Grenzgänge der Literatur

Lek­tü­re- und Betriebs­be­rich­te von Felix Phil­ipp Ingold.

Die­ser Text ist nur in der Print­aus­ga­be 2/2017 ver­füg­bar.
Zita­te aus die­sem Bei­trag:

 

Auf Sei­te 465 setz­te ich mich von der Aus­sa­ge­ebe­ne des Erzähl­werks ab, ver­leg­te mei­ne Auf­merk­sam­keit von den zahl­lo­sen „Wichs­ern“ und „Arsch­fi­ckern“ auf die Text­ober­flä­che, ach­te­te also mehr auf das Wort­ma­te­ri­al und des­sen Gebrauch denn auf das, was Paso­li­ni mit gra­pho­ma­ni­schem Furor hat „sagen“, dar­stel­len, wahr­ha­ben wol­len.

 

Für Pla­to­now hat­te die Fun­da­men­tal­kri­tik (der sich Sta­lin expli­zit anschloss) zur Fol­ge, dass er zeit­le­bens von der Zen­sur behin­dert wur­de und in der UdSSR nie­mals ein Aus­kom­men als Schrift­stel­ler fin­den konn­te.

 

Andrej Pla­to­now hat ohne jede Aus­sicht auf Ver­öf­fent­li­chung ein Mensch­heits­buch geschrie­ben, das nur im obers­ten Kreis der Welt­li­te­ra­tur sei­nes­glei­chen fin­det.

 

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Online seit: 5.7.2017

Zuletzt geän­dert: 16. Juli 2017