Presseschau – 12. November 2020

„Erklärt euch“ – Zur Debat­te um Moni­ka Maron / Wal­ter Ben­ja­min / Richard Ford / Bin­ja­min Wil­ko­mir­ski / Gust­ave Flau­bert / Elsa Koes­ter …

Der Stan­dard
Unbe­dank­te Arbeit der Erin­ne­rung
Ben­ja­mins Pro­sa­skiz­zen­buch „Ber­li­ner Kind­heit um 1900“ (1940) ver­knüpft eige­ne Ein­drü­cke mit Anhalts­punk­ten zu einer Geschich­te der Moder­ne.

Die Zeit
Die Unter­ge­her (Pay­wall)
Der Roman „Malé“ erzählt, wie in naher Zukunft Aus­stei­ger und Sinn­su­cher auf die Male­di­ven flie­hen – um im Meer zu ver­sin­ken.

NZZ
Auch die gan­ze Wahr­heit kennt kei­nen Kern (Pay­wall)
Bin­ja­min Wil­ko­mir­ski schrieb ein auto­bio­gra­fi­sches Buch über die Sho­ah – und wur­de als Betrü­ger ent­larvt. Die­sen Lite­ra­tur­skan­dal greift nun der viel­schich­ti­ge Doku­men­tar­film „W. – Was von der Lüge bleibt“ auf.

Süd­deut­sche Zei­tung
Es rauscht im Kie­fern­ge­wöl­be
Was hilft durch die düs­te­re, bedrü­cken­de Zeit der Pan­de­mie? Ein Gast­bei­trag von Lutz Sei­ler.

Süd­deut­sche Zei­tung
Umstrit­te­ne Augen­bli­cke
Die Kurz­ge­schich­ten in Kris­ten Rou­pe­n­i­ans schma­lem Band „Milk Wis­hes“ dre­hen sich um indi­vi­du­el­le Per­spek­ti­ven, die mit­ein­an­der unver­ein­bar sind.

Süd­deut­sche Zei­tung
Erklärt euch
Ver­la­ge sind Wirt­schafts­un­ter­neh­men. Aber die bes­se­ren unter ihnen waren auch immer Ideen­händ­ler. War­um scheu­en Ver­le­ger heu­te den öffent­li­chen Dis­kurs?

Frank­fur­ter Rund­schau
Wie Hei­mat schmeckt und wie es ohne sie wei­ter­ge­hen muss
Elsa Koes­ters viel­schich­ti­ger und inten­si­ver Debüt­ro­man „Cous­cous mit Zimt“.

Frank­fur­ter Rund­schau
Stam­mes­kult
Richard Fords Roman „Unab­hän­gig­keits­tag“ über das Wahl­kampf­jahr 1988 in den USA lässt auch für die unmit­tel­ba­re Gegen­wart tief bli­cken.

Tages­spie­gel
Flau­berts „Édu­ca­ti­on sen­ti­men­ta­le“
Ver­lo­re­ne Illu­sio­nen: Eli­sa­beth Edls groß­ar­ti­ge Neu­über­set­zung von Flau­berts Gene­ra­ti­ons­ro­man „Édu­ca­ti­on sen­ti­men­ta­le“.

FAZ
Die Femi­nis­tin muss nackt sein
Als Frau­en­recht­le­rin und Femi­nis­tin mach­te sich Mary Woll­stone­craft im 18. Jahr­hun­dert einen Namen. Heu­te soll ihr Andenken mit einer Sta­tue geehrt wer­den – mit der Gestal­tung sind aber nicht alle glück­lich.

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Online seit: 12. Novem­ber 2020

Zuletzt geän­dert: 12. Nov. 2020