Teresa Präauer erhält den Bremer Literaturpreis 2024

Der För­der­preis geht an Katha­ri­na Mevis­sen.

Tere­sa Prä­au­er erhält den mit 25.000 Euro dotier­ten Bre­mer Lite­ra­tur­preis für ihren bei Wall­stein erschie­ne­nen Roman Kochen im fal­schen Jahr­hun­dert.

In der Begrün­dung der Jury heißt es: „Der Bre­mer Lite­ra­tur­preis 2024 geht an Tere­sa Prä­au­er für ihren Roman Kochen im fal­schen Jahr­hun­dert. Ein Abend­essen unter Freun­den wird zur spie­le­ri­schen sozio­lo­gi­schen Ver­suchs­an­ord­nung. Das Kochen und das Essen hat im „fal­schen Jahr­hun­dert“ alle Selbst­ver­ständ­lich­keit ver­lo­ren. Mit jedem Bis­sen und jedem Wort müs­sen sich die Figu­ren als Kli­schees ihrer selbst erken­nen. Unter der Komik der Ober­flä­che lau­ern zeit­ge­nös­si­sche Kri­sen­phä­no­me­ne. Tere­sa Prä­au­er ver­bin­det in ihrem Roman auf ein­zig­ar­ti­ge Wei­se Witz, Ana­ly­se und exis­ten­ti­el­le Unru­he.“

Der mit 6.000 Euro dotier­ten För­der­preis geht an Katha­ri­na Mevis­sen für ihren Roman Mut­ters Stimm­bruch, der im Ver­lag Klaus Wagen­bach erschie­nen ist.

Die Begrün­dung zum För­der­preis: „Den För­der­preis zum Bre­mer Lite­ra­tur­preis erhält Katha­ri­na Mevis­sen für ihren Roman Mut­ters Stimm­bruch, in dem mit gro­ßem Sprach­witz und sur­rea­ler Bild­kraft von der Selbst­er­mäch­ti­gung einer älte­ren Frau erzählt wird. Im Kampf mit der Tücke der Objek­te ent­deckt die Haupt­fi­gur die Lust am Wider­stand und den Wider­stand ihrer Lust.“

Der Jury: Richard Käm­mer­lings (Vor­sitz, Die Welt), Lothar Mül­ler (Jour­na­list), Bar­ba­ra Lison (Stif­tung Bre­mer Lite­ra­tur­preis), Wieb­ke Porombka (Deutsch­land­funk Kul­tur), Micha­el Sie­ber (Stif­tung Bre­mer Lite­ra­tur­preis), Danie­la Stri­gl (Öster­reich), Ste­fan Zwei­fel (Schweiz). Tho­mas Stangl (Preis­trä­ger 2023).

 

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Online seit: 20. Novem­ber 2023

Zuletzt geän­dert: 21. Nov. 2023