Presseschau – 18. November

Joshua Groß / Sasha Mari­an­na Salz­mann / Karl-Mar­kus Gauß / Bodo Hell / Die­ter Borchmey­er / Chris­ti­an Brück­ner / Céci­le Wajs­brot / Georg Tra­kl / John von Düf­fel / Vol­ker Kut­scher / Charles Lewin­sky / Car­lo Levi / Isa­bel­la Ham­mad …

NZZ
Das Wesen der Küns­te liegt in ihren Grenz­über­schrei­tun­gen
Der Uni­ver­sal­ge­lehr­te Die­ter Borchmey­er prä­sen­tiert eine musik­li­te­ra­ri­sche Geschich­te der letz­ten zwei Jahr­hun­der­te.

FAZ
Miss­traut den Schre­ck­un­fä­hi­gen!
Chris­ti­an Brück­ner liest Oscar Wil­des „Gespenst von Can­ter­ville“ mit Sym­pa­thie für einen Unter­ge­her, dem „Das wil­de Jazz­or­ches­ter“ in die See­le lauscht.

FAZ
Wie ent­sorgt man einen Vogel?
Die Fra­ge ist doch, was ich hin­ter­las­se. Als Vater, als Schrift­stel­ler, als Part­ner, als Sohn, als der die­bi­sche Fech­ter in unse­rer „Warhammer“-Rollenspieltruppe: War­um ich unlängst öfter an den Tod gedacht habe. Von Saša Sta­nišić

Die Welt
Die Holo­caust-Über­le­ben­de schließt einen Pakt mit ihrer Enke­lin
Die Fran­zö­sin Céci­le Wajs­brot hat vie­le deut­sche Autoren über­setzt. Sie ist aber auch Schrift­stel­le­rin eige­nen Rangs, deren Roman „Mémo­ri­al“ von Holo­caust-Über­le­ben­den und ihrer Fami­lie han­delt. Nun wur­de sie Ehren­dok­to­rin der Uni Duis­burg-Essen. Eine Wür­di­gung.

Die Welt
Wie man sich im Gedicht den grau­en Herbst schön­färbt
Trost­lo­se­re Ver­se als jene von Georg Tra­kl gibt es kaum. Doch in „Ver­klär­ter Herbst“ wird eine länd­li­che Idyl­le beschwo­ren. Hat der Dich­ter ein­fach eine Pil­le ein­ge­wor­fen? Sein berühm­tes Gedicht lehrt, wie man hin­ter die Erschei­nun­gen blickt.

Tages­spie­gel
John von Düf­fels Geschich­te vom Kon­sum­ver­zicht: Bart­le­bys Enkel
Ein Buch für alle Glücks- und Sinn­su­cher: John von Düf­fel macht sich Gedan­ken über Genuss, Ent­sa­gung und Kon­tem­pla­ti­on in einer Zeit des Über­flus­ses.

Tages­spie­gel
Vol­ker Kut­schers letz­ter Rath-Roman: Die Herr­schaft des Ter­rors
Mit „Rath“ been­det Vol­ker Kut­scher sei­ne zehn­tei­li­ge Roman­rei­he über den lei­den­schaft­lich-kor­rup­ten Ermitt­ler Gere­on Rath und die Wei­ma­rer Zeit.

Die Pres­se
Charles Lewin­sky: Sein oder Schein – das ist die Fra­ge
Charles Lewin­sky hat einen Roman über das Schrei­ben in Zei­ten von künst­li­cher Intel­li­genz her­aus­ge­bracht. Eine gute Wer­bung für ech­te Autoren und Autorin­nen.

Süd­deut­sche Zei­tung
Atem­be­rau­bend: Ger­ma­nia, 1958
Wer Deutsch­land ver­ste­hen will, muss mit die­sem Buch begin­nen: Car­lo Levis lite­ra­risch meis­ter­haf­te Rei­se durch die Wirts­häu­ser und Salons der jün­ge­ren Moder­ne zwi­schen Mün­chen und Ber­lin.

Süd­deut­sche Zei­tung
Geis­ter­haft
Im Zen­trum von Isa­bel­la Ham­mads Roman „Enter Ghost“ ste­hen die oft über­se­he­nen paläs­ti­nen­si­schen Israe­lis. Eine so erhel­len­de wie sog­haf­te Erzäh­lung.

Süd­deut­sche Zei­tung
Kuscheln mit Specht­men­schen
Joshua Groß hat als Schrift­stel­ler lei­den­schaft­li­che Fans. Sein Roman „Plas­m­atrop­fen“ liest sich aller­dings, als wol­le er sie ver­äp­peln. Oder ist es wirk­lich Grö­ßen­wahn?

Süd­deut­sche Zei­tung
Sor­ry, der Gar­ten Eden ist dicht
„Nie wie­der“ lau­tet das deut­sche Beru­hi­gungs­man­tra – und gleich­zei­tig lebt der Juden­hass auf. Die Sehn­sucht nach Unschuld wird sich nicht erfül­len, sagt Sasha Mari­an­na Salz­mann in der gro­ßen Dan­kes­re­de zum Kleist-Preis.

Stutt­gar­ter Zei­tung
Tho­mas Manns unglück­li­che Lie­be zu einem Künst­ler
Der attrak­ti­ve, jun­ge Maler Paul Ehren­berg war für Tho­mas Mann Vor­bild für Roman­fi­gu­ren und sei­ne wohl größ­te Lie­be. Doch die Gefüh­le des Schrift­stel­lers blie­ben uner­wi­dert.

Der Stan­dard
Karl-Mar­kus Gauß über das Ver­schwin­den der Bücher
Bei der Buch Wien wer­den kom­men­de Woche jede Men­ge neue Bücher prä­sen­tiert. Doch was ist mit den alten? Kei­ner will sie. Ein Essay von Karl-Mar­kus Gauß

Der Stan­dard
Karl Heinz Gru­ber über den Schrift­stel­ler Bodo Hell
Bodo ohne Zie­gen: Erin­ne­run­gen an Bodo Hell, der seit August im Dach­stein­ge­bir­ge ver­misst wird

Der Stan­dard
Tex Rubi­no­witz‘ Stern­stun­den der Mensch­heit
Tex Rubi­no­witz erweist sich mit sei­nem Buch „Dreh den Mond um“ ein­mal mehr als Meis­ter der erfun­de­nen Anek­do­te. Das ist so geist­reich wie komisch

 

 

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Online seit: 18. Novem­ber 2024

Zuletzt geän­dert: 18. Nov. 2024