Presseschau – 28. Februar 2024

Dana Gri­gorcea / Stef­fen Kopetz­ky / Alfred Döb­lins / Eliza­beth Strout / John Gris­ham / Terhi Kok­ko­nen …

NZZ
Das Künst­ler­le­ben könn­te so schön sein, wenn man die Künst­ler nur ein­fach machen lies­se
Dana Gri­gorcea beschreibt in ihrem Buch zwei Lie­bes­ge­schich­ten und fei­ert das Schöp­fe­ri­sche mit gros­ser Inbrunst.

FAZ
Gehirn­ne­bel im Kopf
Nicht-Wis­sen als Ein­sicht: Eliza­beth Strout lässt in „Am Meer“ ihr ver­trau­tes Per­so­nal an eben­so ver­trau­tem Ort auf­tre­ten. Aber in was für Zei­ten!

FAZ
Die spi­ri­tu­el­le Welt der Juden im Osten
Nur zwan­zig Jah­re nach Alfred Döb­lins Besuch in Polen waren die Men­schen, die ihn fas­zi­nier­ten, ermor­det. Doch die poli­ti­schen Beob­ach­tun­gen, die der Schrift­stel­ler damals mach­te, haben ihre Gül­tig­keit behal­ten.

FAZ
Was mir mein Groß­va­ter nicht erzähl­te
Sabi­ne Volk ist Otfried Preuß­lers ältes­te Enke­lin. In einem Gast­bei­trag beschreibt sie, wie sie mit ihm über sei­ne Ver­gan­gen­heit im NS-Staat spre­chen konn­te und wor­über er schwieg.

FAZ
Gat­ten­mord als Roman­ein­stieg
Vom Pop­star zur Autorin: Die Fin­nin Terhi Kok­ko­nen hat einen Roman vor­ge­legt, der unter ande­rem von häus­li­cher Gewalt han­delt. Er ver­kauft sich gut, aber über sein The­ma wird wenig gere­det. War­um ist das so? Eine Begeg­nung in Hel­sin­ki.

Die Welt
Putins Kind­heits­trau­ma
Woher stammt der Sadis­mus, mit dem Putin sei­nen größ­ten Geg­ner lang­sam ster­ben ließ – und war­um nann­te er Nawal­ny nie­mals beim Namen? Der bedeu­ten­de rus­si­sche Schrift­stel­ler Vik­tor Jero­fe­jew sieht den Grund in einer trau­ma­ti­sie­ren­den Kind­heits­er­fah­rung.

Die Pres­se
Lie­be im rus­si­schen Feri­en­la­ger: Über die Ver­fol­gung eines Buches
Der mitt­ler­wei­le in Russ­land ver­bo­te­ne Best­sel­ler „Du und ich und der Som­mer“ ging auf Tik­Tok viral. Die Autorin­nen, eine Rus­sin und eine Ukrai­ne­rin, flüch­te­ten nach hef­ti­gen Anfein­dun­gen. Das Buch erschien nun auf Deutsch.

Frank­fur­ter Rund­schau
Viel­leicht wer­de ich Hof­narr wer­den
In Hans-Gerd Kochs „Foto­al­bum“ lässt sich ent­de­cken, dass Kaf­kas Erzäh­lun­gen fast immer auch Fami­li­en­auf­stel­lun­gen sind.

Süd­deut­sche Zei­tung
Vor­erst unbe­grün­det
Die Kaba­ret­tis­tin Moni­ka Gru­ber wehrt eine ers­te Kla­ge wegen Ehr­ver­let­zung ab. Der Piper-Ver­lag nimmt bereits erfolg­te Ände­run­gen in ihrem Best­sel­ler aber nicht zurück.

Süd­deut­sche Zei­tung
Die unend­li­che Recher­che
„Im Kino gewe­sen. Geweint“, heißt die viel­leicht berühm­tes­te Tage­buch­no­tiz Franz Kaf­kas. Beim Ver­such nach­zu­voll­zie­hen, was er dort sah, lernt man die erstaun­lichs­ten Leu­te ken­nen.

Süd­deut­sche Zei­tung
Liby­en ist über­all
Vor Jahr­zehn­ten lan­de­te John Gris­ham mit „Die Fir­ma“ einen Welt­best­sel­ler. Jetzt wird sein smar­ter Anwalt Mitch McDe­e­re im neu­en Buch reani­miert.

Die Fur­che
Laris­sa Reiss­ner: Die Frau, die Gott und die Welt kann­te
In sei­nem neu­en Roman „Damen­op­fer” setzt Stef­fen Kopetz­ky der Revo­lu­tio­nä­rin Laris­sa Reiss­ner als unbeug­sa­me Visio­nä­rin der frü­hen 1920er Jah­re ein lite­ra­ri­sches Denk­mal.

Die Fur­che
Chris­ti­an Leh­nert inter­pre­tiert die Apo­ka­lyp­se: Kri­se – biblisch pro­duk­tiv
„Flie­gen­de Blät­ter“ nennt Chris­ti­an Leh­nert sei­ne Refle­xio­nen und Medi­ta­tio­nen zur Apo­ka­lyp­se des Johan­nes. Ein geist­lich-lite­ra­ri­sches Meis­ter­werk.

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Online seit: 28. Febru­ar 2024

Zuletzt geän­dert: 29. Feb. 2024