Presseschau – 19. November 2023

Var­gas Llosa / Anke Feuch­ten­ber­ger / Chris­ti­an Hal­ler / Alan Moo­re / Camil­le Lau­rens / Rai­ner Maria Ril­ke …

NZZ
Mit­ten im Urwald rezi­tier­te Mario Var­gas Llosa ein­mal aus Pablo Neru­das Schöp­fungs­my­thos
Der perua­ni­sche Schrift­stel­ler und Lite­ra­tur­no­bel­preis­trä­ger hat gera­de einen neu­en Roman ver­öf­fent­licht. Es soll sein letz­ter sein. Ein Rück­blick auf Var­gas Llosas Schaf­fen.

NZZ
Chris­ti­an Hal­ler erhält den Schwei­zer Buch­preis 2023 für sei­ne jüngs­te Novel­le. Der Preis wür­digt auf die­sem Weg auch sein Gesamt­werk
Die Novel­le «Sich lich­ten­de Nebel» ist das Buch der Stun­de. Es ist eine poe­ti­sche Stu­die zur Unge­wiss­heit. Zu Recht erhält Chris­ti­an Hal­ler dafür den Schwei­zer Buch­preis.

FAZ
Mit „Jeru­sa­lem“ gegen „Mein Kampf“
Er schrieb mit „V for Ven­det­ta“ und „Watch­men“ zwei der bes­ten Comics aller Zei­ten, aber das war wohl nur zum Auf­wär­men: Der Autor Alan Moo­re wird Sieb­zig.

FAZ
Rai­ner Maria Ril­ke: „Ach wehe, mei­ne Mut­ter reißt mich ein“
Von ihr zu ihm war nie ein war­mer Wind: Ein Gedicht über die lebens­lan­ge Ent­täu­schung, die ein Sohn gegen­über sei­ner Mut­ter emp­fand.

FAZ
„Mein Kopf ist in Isra­el“
Die Autorin Sarah Levy lebt seit vier Jah­ren in Isra­el, hat ein Buch über ihre neue Hei­mat geschrie­ben. Als der Krieg begann, reis­te sie mit Kind und Part­ner nach Deutsch­land. Doch sie fin­det kei­ne Ruhe, des­halb kehrt sie jetzt zurück.

FAZ
Geret­tet!
Die Zit­ter­par­tie hat ein Ende: Wenigs­tens in Sachen Goe­the sind sich die Ampel­par­tei­en einig. Das Par­la­ment bewil­ligt 17,5 Mil­lio­nen Euro für die drin­gend erfor­der­li­che Sanie­rung des Dich­ter­hau­ses in Wei­mar.

FAZ
Dür­fen wir von uns erzäh­len?
Kann es sein, dass die Auto­fik­ti­on so ver­pönt ist, weil sie anfäng­lich vor allem von Frau­en stamm­te? Eine Begeg­nung mit der Schrift­stel­le­rin Camil­le Lau­rens, die noch immer gegen die Zuschrei­bung kämpft.

FAZ
Das neun­te Land
Sophie Semin-Hand­ke hat in der ver­gan­ge­nen Woche eine deutsch-fran­zö­si­sche Buch­hand­lung eröff­net. Hier trifft man auf Tex­te, die selbst in Deutsch­land bei­na­he aus dem Ange­bot ver­schwun­den sind. Ein Besuch.

Die Welt
„Sie haben gesagt: ‚Hört zu, die berei­ten da etwas vor!‘ Und nie­mand hat ihnen zuge­hört“
Der israe­li­sche Schrift­stel­ler Yis­hai Sarid hat wäh­rend sei­ner Armee­zeit für den Geheim­dienst gear­bei­tet. Er sagt, dass die Hamas über Isra­els mili­tä­ri­sche Fähig­kei­ten voll im Bil­de sei. Für das Ver­sa­gen der Sicher­heits­kräf­te am 7. Okto­ber sieht Sarid vor allem einen Grund.

Tages­spie­gel
In einem gehei­men Ber­li­ner Bezirk steht die Zeit still
Kein Strom, kei­ne moder­ne Medi­zin. Im 13. Stadt­teil Ber­lins leben die Men­schen noch wie im 19. Jahr­hun­dert und bli­cken mit Arg­wohn auf den Rest der Welt. Zumin­dest die Män­ner.

Süd­deut­sche Zei­tung
Ster­nen­ab­grund über uns
Durs Grün­bein stellt im Gespräch mit Flo­ri­an Illies sein Buch „Der Komet“ vor. Es han­delt vom Leben sei­ner Groß­mutter und damit auch vom angeb­lich Uner­zähl­ba­ren: der Bom­bar­die­rung Dres­dens 1945.

Süd­deut­sche Zei­tung
Wie Erin­ne­rung die Zukunft prägt
Wie gehen Gesell­schaf­ten ange­mes­sen mit der Last ihrer Geschich­te um? Beim Lite­ra­tur­fest Mün­chen wur­den Ant­wor­ten gesucht – Mir­jam Zad­off und Ronen Stein­ke spra­chen im Lite­ra­tur­haus über die Fol­gen von Gewalt, und ein Sym­po­si­um an den Kam­mer­spie­len umkreis­te das „gif­ti­ge Erbe“ des Lite­ra­tur­ka­nons.

Frank­fur­ter Rund­schau
„Die Lie­be ist eine fun­da­men­ta­le poli­ti­sche Fra­ge“
Die Schrift­stel­le­rin Camil­le Lau­rens über Auto­fik­ti­on und Miss­ver­ständ­nis­se.

Der Stan­dard
Die DDR in außer­ge­wöhn­li­chen Bil­dern
Die Gran­de Dame der deut­schen Comic-Kunst, Anke Feuch­ten­ber­ger, legt mit „Genos­sin Kuckuck“ ihr Opus magnum vor

 

 

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Online seit: 20.11.2023

Zuletzt geän­dert: 20. Nov. 2023