Presseschau 25. Februar 2017

Neue Ingeborg-Bachmann-Werkausgabe / Lukas Bärfuss’ / Stefan Zweigs Ende / Literaturbetrieb in Nigeria / Arnon Grünberg / Tex Rubinowitz u.v.m.

Online seit: 25.2.2017

NZZ
„Ich fahre Ski auf einem Satz“
Die Verlage Suhrkamp und Piper geben gemeinsam eine Ausgabe der Werke und Briefe von Ingeborg Bachmann heraus. Den Auftakt machen Protokolle aus Ingeborg Bachmanns dunkelster Zeit.

NZZ
Der Jäger der Grazie
Lukas Bärfuss’ neuer Roman

Die Welt
Nehmen Sie die Verfolgung auf
In seiner Stalking-Geschichte „Hagard“ schreibt Lukas Bärfuss die Chronik eines Untergangs.

Die Presse
Als ich noch nichts von später wusste
Kurt Palm erzählt in „Strandbadrevolution“ von einem Sommer in der Provinz, wo lange nichts passiert und dann nichts mehr so ist, wie es war.

Die Presse
Tanz mit dem Leoparden
Daniel Zahno legt mit „Mama Mafia“einen rasanten, augenzwinkernden Roman über Liebe und Leichen vor.

Die Presse
Rosemarie Poiarkov über die Generation der 40-Jährigen
Sozialabbau, schlechte Berufsperspektiven, aufgebrochene Familienstrukturen, exzessive Nutzung sozialer Netzwerke: In ihrem Roman „Aussichten sind überschätzt“ porträtiert Rosemarie Poiarkov mit Ironie eine Generation, für die all das Normalität ist.

Die Presse
Roadtrip mit Bonmot
Sonja Harters Debütroman: Roadtrip mit Bonmot

Die Presse
Georg Stefan Trollers Zeitungsartikel
Georg Stefan Trollers zusammengestellte Zeitungsartikel sind mitreißend, ergeben aber kein Buch.

Süddeutsche Zeitung
Das tragische Ende eines großen Europäers
Vor 75 Jahren nahm sich Stefan Zweig im brasilianischen Exil das Leben nachdem seine „geistige Heimat Europa sich selber vernichtet“ hatte.

Frankfurter Rundschau
„Viele Dinge, über die man schreiben kann“
Lektorin Uche Okonkwo über den Literaturbetrieb Nigerias und die Schwierigkeit, ein einheimisches Publikum zu finden.

Frankfurter Rundschau
Diese lästige Liebe
Anton Hansen Tammsaares geistreicher Roman über ein ungleiches Paar, der 1934 erschienen ist.

FAZ
Geschüttelt und gerührt
Neue Bachmann-Werkausgabe

FAZ
Los Angeles als Schießstand
Joe Ides Debüt „I.Q.“ zeigt, dass er seinen Sherlock kennt.

FAZ
Das Phantasma Brasilien
Die letzten Lebensmonate in Petrópolis verbrachte der Schriftsteller Stefan Zweig angeblich im Glück. Dann wählten er und seine Frau den Freitod – ein Rätsel?

Tagesspiegel
Bürgerkrieg der Sterne
Science-Fiction-Serie „Mark Brandis“ als Comic

Tagesanzeiger
Der Romancier hat verloren
Lukas Bärfuss’ neues Buch kommt manchmal daher wie ein Leitartikel.

Die Zeit
Schwingt keine großen Reden!
Politische Statements bei der Oscarverleihung sollten sich die Künstler lieber sparen. Was zählt, sind allein die Filme. Von Lucy Fricke

Der Standard
Der Lektor als bester Gegenspieler
„Lass mich nicht allein mit ihr“ ist ein Metaroman über das Entstehen eines Romans und eine zweifelhafte Huldigung Anja Kruses

Der Standard
„Jetzt haben wir ein Pferd und Haschisch“
Lydia Haider, Maria Hofer und Stefanie Sargnagel fahren nach Marokko und mieten sich ein Haus zum Schreiben, Nachdenken – und was auch immer.

Der Standard
Die „Übergängigkeit“ von der Privatheit zur Literatur
Starker Anfang mit Band eins der neuen Werkausgabe bei Suhrkamp: „Male oscuro“

Der Standard
Im Schlachthaus
Von Arnon Grünberg

Der Standard
Robert Seethaler erhält Anton-Wildgans-Preis
Von dem Wiener Schriftsteller erschien zuletzt der Roman „Ein ganzes Leben“

Deutschlandradio
Wie Alltagsrassismus ein Leben prägt
Mohamed Amjahid: „Unter Weißen“

Deutschlandradio
Schlaglichter auf ein inneres Drama
Bei Piper und Suhrkamp erscheint in über 40 Bänden eine Ingeborg-Bachmann-Gesamtausgabe.

Deutschlandradio
Schreiben gegen die Angst
Irene Fussl und Hans Höller im Gespräch mit Frank Meyer

 

 

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