Presseschau – 19. Dezember 2023

Inès Bayard / Milan Kun­de­ra / Boris Aku­nin / Masha Ges­sen / Karl Kraus …

Die Welt
Das neue Dis­sens-Thea­ter
Masha Ges­sen ist der neue Dar­ling der isra­el­kri­ti­schen Sze­ne. Nach ihrem fol­gen­rei­chen Essay, in dem sie die Lage in Gaza mit einem Ghet­to der Nazi-Zeit ver­gleicht, stell­te sie sich jetzt in Ber­lin der Kri­tik. Wie sich die Koor­di­na­ten der Debat­te auf unheim­li­che Art immer wei­ter ver­schie­ben.

Die Pres­se
Russ­land erklärt Autor Boris Aku­nin zum Ter­ro­ris­ten
Aku­nin sag­te am Tele­fon unter ande­rem, er habe Spen­den für die Ukrai­ne gesam­melt. Nun wur­de ein Ver­fah­ren gegen ihn eröff­net. Eine neue Stu­fe der Eska­la­ti­on.

Die Zeit
Der ver­ges­se­ne Raum hin­ter dem Eiser­nen Vor­hang
Gegen den rus­si­schen Impe­ria­lis­mus: Milan Kun­de­ras Essay von 1983 über Mit­tel­eu­ro­pa ist heu­te aktu­el­ler denn je.

Die Zeit
Wie divers darf Isra­el­kri­tik sein?
Die Böll-Stif­tung hat Masha Ges­sen nun doch ein­ge­la­den.

Tages­spie­gel
Lost auf der Schloß­stra­ße: Inès Bayard und ihr Roman „Ste­glitz“
Aus­ge­rech­net die­ser unspek­ta­ku­lä­re Bezirk als hand­lungs­be­stim­men­des Zen­trum? Unge­wöhn­li­che Wahl. Ein Spa­zier­gang mit der fran­zö­si­schen Autorin Inès Bayard durch das Vier­tel.

Süd­deut­sche Zei­tung
Immer mehr Druck­feh­ler über­all?
Wie schon der Sati­ri­ker Karl Kraus den Kampf dage­gen mit sei­nem Dru­cker und Ver­le­ger Georg Jaho­da führ­te, zeigt eine fabel­haf­te Edi­ti­on ihrer Kor­re­spon­denz.

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Zuletzt geän­dert: 20. Dez. 2023