Archiv
Ein fremdes Lebewesen klopft an unsere Tür
Materialien & Texte aus den sieben Körben. Von Alexander Kluge
Schirmbecks Vermächtnis
Alban Nikolai Herbst erinnert an den Schriftsteller Heinrich Schirmbeck, dessen Werk in der Nachkriegszeit der Kahlschlag-Doktrin zum Opfer fiel.
„Expressionist Artillerist“
Die radikale Wortkunst des Franz Richard Behrens. Michael Braun im Gespräch mit Michael Lentz
Poetry plus Electricity = Rock’n’Roll
Über Lyrik, Songtexte und Musikerromane im Zeitalter der Popkultur. Von Uwe Schütte
Wenn die Tochter mit dem Vater
Die familiär verstrickte Autorschaft von Marie-Jo und Georges Simenon. Von Felix Philipp Ingold
Dr. Roseis Welt-Impromptus
Einige Überlegungen zu und anhand Peter Roseis Die große Straße. Reiseaufzeichnungen. Von Kurt Neumann
„Sie sind ein Sprachfaschist!“
Thomas Hummitzsch im Gespräch mit Alban Nikolai Herbst über Leben und Werk – anlässlich des Erscheinens seiner gesammelten Erzählungen.
Begegnungen in der Autofiktion
Für Eileen Myles und Isabelle Lehn – sisters of mercy. Von Jan Wilm
Kerker, Klinik und Klausur
Literatur als Traumabewältigung. Von Felix Philipp Ingold
Lumpenproletariat im Ausgehbezirk
Thorsten Nagelschmidt und sein politischer Roman Arbeit. Von Uwe Schütte
„Manche haben Angst vor mir und meinen Büchern“
Katrin Hillgruber im Gespräch mit Ludwig Fels über seinen neuen Roman Mondbeben, afrikanische Sehnsüchte und die Macht der leisen Wirklichkeit.
Schreiben Sie auch ein Corona-Tagebuch?
„Das Problem mit Corona-Tagebüchern und Zoom-Konferenzen ist nicht, dass es sie gibt, das Problem ist, dass einzig und allein, weil es sie gibt, auch Leute Corona-Tagebücher schreiben, die keine Corona-Tagebücher schreiben sollten.“
Von Norbert Gstrein.
Wie man Leichen im Keller verscharrt
Paul-Henri Campbell über die Poesie der Dichterin* Koleka Putuma.
Schnee in Hernals
Aus dem Tagebuch von Clemens J. Setz.
„Er ging auf den Friedhof, um Namen zu tanken.“
Iris Hanika: Echos Kammern
Aus dem neuen Roman von Iris Hanika.
Offenbar hatten nicht nur über Auschwitz alle ihre Kollegen schon ein Buch geschrieben, sondern alle auch schon eins über New York. Als wären das die beiden Grenzpfosten, zwischen denen die deutsche Befindlichkeit sich spannt.
Neulich: NPD-Ortsvorsteher
Von Andreas Maier
Aus den Begriffen NPD, Ortsvorsteher und Wetterau ergibt sich also automatisch, dass ich den Leuten einfalle.
Ischgl – Delirium Alpinum
Stefan Gmünder über die Tiroler Partnergemeinde von Sodom und Gomorra.
Löcher im Papier öffnen sich und ziehen mich tief hinein, weg von allem*
Dieter Bandhauer zur vierbändigen Ausgabe der Briefe von Samuel Beckett.
„Der große Minetti, den ich neulich als Marat in dem Weiss-Stück so glänzen sah, als Pozzo unglaublich daneben – und störrisch“.
