Bedingt brauchbar

Ein Streifzug durch neuere germanistische Kompendien. Von Uwe Schütte

Online seit: 5.7.2017

Dieser Text ist nur in der Printausgabe 2/2017 verfügbar.
Zitate aus diesem Beitrag:

 

Vielleicht hätte man lieber per unbezahlter Pflichtlehre ausgebeutete Privatdozenten befragt, die jahrelang mit schwindender Hoffnung auf eine Professur dem Abstieg in den Status eines überqualifizierten und damit schwervermittelbaren Langzeitarbeitslosen entgegensehen.

 

In Anlehnung an Thomas Bernhards Klage, dass es in Österreich bald schon mehr Ober mit Professorentitel als ohne gäbe, darf man angesichts des Eifers, mit dem in saftig dotierten Sonderforschungsbereichen dutzendfach promovierte Germanisten produziert werden, davon ausgehen, dass es bald mehr Arbeitslose mit Doktortitel gibt als ohne.

 

Virtuose Beherrschung des Jargons ist erforderlich, will man etwa Prozesse der Semantisierung durch historisch-transtextuelle Referenzialisierung in architextueller Hinsicht verstehen.

 

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