Erich-Loest-Preis 2021 geht an Ulrike Almut Sandig

Die alle zwei Jah­re ver­ge­be­ne Aus­zeich­nung ist mit 10.000 Euro dotiert.

Ulri­ke Almut San­dig (41) wird mit dem Erich-Loest-Preis 2021 aus­ge­zeich­net. Der Preis ist mit 10.000 Euro dotiert und wür­digt Autorin­nen und Autoren, die die gesell­schaft­li­chen und poli­ti­schen Ver­hält­nis­se in Deutsch­land nicht nur beschrei­ben, son­dern mit ihrer Stim­me den demo­kra­ti­schen Dis­kurs mit­ge­stal­ten, teil­te die Medi­en­stif­tung der Spar­kas­se Leip­zig am Don­ners­tag mit. Außer­dem sol­len die Preis­trä­ger mit dem mit­tel­deut­schen Raum ver­bun­den sein.

Ulri­ke Almut San­dig 2014 in Ber­lin. Foto: Per­rud­ja

San­dig, so die Jury in ihrer Begrün­dung,  habe sich mit ihrer Lyrik einen Namen gemacht und mit dem Debüt­ro­man Mons­ter wie wir (2020) eine lite­ra­risch anspruchs­vol­le Aus­ein­an­der­set­zung mit dem bri­san­ten The­ma des Miss­brauchs und sexua­li­sier­ter Gewalt in der Fami­lie vor­ge­legt.

Der Preis wird von der Medi­en­stif­tung der Spar­kas­se Leip­zig im Andenken an den Schrift­stel­ler Erich Loest (1926–2013) alle zwei Jah­re ver­ge­ben.

 

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Online seit: 3.12.2020

Zuletzt geän­dert: 3. Dez. 2020