris „Das Gewis­sen der Tau­ben“ hält eine jun­ge Frau Öster­reich in den 1950er-Jah­ren den Spie­gel vor. Die Fami­lie des Autors stand Pate.

Frank­fur­ter Rund­schau
Unterm frei­en Him­mel
Nor­men und die Sehn­sucht nach mehr gibt es über­all, ent­span­nen wir uns also ein wenig – Hen­g­ameh Yag­hoo­bi­fa­rahs klu­ger und unter­halt­sa­mer Roman „Schwin­del“.

Frank­fur­ter Rund­schau
Tief in den Schich­ten
Sebas­ti­an Moll ver­bin­det in sei­nem Buch „Wür­fel­haus“ sei­ne Fami­li­en­ge­schich­te mit der Archi­tek­tur Frank­furts.

Frank­fur­ter Rund­schau
Neu­er Roman von Ste­phen King ange­kün­digt
Im Mai erschien in Deutsch­land Ste­phen Kings Geschich­ten­samm­lung „Ihr wollt es dunk­ler“. Nun kün­dig­te sein US-Ver­lag einen neu­en Roman des Meis­ters des Hor­rors an.

Der Stan­dard
Rein­hard Kai­ser-Mühle­cker: Der Bau­er als Buch­preis­ge­win­ner
Von Zwi­schen­mensch­li­chem hat der Ober­ös­ter­rei­cher so viel zu erzäh­len wie von aktu­el­len Pro­ble­men der Land­wirt­schaft, nicht nur in „Bren­nen­de Fel­der“

Der Stan­dard
Kai­ser-Mühle­cker: „Wet­ter­ex­tre­me und Jurys hat man nicht in der Hand“
Der dies­jäh­ri­ge Buch­preis­ge­win­ner spricht über Berüh­rungs­ängs­te von Lesern, Her­aus­for­de­run­gen der Land­wirt­schaft und die bes­te Schreib­zeit: den Win­ter

Der Stan­dard
Öster­rei­chi­scher Buch­preis an Rein­hard Kai­ser-Mühle­cker
Die am Mon­tag­abend zum neun­ten Mal ver­ge­be­ne Aus­zeich­nung ehrt sei­nen Roman „Bren­nen­de Fel­der“, der Debüt­preis ging an Frie­da Paris

Der Stan­dard
Saman­tha Har­veys anmu­ti­ger Boo­ker-Preis-Roman „Umlauf­bah­nen“
Das vori­ge Woche geehr­te Buch han­delt von sechs Astro­nau­ten der ISS. In der Kap­sel stel­len sich Fra­gen zum Mensch­sein und zu unse­rem zer­stö­re­ri­schen Ver­hal­ten

Stutt­gar­ter Zei­tung
All­tag im Ster­nen­di­ckicht
Man muss hoch hin­aus, um das Gan­ze in den Blick zu bekom­men. Saman­tha Har­vey erzählt in ihrem mit dem Boo­ker-Preis aus­ge­zeich­ne­ten Roman „Umlauf­bah­nen“ aus einer inter­stel­la­ren Per­spek­ti­ve von den Din­gen des Lebens.

Süd­deut­sche Zei­tung
100 Jah­re „Der Zau­ber­berg“: „Ab Sei­te 400 wird es unter­halt­sam“
„Der Zau­ber­berg“ gilt als der gro­ße euro­päi­sche Roman des 20. Jahr­hun­derts, jetzt wird Tho­mas Manns Werk 100 Jah­re alt. Wel­chen Ein­fluss hat es heu­te noch? Drei Autoren berich­ten.

Süd­deut­sche Zei­tung
Nichts als Illu­sio­nen
Der „Zibal­do­ne“ von Gia­co­mo Leo­par­di ist eines der wich­tigs­ten phi­lo­so­phi­schen wie lite­ra­ri­schen Tex­te des frü­hen neun­zehn­ten Jahr­hun­derts. Jetzt ist der ers­te Band einer deut­schen Gesamt­aus­ga­be erschie­nen.

 

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Online seit: 19. Novem­ber 2024

Zuletzt geän­dert: 20. Nov. 2024