Jürg Laederach ist tot

Der Autor und Über­set­zer starb ges­tern in Basel.

Wie der Suhr­kamp Ver­lag soeben bekannt gab, ist Jürg Lae­der­ach ges­tern, Mon­tag,  nach lan­ger Krank­heit im Alter von 72 Jah­ren in Basel gestor­ben.

Jürg Lae­der­ach stu­dier­te Mathe­ma­tik und Phy­sik sowie Anglis­tik, Roma­nis­tik und Musik­wis­sen­schaft. 1974 debü­tier­te er mit dem Erzähl­band Ein­fall der Däm­me­rung. 1984 erschien sein bis heu­te wohl bekann­tes­tes Buch 69 Arten den Blues zu spie­len.  Für sein Schaf­fen wur­de er mit meh­re­ren Prei­sen aus­ge­zeich­net, dar­un­ter dem Öster­rei­chi­schen Staats­preis für Euro­päi­sche Lite­ra­tur (1996) und dem Italo-Sve­vo-Preis (2005).

Dar­über hin­aus hat Lae­der­ach sich auch als Über­set­zer aus dem Fran­zö­si­schen und Eng­li­schen einen Namen gemacht. Zu den von ihm über­setz­ten Autoren zäh­len unter ande­rem Ger­tru­de Stein, Mau­rice Blan­chot, Wil­liam H. Gass, Wal­ter Abish, Mar­gue­ri­te Duras und Tho­mas Pyn­chon.

Zuletzt erschien bei Suhr­kamp im ver­gan­ge­nen Früh­jahr der Erzähl­band Harmfuls Höl­le.

 

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Online seit: 20.3.2018

Zuletzt geän­dert: 20. März 2018