Die Kunst der Literaturkritik

Andre­as Platt­haus über Ursprünge, Ansprüche und Real­be­trieb der deut­schen Lite­ra­tur­kri­tik.

Präauer streamt

„Sea­sons“ von Future Islands.

Unter der Drachenwand

Aus dem neu­en Roman von Arno Gei­ger.

Im Grand Hotel Wiesler

Nor­bert Gst­reins Kolum­ne: Wri­ter at Lar­ge

Du wirst mich nie wieder los

Ein­ein­halb Jahr­zehn­te nach dem Ver­bot erscheint Alban Niko­lai Herbsts Roman Mee­re in der ori­gi­na­len Fas­sung. Von Chris­toph Jür­gen­sen

Kleine Liebeserklärung an das Gedicht

Von Jochen Jung

Grenzgänge der Literatur II

Felix Phil­ipp Ingold über Niklas Luh­mann, Robert Musil, Oswald Egger und Hans-Jost Frey

„Die Dichter alle dichten“

Schie­fe Bil­der, gna­den­lo­ser Reim­zwang, huma­nis­ti­sches Pathos und unbe­ding­ter Glau­be an die eige­ne poe­ti­sche Sen­dung – Frie­de­ri­ke Kemp­ner galt schon Sig­mund Freud als Para­de­bei­spiel für die „unfrei­wil­li­ge Komik der Rede“. Der Auf­takt zur Serie „Zu Recht ver­ges­sen – Die bes­ten schlech­ten Dich­ter aller Zei­ten“. Von Karin Wozo­nig.

„Deutsch war die Sprache der Geheimnisse und der Abtreibungen“

Mil­jen­ko Jer­go­vić zählt seit Lan­gem zu den bedeu­tends­ten Autoren des ehe­ma­li­gen Jugo­sla­wi­en. Sein jüngs­tes Buch, Die uner­hör­te Geschich­te mei­ner Fami­lie, wur­de auch von der deutsch­spra­chi­gen Kri­tik hoch gelobt. Bar­bi Mar­ko­vić hat mit ihm über die Ent­ste­hung und Hin­ter­grün­de des Romans gespro­chen.

Andreas Maier: Neulich

„Es ist wie bei einer kol­lek­ti­ven Mas­sen­hin­rich­tung quer durch Euro­pa, Jahr für Jahr. Neu­lich frag­te sogar die FAZ, war­um da die Poli­tik nichts tue.“

Bedingt brauchbar

Ein Streif­zug durch neue­re ger­ma­nis­ti­sche Kom­pen­di­en. Von Uwe Schüt­te

Nachts schreiben, um am Tag nicht verloren zu gehen

Gedan­ken zu Lite­ra­tur und Selbst­er­fah­rung. Von Arne Rau­ten­berg

Das Netz als telepathischer Raum

Von Ken­neth Golds­mith

Das Leichentuch der Literatur

Über Karl Ove Knaus­gårds lite­ra­ri­sche Anpas­sungs­leis­tung in sei­nem sechs­bän­di­gen Roman Min kamp. Von Tho­mas Lang

Eine Art stirbt aus

Nach­schrift auf Gerd-Peter Eig­ner (1942–2017). Von Alban Niko­lai Herbst

Grenzgänge der Literatur

Lek­tü­re- und Betriebs­be­rich­te von Felix Phil­ipp Ingold.

Präauer streamt: Lilies of the Valley

Von Tere­sa Prä­au­er

Neulich

Eine Kolum­ne von Andre­as Mai­er
„Es war die Zeit der Blo­cka­den und der Demons­tra­tio­nen, und man hat­te eine gewis­se Übung in den Din­gen des selbst­ge­fäl­li­gen Wider­stands gegen dies und das.“

Ich und der Urknall

Erich Klein im Gespräch mit Raoul Schrott über Lite­ra­tur als Ahnen­dienst, die Dau­er der Ber­ge, Kochen für Phil­ip­pe Sou­pault und sein Buch Ers­te Erde.

Mit Helmut Kohl an Rilkes Grab

Vom Busen­at­ten­tat auf Ador­no zum Fall von Strauss-Kahn, Heint­jes „Mama“ und der Affe mit der Kame­ra – Das blind­ge­wein­te Jahr­hun­dert von Mar­cel Bey­er ver­netzt Dis­pa­ra­tes zu einem indi­vi­du­el­len Gespinst. Von Gise­la Trahms

Fragebogen: Andreas Breitenstein

Zum Geschäft der Lite­ra­tur­kri­tik heu­te

Präauer streamt: Kiss Bang Love

„Vier jun­ge Frau­en, als die Hard­rock-Band ‚Kiss‘ ver­klei­det, auf einem Kärnt­ner Faschingsgschnas im Jah­re 1998. Bir­git als Gene Sim­mons, ich als Ace Freh­ley.“

Wirklichkeitsbewältigung als literarisches Programm

Beob­ach­tun­gen und Über­le­gun­gen zur aktu­el­len Buch­kri­tik. Von Felix Phil­ipp Ingold