Presseschau – 8. Juli 2024

Kein ande­rer deut­scher Gegen­warts­au­tor genießt einen der­ar­ti­gen Welt­ruf / Casa­no­va in Preu­ßen / John Burn­si­de / Clai­re Kee­gan / Pau­la Irm­schler / Hiro­mi Itō / Sarah Kirsch / Teré­zia Mora / Colm Tói­bín …

FAZ
Klein­ka­pi­tel­wei­se zum Groß­meis­ter
Kein ande­rer deut­scher Gegen­warts­au­tor genießt einen der­ar­ti­gen Welt­ruf: Bern­hard Schlink wird acht­zig Jah­re alt.

FAZ
Colm Tói­bíns Land­schaft: Eine Küs­te wie gemalt
Der Ort, an den ich in mei­nen Büchern immer wie­der zurück­keh­re, ist nicht spek­ta­ku­lär aber der mir liebs­te: ein Strei­fen am Meer im Süd­os­ten von Irland.

FAZ
Erin­ne­rung an John Burn­si­de: Auch wenn nichts da ist, kann es sein
Über Brie­fe, Gesprä­che und sei­ne Tex­te war ich stän­dig mit ihm im Gespräch: Am 29. Mai die­ses Jah­res ist der schot­ti­sche Schrift­stel­ler John Burn­si­de gestor­ben, doch für mich erklingt sei­ne Stim­me immer wei­ter. Ein Gast­bei­trag von Iain Gal­braith

Die Zeit
Der Tod und wie man ihn durch die Bear­bei­tung des Lebens ver­hin­dert
Eine Begeg­nung mit der japa­ni­schen Lyri­ke­rin und Roman­au­to­rin Hiro­mi Itō in Ber­lin.

Die Zeit
Was die Scha­fe sagen
Sarah Kirsch ist von der Poli­tik genervt, da hilft nur die Natur.

NZZ
Es zeich­net sich ab, dass wir in den kom­men­den Mona­ten klei­ne­re rus­si­sche Unru­hen erle­ben wer­den – als Vor­bo­ten des gros­sen Auf­stands
Die rus­si­sche Armee grei­fe wei­ter­hin Char­kiw an, mit mäs­si­gem Erfolg, schreibt der ukrai­ni­sche Schrift­stel­ler Ser­gei Gera­si­mow.

Die Welt
Als Casa­no­va kei­ne Lust auf die Preu­ßen-Stel­lung hat­te
Casa­no­va ist heu­te der Inbe­griff des Frau­en­flüs­te­rers und Ver­füh­rers. Zu Leb­zei­ten war er euro­pa­weit als Schrift­stel­ler bekannt. Ein­mal fuhr er zu Fried­rich dem Gro­ßen. Der bot ihm eine Stel­le – aber eine Sache war abschre­ckend.

Die Welt
Rei­sen nach Ita­li­en: Kennst du das Land, das nicht hält, was es ver­spricht?
Vene­dig? Hat lei­der kein Grün! Pisa? Der Turm ist klei­ner als erwar­tet. Rom? Fin­de da mal ein Lokal! Wenn Schrift­stel­ler nach Ita­li­en fah­ren, kann aller­hand ent­täu­schen. Was Rei­se­no­ti­zen in der Welt­li­te­ra­tur über das Tou­ris­mus­land ent­hül­len.

Die Pres­se
Pau­la Irm­schler: Gera­de noch gut gegan­gen!
Mut­ter und Toch­ter fei­ern bald einen run­den Geburts­tag: Zeit, Resü­mee zu zie­hen und sich wie­der­zu­fin­den. Pau­la Irm­schlers warm­her­zi­ge Lek­tü­re.

Die Pres­se
Clai­re Kee­gan: Mit dem Skal­pell geschrie­ben
In »Reich­lich spät« setzt die iri­sche Schriftst­stel­le­rin Clai­re Kee­gan knap­pe Sät­ze wie mes­ser­schar­fe Schnit­te und seziert in meis­ter­li­cher Wei­se das Schei­tern einer Bezie­hung.

Der Stan­dard
„Man kann sechs Jah­re alt sein und lüs­tern ange­glotzt wer­den“
Beim Lite­r­a­ri­cum in Lech steht Nabo­kovs „Loli­ta“ im Zen­trum. Die deutsch-unga­ri­sche Erfolgs­au­torin Teré­zia Mora wird dort Gast sein. Ein Gespräch über toxi­sche Lie­be und über­grif­fi­ge Män­ner.

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Online seit: 8. Juli 2024

Zuletzt geän­dert: 9. Juli 2024