Presseschau – 19. September 2021

„Ich war süß und hübsch“, Hou­el­le­becq und sei­ne Mut­ter / Ein Kuss ist schö­ner mit ß / Als Hono­ré de Bal­zac nach Java ver­schwand / 30 Jah­re „Ame­ri­can Psycho“ …

Einer, der Gott und die Men­schen lieb­te
Auf Pil­ger­rei­se in die uner­schlos­se­ne Welt des bedeu­ten­den unga­ri­schen Schrift­stel­lers Miklós Szent­ku­thy.

„Ich war süß und hübsch“
In einer erst­mals auf Deutsch ver­öf­fent­lich­ten Tage­buch­auf­zeich­nung aus dem Jahr 2005 schreibt der fran­zö­si­sche Schrift­stel­ler über das Ver­hält­nis zu sei­ner Mut­ter und dar­über, wie es sei­ne Bezie­hung zu Frau­en präg­te.

Dumm­heit ist viel­leicht doch besieg­bar
Der ame­ri­ka­ni­sche Phi­lo­soph Robert B. Bran­dom hat vier­zig Jah­re lang an sei­nem Buch über Hegels „Phä­no­me­no­lo­gie des Geis­tes“ geses­sen.

Das tosen­de Gluck­sen im Was­ser­glas
Beob­ach­tun­gen vom Inter­na­tio­na­len Lite­ra­tur­fes­ti­val Ber­lin.

Die Welt
Als Hono­ré de Bal­zac nach Java ver­schwand
Im Novem­ber 1831 hat­te Hono­ré de Bal­zac Fern­weh. Zur Abhil­fe beschloss er umge­hend, die Insel Java im dama­li­gen Nie­der­län­disch-Indi­en zu berei­sen.

Die Welt
„Woher wis­sen wir, wie die Welt ohne Gen­der­mar­ke­ting aus­sä­he?“
Heu­te: Die Blog­ge­rin Brit­ta Kiwit ist mit ihren Emp­feh­lun­gen von Kin­der­bü­chern, die Diver­si­tät abbil­den, erfolg­reich gewor­den.

Die Welt
Ein Kuss ist schö­ner mit ß (Pay­wall)
Was denn nun? „Er“, „sie“, „s/he“ oder „xier“? Und apro­pos Wor­te: Aus­ge­rech­net Vir­gi­nia Woolf hät­te das Wort „femi­nis­tisch“ am liebs­ten ver­brannt.

Süd­deut­sche Zei­tung
»Ich muss­te unter­schrei­ben, dass ich alle Mord­dro­hun­gen gese­hen habe«
Die hal­be Welt hass­te »Ame­ri­can Psycho«, Kri­ti­ker rie­fen zum Boy­kott auf, Men­schen woll­ten den Autor tot sehen. Ein Rück­blick mit Bret Eas­ton Ellis.

Süd­deut­sche Zei­tung
Unter Gaf­fern
Ein Text über Maxim Bil­ler, Max Czol­lek und die Chuz­pe der Nicht-Juden.

Frank­fur­ter Rund­schau
Der Phi­lo­soph des Dia­logs
Bernd Wit­te: „Mar­tin Buber und die Deut­schen“

NZZ
Sie pass­te in kei­ne Schub­la­de. Dar­um sind Aud­re Lor­des Essays noch heu­te aktu­ell (Pay­wall)
Schwarz, femi­nis­tisch, les­bisch: Die afro­ame­ri­ka­ni­sche Dich­te­rin und Akti­vis­tin Aud­re Lor­de (1934–1992) war expo­niert

NZZ
Der ehr­lichs­te Mann Ame­ri­kas (Pay­wall)
James Bald­win hat­te es nie nötig, gemocht zu wer­den. Das mach­te ihn frei

NZZ
Schwarz ist nicht gleich schwarz (Pay­wall)
Bereits vor sieb­zig Jah­ren schrieb eine Autorin dar­über, wie zwi­schen Afro­ame­ri­ka­nern Res­sen­ti­ments vor­herr­schen kön­nen

Die Pres­se
Was willst du vom Leben? (Pay­wall)
Abi Darés Debüt „Das Mäd­chen mit der lau­t­er­nen Stim­me“ folgt einer jun­gen Frau in Nige­ria.

Die Pres­se
Wie­ner Melan­ge in Kreuz­berg (Pay­wall)
Sven Rege­ner bleibt auch in „Glit­ter­schnit­ter“ der West­ber­li­ner Künst­ler­sze­ne der Acht­zi­ger­jah­re treu.

Die Pres­se
Wenn der Duce krampft (Pay­wall)
Anto­nio Scu­ra­ti lädt auch in Teil II sei­nes Mus­so­li­ni-Romans zu einer Zeit­rei­se in die Ära des Faschis­mus ein.

Der Stan­dard
Sager, Poin­ten und Lacher
Richard Rus­sos groß­ar­ti­ger Roman „Mit­tel­al­te Män­ner“ por­trä­tiert einen Mann, eine Hoch­schu­le, eine gan­ze Gene­ra­ti­on

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Online seit: 19. Sep­temb­der 2021

Zuletzt geän­dert: 19. Sep. 2021