Bettys Monolog.

Von Mar­le­ne Stre­eru­witz. Hier und Heu­te – Posi­tio­nen öster­rei­chi­scher Gegen­warts­li­te­ra­tur
Marlene Streeruwitz © Heribert Corn

Mar­le­ne Stre­eru­witz. Foto: Heri­bert Corn

Wohn­zim­mer. Der Ted­dy­bär sitzt auf der Couch. Der Couch­tisch ist an die Wand gescho­ben. Die Gym­nas­tik­mat­te liegt an sei­ner Stel­le vor der Couch. Bet­ty spricht mit dem Ted­dy.

Bet­ty sitzt auf der Gym­nas­tik­mat­te.

„Ich mag nicht. Ich kann nicht. Ich will nicht. Ich muß nicht. Ich darf nicht. Ich soll nicht. Ja. Schau nicht so. Ich weiß. Ich bin. Was bin ich denn. Ein Fes­tungs­häft­ling. Das bin ich nicht. Ich bin eine Fes­tungs­häft­lin­gin. Eine Gefan­ge­ne. Ich bin eine poli­ti­sche Gefan­ge­ne des Hygie­ne­staats.“

Bet­ty läßt sich zurück­fal­len und spricht zur Decke.

„Alles zurück­ge­dreht. Die Nazi­ärz­te wür­den jubeln. So woll­ten die das doch. Ein Gesund­heits­zeug­nis, das über die Exis­tenz bestimmt. Der Kör­per dein Schick­sal. Es gibt nichts mehr. Du kannst dein Leben gestal­tet haben. Mei­net­we­gen sogar zum Heil der Gesell­schaft. Wurscht. Du wirst ein­ge­sperrt. Bar­ba­risch. Das ist bar­ba­risch und es ist mir ganz wurscht, daß die Bar­ba­ren gar nicht bar­ba­risch waren. Wahr­schein­lich. Und war­um will ich jetzt heu­len? Und das geht gar nicht. Ted­dy. Du mußt mich ret­ten. War­um ret­test du mich nicht. Ted­dy.“

Bet­ty steht auf und beginnt auf und ab zu gehen.

„(lachend) Du weißt gar nicht, was das für ein Glück ist, sich an jeman­den wen­den zu kön­nen. Spon­tan. Weißt du. Jeman­den im Zim­mer wis­sen. So. Ein­fach so. Sich umdre­hen und etwas sagen. Dabei bin ich ger­ne allein. Das weißt du. Aber nicht gezwun­gen. Ich will nicht gezwun­gen wer­den. Auch nicht zu mei­nem Bes­ten.“

Bet­ty geht zum Fens­ter. Schaut hin­aus.

„Wie könn­te man da her­aus kom­men. Ted­dy! Du hörst jetzt weg. Obwohl. Ted­dy­bä­ren sind Trans­fer­ob­jek­te. Die hel­fen einer aus der Eltern­ab­hän­gig­keit her­aus­zu­kom­men. Nein. Wenn ich es mir recht über­le­ge. Du bist die bes­te Adres­se für eine Revo­lu­ti­on. Du warst der ers­te Schritt. Und ist es nicht scheuß­lich, wie sehr es alle die­se Pein­lich­kei­ten in sich hat. Die Pein­lich­kei­ten der Rein­lich­keits­er­zie­hung. Die­se Situa­ti­on. Da geht es wie­der um den Kör­per. Um die schmut­zi­gen Aus­schei­dun­gen. Die Heim­lich­kei­ten hin­ter ver­schlos­se­nen Türen. Vor­gän­ge, von denen du nichts wis­sen darfst. Wie damals. An die Hand genom­men. Dies­mal per Regie­rungs­ver­ord­nung. Damals. ‚Ist sie schon sau­ber?‘ war gefragt wor­den und von da an der Kin­der­gar­ten. An der Hand hin­ge­führt. Aber jetzt. Die­sel­be Blind­heit. Vom Weg in den Kin­der­gar­ten. Alles außer­halb und kei­ne Ver­bin­dung zu mir. Alles nur Außen­welt und weit weg. Jeden Tag war das so gewe­sen. Jeden Tag erneut der Gang in die Welt der Erzie­hung. Katho­lisch. Klos­ter­schwes­tern. Ich bin in Maso­chis­mus trai­niert wor­den. In Maso­chis­mus ein­ge­grenzt. Und hilft mir das jetzt. Wenn ich mich doch jetzt dar­an erin­nern kann. Dann hilft mir das. Eigent­lich. Ich kann die­se Situa­ti­on wie­der erken­nen. An der Hand genom­men und in eine Welt der Erzie­hung abge­führt. Weißt du. Da wird dann immer von Zurich­tung gespro­chen. Und irgend­wie ist das schon eine gute Bezeich­nung. Aber dann eigent­lich gar nicht. Zurich­tung. Das tut so, als wäre eine nur das Mate­ri­al. Aber es ist von Anfang an der Schmerz da. Das ist die vier­te Dimen­si­on der Per­son. Und die wird benutzt. Der Schmerz. Das kannst du dir gar nicht vor­stel­len. Ted­dy­bär, der du bist. Wie der Schmerz als immer noch-grö­ßer-mög­lich unse­re Ver­nunft beherrscht. Wir set­zen uns in War­te­zim­mer und war­ten auf die Quä­le­rei bei der Zahn­ärz­tin. Und das ist eine Errun­gen­schaft. Aber jetzt wird die­se Errun­gen­schaft gegen uns ein­ge­setzt. Ver­stehst du. Jetzt ist unse­re selbst­für­sorg­li­che Ver­nunft ver­staat­licht wor­den, und wir müs­sen ein Rein­lich­keits­trai­ning absol­vie­ren. Hos­pi­ta­li­sie­rung beginnt damit. Rein­lich­keit. Daß dein Kör­per nach den Regeln ande­rer funk­tio­niert. Daß du die Gestalt annimmst, die die Macht dir vor­schreibt. Daß du lebst, aber nicht leben­dig bist. Es ist die Leben­dig­keit, die dir abge­wöhnt wird. Und. Das ist der Vor­gang jetzt. Und ich bin müde davon. Erschöpft. Es ist nicht ein­mal mehr Gegen­wehr. Es ist ein Über­le­bens­kampf. Und das ist der Grund, war­um die Gym­nas­tik­mat­te in der Bade­wan­ne liegt. Da hast du beim Fens­ter hin­aus­ge­schaut. Nicht ein­mal mein Ted­dy­bär wäre dabei gewe­sen. Ja. So ist das. Ich bin noch ein­mal aus der Bade­wan­ne her­aus­ge­klet­tert. Du hast ja gar kei­ne Ahnung, wie schwie­rig es ist, aus einer lee­ren Bade­wan­ne her­aus­zu­kom­men. Ich habe die Gym­nas­tik­mat­te geholt und in die Bade­wan­ne gelegt und mich drauf. Wenn ich schon ster­be, habe ich gedacht. Wenn ich schon ster­be, dann soll es nicht zu graus­lich wer­den und habe mich in die Bade­wan­ne gelegt. Ich wür­de ja lan­ge nicht gefun­den wer­den, und ich habe in einer Vor­le­sung für Kri­mi­no­lo­gie so eine lan­ge nicht gefun­de­ne Lei­che ein­mal gese­hen. Uns ist allen schlecht gewor­den. Damals.

Das Herz­ra­sen hat dann auf­ge­hört und mir ist kalt gewor­den. Aber kurz. Da ist mich ‚der Schiach ange­kom­men‘. Und. Ich gin­ge nie­man­dem ab. In die­ser Ver­ban­nung. Es wird sich ja her­aus­stel­len. Der lock­down wird auf­ge­ho­ben wer­den und man­che Woh­nungs­tü­ren wer­den nicht mehr auf­ge­hen. Und wir wer­den nichts gewußt haben. Vom Leid der ande­ren. Künst­lich aus­ein­an­der­ge­hal­ten und jede Mensch­lich­keit still gestellt. Dabei has­se ich die­ses Wort. Mensch­lich­keit. Mensch. Ich bin eine Per­son. Mensch. Das ist doch so eine Anlei­tung. Mensch. Das ist ein Wort wie ein Schau­bild für das Auf­schnei­den von Schlacht­tie­ren. Mensch. Das wäre das, was zurück­bleibt von mir. Wäre ich gestor­ben. Heu­te Nacht. In der Bade­wan­ne. Der Mensch an mir wäre zurück­ge­blie­ben. Das ist das, was stirbt an einer Per­son. Ich bin eine Per­son. Ich bin nicht nur das Mate­ri­al von mir. Und wenn ich jetzt etwas weiß, dann das. Nur leben. Das reicht nicht. Ich will leben­dig sein. Und das ist Bewe­gung.

Und bit­te. Wie kom­me ich dazu, Weis­hei­ten aus dem 18. Jahr­hun­dert her­un­ter­be­ten zu müs­sen? Wie kom­men wir dazu, in einen Hygie­ne­krieg ver­wi­ckelt zu wer­den? Und ist das alles nicht genau­so wie vor dem Ers­ten Welt­krieg. Ein­zel­staa­ten gegen ein­an­der. Aber bit­te. Wie geht Revo­lu­ti­on im Lager. In der Qua­ran­tä­ne. Im Kin­der­heim.

Also. Zuerst möch­te ich die­sen Kanz­ler kla­gen. Ich habe den nicht gewählt. Die, die ihn gewählt haben, die müs­sen sei­ne Poli­tik ertra­gen. Aber ich habe den nicht gewählt. Wie­so soll ich die Ver­nich­tung mei­ner Exis­tenz dann so klag­los hin­neh­men. Demo­kra­tie ist kei­ne Gei­sel­haft. Ich wer­de den Staat auf Gewähr­leis­tung ver­kla­gen. Auf Scha­dens­er­satz. Aber das ist noch kei­ne Revo­lu­ti­on. Das ist nicht Revo­lu­ti­on. Das ist ein Vor­gang des Rechts und bleibt im Rah­men. Aber wie ist das. Der Staat hat auf Befehl die­ses Kanz­lers mei­nen Kör­per fest­ge­setzt. Ich bin in Fes­tungs­haft genom­men und damit unsicht­bar gemacht wor­den. Es ist dann doch mei­ne Pflicht, mich gegen die­se auto­ri­tä­re Maß­nah­me zur Wehr zu set­zen. Mei­ne demo­kra­ti­sche Pflicht ist das. Ich bin vom poli­ti­schen Sub­jekt zum Objekt der staat­li­chen Hygie­ne gemacht wor­den. Ich bin in mani­pu­lier­te Sta­tis­ti­ken gestopft wor­den, weil die­ser Kanz­ler die Kro­ne des Hygie­ne­kai­sers auf­set­zen will. Euro­päi­scher Kai­ser aller Hygie­ne. Aber will ich zur Mär­ty­re­rin wer­den?

War das nicht eines der Zie­le, nie wie­der den Kör­per für eine Ideo­lo­gie bereit zu hal­ten? Und ist nicht die­ser Über­fall des­halb so per­fi­de? Der Staat ret­tet mei­nen Kör­per und ver­nich­tet mei­nen Geist? Es ist also der Geist, der die­sem Zugriff ent­zo­gen wer­den muß. Also wie­der 18. Jahr­hun­dert. Da ging es um das Brot für den Kör­per. Jetzt geht es um die Nah­rung des Geists. Es geht also um die eigent­li­che Revo­lu­ti­on. Und wie soll das gehen? Gegen die­se all­um­span­nen­de Über­macht? Gegen die­se alles­be­herr­schen­de Daten­bü­ro­kra­tie? Wenn die Staats­dru­cke­rei schon an einem neu­en Gesund­heits­paß arbei­tet? Wäre dann nicht das Bes­te, dem Staat die Daten zu ent­zie­hen? Soll­ten wir nicht alle das Han­dy eine Woche an ein und der­sel­ben Stel­le lie­gen las­sen und so in einer Daten­sphä­re nicht mehr exis­tie­ren? Kei­ne Han­dy­be­we­gungs­da­ten mehr? Ein Volk stellt sich still? Was wird da aus dem Staat?

Oder soll­ten wir alle in Gefäng­nis­klei­dung aus unse­ren Woh­nun­gen tre­ten? Wenn wir das wie­der dür­fen. Soll­ten wir nicht eine und einer aus­se­hen wie einer oder eine. Soll­ten wir die­se Zwangs­gleich­heit im Ver­dacht gegen unse­re Kör­per nicht dar­stel­len? Soll­ten wir nicht als die Lager­in­sas­sen auf­tre­ten, die wir sind? Und wenn ich an heu­te Nacht den­ke. Dann könn­te ich sogar das Vor­ha­ben auf­ge­ben, mich nicht in den Dienst einer Ideo­lo­gie neh­men las­sen zu wol­len. Es ist mein Geist, der ver­nich­tet wird. Ich. Ich wer­de ver­nich­tet. Und es ist geziel­te Ver­nich­tung. Es muß ande­re Wege gege­ben haben. Wir wer­den das alles auf­klä­ren. Wenn wir es schaf­fen. Wenn ich es schaf­fe. Wir soll­ten. Wir soll­ten uns alle gehen las­sen und als Fett­knö­del wie­der auf der Stra­ße erschei­nen. Wir soll­ten es auf­ge­ben, uns in Form zu hal­ten. Wofür denn. Für die rui­nier­te Exis­tenz. Da müs­sen wir nicht mehr gut aus­se­hen und für die Video­kon­fe­ren­zen reicht eine ein­zi­ge Jacke. Wir dür­fen uns doch ernäh­ren. Wir soll­ten uns ernäh­ren. Und des­we­gen. Wir sol­len die­se klei­ne Frei­heit zu einer gro­ßen Frei­heit auf­blä­hen und uns voll­fres­sen. Und rie­si­ge, scheuß­li­che Fett­knö­del wer­den. Wir soll­ten rie­si­ge, scheuß­li­che Fett­knö­del sein, und social distancing wäre dann wirk­lich unse­re natür­li­che Lebens­form. Durch unser Fett wären wir meter­weit von­ein­an­der getrennt. Und dann gehen wir vor das Kanz­ler­amt und stel­len uns dahin. Alle. Wir alle. Und dann blei­ben wir da ste­hen. Und ste­hen. Im rich­ti­gen Abstand. In der rich­ti­gen Form. Wir wären die Kin­der, die alles rich­tig gemacht haben und nun genau dafür bestraft wer­den müs­sen. Aber wir wären als die Kin­der die­ser schwar­zen Päd­ago­gik sicht­bar. Das Elend unse­rer Exis­tenz wird in den Fett­pöls­tern erzählt, und wir haben unse­re Gesund­heits­päs­se nicht dabei. Weil die Staats­dru­cke­rei erst ein­mal an Ruß­land gelie­fert hat. Aus­weis­los. Bewe­gungs­los. Die Ver­mas­sung wört­lich genom­men. Der lock­down ins Fett gefaßt. Die­se Vor­stel­lung, daß wir nur ein Kör­per sind, der sau­ber gehal­ten wer­den muß. Die­se Vor­stel­lung. Die wäre dann umge­setzt. Wir müß­ten alle vor die­sem Kanz­ler­amt ste­hen. Der Hel­den­platz gefüllt mit den Lock­down­ver­fet­te­ten. Weit­hin nur die­se fet­ten Per­so­nen, die nur noch Men­schen sind und kei­ne Per­so­nen. Weit­hin also die Men­schen­kör­per. Die Lei­ber, über die das Urteil des Hygie­ne­staats gefällt wur­de. Der Hel­den­platz wäre dann auch wie­der sei­ner Bestim­mung zuge­führt. Auf­marsch­platz der Objek­te der Poli­tik. Wie damals. Nur wir müs­sen stumm blei­ben. Unse­re Wahr­heit ist nicht der Schrei ‚Heil Hit­ler‘. Unser Schrei ist das Schwei­gen der Ange­schriee­nen. Es ist ja vor­geb­lich unser Heil und nicht das eines Füh­rers, um das es geht. Wir sind in ein Heil ver­strickt wor­den, das uns alles kos­tet. Wir sind zum Heil gemacht, das in Sta­tis­ti­ken über uns ver­fügt. Und dann. Sie müß­ten uns alle nie­der­ma­chen. Nie­der­schie­ßen. Vor dem Behelfs­par­la­ment auf dem Hel­den­platz. Rei­he um Rei­he. Wir wür­den ja auf den Platz schei­ßen müs­sen. Es wür­de wie­der an der Aus­rüs­tung feh­len und nicht genug Mobil­klos vor­han­den sein. Und. Wir wür­den auch nicht in die Psych­ia­trie pas­sen. Und wenn der Staat eine psy­cho­ti­sche Insti­tu­ti­on gewor­den ist, was kön­nen die Psych­ia­trien dann sein? Nein. Die gehor­sa­men Kin­der müs­sen sau­ber zurück in die Sicher­heits­ver­wah­rung genom­men wer­den. Dahin, wo der psy­cho­ti­sche Staat sie haben will. Ver­wahrt. In siche­re, sau­be­re Ver­wah­rung genom­men. Und. Sind am Ende nicht Sär­ge das Sichers­te? Das Aller­si­chers­te. Und Ver­bren­nen dann das Sau­bers­te? Hygie­nischs­te? Aller­sau­bers­te! Und da schau ein­mal! Die Geschich­te! Sie hat uns wie­der.“

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Mar­le­ne Stre­eru­witz. Freie Autorin und Regis­seu­rin. Leb­te in Wien, Lon­don und New York. Der­zeit lock­down in Wien.

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„Hier und Heu­te – Posi­tio­nen öster­rei­chi­scher Gegen­warts­li­te­ra­tur” ist ein Gemein­schafts­pro­jekt von Ger­hard Ruiss, Tho­mas Keul und Claus Phil­ipp und den bei­tra­gen­den Autorin­nen und Autoren. Die Tex­te der Serie erschei­nen wöchent­lich, jeweils am Frei­tag, und kön­nen auch als News­let­ter abon­niert wer­den. „Hier und Heu­te – Posi­tio­nen öster­rei­chi­scher Gegen­warts­li­te­ra­tur” wur­de auf Initia­ti­ve von Claus Phil­ipp durch Spen­den für den Lese­ma­ra­thon Die Pest von Albert Camus des Wie­ner Raben­hof Thea­ters und des ORF-Hör­funk­sen­ders FM4 im Früh­jahr 2020 ermög­licht. Die Rei­he wird von der Stadt Wien aus Mit­teln der Lite­ra­tur­för­de­rung unter­stützt.

Online seit: 5. März 2021

Zuletzt geän­dert: 5. März 2021