Presseschau – 11. Januar 2024

Mar­tin Prinz‘ Insol­venz­ver­schlep­pung / Haru­ki Mura­ka­mi / Hele­na Adler / Esther Kin­sky / Till Lin­de­mann / Bodo Kirch­hoff …

Boccaccio.cc
In acht­zig Tagen …
Tage­buch mei­ner Insol­venz­ver­schlep­pung. Von Mar­tin Prinz

NZZ
Juli Zeh und Michel Hou­el­le­becq haben den Auf­stand der Bau­ern vor­aus­ge­sagt. Ihre Sym­pa­thien sind klar ver­teilt
In Deutsch­land pro­tes­tie­ren die Bau­ern. Zwei Roma­ne erzähl­ten in den letz­ten Jah­ren vom exis­ten­zi­el­len Kampf der Land­wir­te, die von Poli­ti­kern und Städ­tern belä­chelt oder ver­ach­tet wer­den.

FAZ
Mein wah­res Ich ist mei­len­weit ent­fernt
Aber mein Schat­ten ist bei dir: Haru­ki Mura­ka­mi greift für sei­nen neu­en Roman „Die Stadt und ihre unge­wis­se Mau­er“ auf ein altes Motiv zurück – ein Tri­umph des Erzäh­lens.

Die Zeit
Expe­di­ti­on in den Kopf
Zwi­schen eige­ner Nah­tod­erfah­rung und psy­cho­his­to­ri­scher Tie­fen­boh­rung: Eve­lyn Rolls eben­so zar­tes wie klu­ges Buch „Peri­cal­losa“

Frank­fur­ter Rund­schau
Unter Frau­en
Bodo Kirch­hoff erzählt in sei­nem wun­der­bar schwe­ben­den und höchst leb­haf­ten Roman „Seit er sein Leben mit einem Tier teilt“ vom Alt­sein als Mann.

Frank­fur­ter Rund­schau
Bis ihnen die Trä­nen kom­men
„Die Frau­en von Sho­na­ga­chi“, ein Kri­mi­nal­ro­man über Sex­ar­bei­te­rin­nen in Kal­kut­ta von Riju­la Das.

Frank­fur­ter Rund­schau
Klaus-Peter Wolf fin­det vor neu­em Roman kaum Schlaf
Er hat mehr als 13 Mil­lio­nen Bücher ver­kauft – eini­ge wur­den sogar ver­filmt. Trotz­dem ist Autor Klaus-Peter Wolf noch immer auf­ge­regt, wenn ein neu­er Roman erscheint.

Frank­fur­ter Rund­schau
„Die Stadt und ihre unge­wis­se Mau­er“ von Haru­ki Mura­ka­mi: Der müde Schat­ten
Haru­ki Mura­ka­mi fei­ert sei­nen 75. Geburts­tag – auf Deutsch kommt pünkt­lich sein jüngs­ter Roman „Die Stadt und ihre unge­wis­se Mau­er“ her­aus, der ver­trau­te Moti­ve neu mixt.

Tages­spie­gel
Der unweg­sa­me Weg: Franz Kaf­ka 100 Jah­re nach sei­nem Tod
Am 3. Juni 1924 starb der Pra­ger­deut­sche Schrift­stel­ler im Alter von 40 Jah­ren. Wie ist er heu­te zu lesen?

Tages­spie­gel
Drau­ßen jau­len die Hyä­nen, drin­nen klin­gelt die Lyrik
Ramm­stein-Sän­ger Till Lin­de­mann ver­öf­fent­licht auf Insta­gram ein Gedicht und rech­net dar­in ab, vor allem mit den Medi­en.

Tages­spie­gel
Aus­ge­spielt und aus­ge­blu­tet: Wolf­ram Mal­te Fues über die Figur des Intel­lek­tu­el­len
Der deutsch-schwei­ze­ri­sche Ger­ma­nist nimmt Abschied von einem über­stra­pa­zier­ten Typus.

Der Stan­dard
Micha­el Maar por­trä­tiert Welt­li­te­ra­ten – mit Fokus auf Cha­rak­ter­feh­ler
In „Leo­par­den im Tem­pel“ lobt der Ger­ma­nist ein Dut­zend berühm­te Autoren, tadelt aber auch. Und nennt Hans Chris­ti­an Ander­sen eine „böse Queen“

Süd­deut­sche Zei­tung
„Man möch­te ger­ne war­nen“
Julya Rabi­no­wich kam als Kind jüdi­scher Künst­ler aus der Sowjet­uni­on nach Öster­reich. Heu­te schreibt sie Roma­ne, deren Aktua­li­tät erschreckt. Eine Begeg­nung.

Süd­deut­sche Zei­tung
Zutritt nur für Ein­hör­ner
Zu Haru­ki Mura­ka­mis 75. Geburts­tag erscheint sein neu­er Roman „Die Stadt und ihre unge­wis­se Mau­er“. Ein Buch, auf das man sich ein­las­sen muss, dann pas­siert Fan­tas­ti­sches.

Süd­deut­sche Zei­tung
Spu­ren des Guten
Der ame­ri­ka­ni­sche Phi­lo­so­phie­his­to­ri­ker Peter E. Gor­don will mit dem Mythos vom Ultra­pes­si­mis­ten Ador­no auf­räu­men. Kann das gut­ge­hen?

Die Fur­che
Jón Kal­man Ste­fáns­son: Ein Mann sucht sein Leben
Der islän­di­sche Schrift­stel­ler Jón Kal­man Ste­fáns­son über­zeugt mit einer groß­ar­ti­gen Rei­se in die Ver­gan­gen­heit.

Die Fur­che
Die Infan­tin wird feh­len: zum Tod von Hele­na Adler
Neben dem Schrei­ben war die Kunst Hele­na Adlers gro­ße Lei­den­schaft. Das merkt man ihrer Lite­ra­tur an. Sie ist bild­ge­wal­tig im wahrs­ten Sin­ne des Wor­tes. Am 5. Jän­ner ist die Schrift­stel­le­rin mit nur 40 Jah­ren estor­ben. Ein Nach­ruf.

Die Fur­che
„Mal­ven­flug“ von Ursu­la Wie­ge­le: „Vier­ein­halb Jahr­zehn­te lang Stock­ro­sen“
Maria Ren­hardt über „Mal­ven­flug“, den neu­en Roman von Ursu­la Wie­ge­le.

Die Fur­che
Gelän­de der Ver­sehrt­heit: Flüs­se in Esther Kin­skys Lite­ra­tur
Sie sind schön, sie sind gefähr­lich: Flüs­se fas­zi­nie­ren Esther Kin­sky, sie sind ein wie­der­keh­ren­des Motiv in ihren Büchern. In „Taglia­men­to“ lädt die Autorin zu einem fas­zi­nie­ren­den Streif­zug durch die Fluss­land­schaft ein.

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Online seit: 11. Janu­ar 2024

Zuletzt geän­dert: 12. Jan. 2024