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Freitag, 14. Oktober 2011

Coole Säue – schonungslos, poetisch, paranormal

 

Die überzeugendsten Empfehlungen aus den Vorschauen führender deutschsprachiger Verlagshäuser. Unter Tränen zusammengetragen von Nummer 24.

Bücher enthalten oft arg viele Wörter und kompliziert sind die Sätze auch. Darum sind wir froh, wenn die Verlage uns in Programmvorschauen und Klappentexten griffig erklären, worum es geht, und wie wir die umwerfend komischen, ebenso zärtlichen wie grausamen Meisterwerke aufzufassen haben, die den Abgründen des Lebens trotzen und uns ermutigen zu einer Liebe, die mächtiger ist als Zeit und Raum.

Im Folgenden einige enthemmte Empfehlungen aus den Herbstprogrammen, die uns ungemein zu Herzen gegangen sind:

 

„Ein aufwühlendes Debüt. Wild und leidenschaftlich. Rau und wahnwitzig. Eine Liebeserklärung an das Leben.“

„Ein Debüt, das funkelt, flirrt und fiebert.“

„Ein erstaunliches Debüt, eine tragikomische Suada und ein ebenso emotionaler wie kühl sezierender Blick auf eine kaputte Gesellschaft.“

„Kein Debüt, ein Ereignis.“

„Komisch, tragisch, furios.“

„Cool, dreist, finnisch.“

„Anrührend, mitreißend, feinfühlig.“

„Historisch. Authentisch. Spektakulär.“

„Ironisch, witzig und böse.“

„Rasant, waghalsig, schonungslos.“

„Schreiend komisch und manchmal tieftraurig.“

„Brutal und zärtlich, schonungslos und poetisch.“

„Eindringlich, poetisch, mit einer bezaubernden Unmittelbarkeit.“

„Lebendig und poetisch, aufrichtig und berührend.“

„Der Roman der verpassten Gelegenheiten – romantisch, schmerzlich, hochkomisch.“

„Wie der Blitz schlägt die Liebe bei Alexander Goudveyl ein: Als die junge Frau sein Haus betritt, lässt er jeden ehelichen Vorsatz fallen, um sie zu besitzen.“

„Ein alter Hass, der bis in die Gegenwart reicht. Eine Liebe, die alle Zeit überdauert.“

„Eine Liebe, mächtiger als Zeit und Raum.“

„Eine dramatische schwule Liebesgeschichte aus dem modernen Istanbul, beruhend auf einer wahren Begebenheit. Erschütternd, ergreifend und packend.“

„J. L.s bislang bester Roman ist eine hochkomische seelische Achterbahnfahrt und ein Schrei nach Liebe, die den Helden und den Leser in den lakonischen Irrwitz treiben.“

„In fünf geheimnisvollen Erzählungen, halb grausam, halb zärtlich, zieht E.-E. S. alle Register seiner Fabulierkunst.“

„Mit großer emotionaler Kraft erkundet A. S. die Seelenlandschaft eines Paares und sein Ringen um Schuld und Vergebung.“

„Habe Mut zu lieben!“

„Das neue Buch der ‚Königin der paranormalen Liebesromane‘.“

„Der seit Jahren klügste Roman zur Frage nach dem Sinn des Lebens.“

„Er fasziniert nicht nur durch die verblüffenden Wendungen und bestürzenden Enthüllungen seiner Geschichte, sondern vermittelt seinen Lesern auch neue Einsichten in den Sinn des Lebens und Überlebens in unserer sich rasch verändernden Welt.“

„Zusammen mit ihrem Bruder E. legt A. H. einen Thriller vor, bei dem nicht nur den Opfern das Herz stehen bleibt.“

„Ein herzerwärmender Roman von M.-S. R.“

„Ein sprachgewaltiger Roman, der den Abgründen des Lebens trotzt.“

„Krieg, junge Wut und gebrochene Herzen.“

„Kräftig, mit viel Sinn für Komik, aber auch für das Schlimme im Leben, erzählt der chilenische Bestsellerautor H. R. L. vom harschen Leben in der Atacamawüste.“

„Die große Afrika-Trilogie des Dänen J. E.: so groß wie ein Kontinent, so schweißtriefend wie eine Diskothek in Daressalam und so schwarz wie eine Reise ans Ende der Nacht.“

„In der Sache hält sich die lebendig teilnehmende K.-Biographie der Autorin, Übersetzerin und Germanistin A. M. C. streng an die Quellen – in der Darstellung aber nimmt sie sich Freiheiten.“

„Der Krieg in seiner ganzen Wahrheit. Erschreckend, bewegend und fesselnd wie ein Roman: P. E.s Meisterwerk über den Ersten Weltkrieg.“

Einmal durch die Hölle und zurück ist ein Kracher von einem Roman.“

„Ein sprachgewaltiger Roman, der den Abgründen des Lebens trotzt.“

„E. L. hat einen verrückten Roman geschrieben, der auf 150 mitreißend dialogreichen Seiten von einer Urlaubskrise erzählt, für die andere Bücher 500 Seiten bräuchten.“

„Physikstudenten sind sich einig: ‚P. ist eine coole Sau.‘“

„Große Medienaufmerksamkeit zum Titanic-Jahrestag am 14. April 2012.“

„Die Erfindung Gottes: Faszinierende Experimente zum Nachlesen.“

„Unverzichtbar für alle, die mehr wollen vom Leben.“

„Der neue W.: ein Roman für Leser mit starken Nerven und weichem Herzen.“

„Endlich – das neue Buch vom Autor des Welterfolges Sturz ins Leere.“

 

 

 


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    Freitag, 19. Dezember 2014 

    VT_4_14_Cover

    AUSGABE 4/2014

    Dostojewskij als Dichter des Absurden.
    Eine literarhistorische Recherche von Felix Philipp Ingold

    Mit dem Bulldozer durch die Literaturgeschichte
    W.G. Sebald als Literaturkritiker und Germanist. Von Uwe Schütte

    Schokolade brennt!
    Günther Eisenhuber über Jean-Philippe Toussaints neuen Roman Nackt

    Der Mensch, ein Gespenst seiner selbst   
    Christoph Schröder über Saskia Hennig von Lange

    „Pynchon gehört für mich zu den Spaß-Autoren“
    Andreas Puff-Trojan im Gespräch mit Dirk van Gunsteren, der Thomas Pynchons neuen Roman Bleeding Edge ins Deutsche übersetzt hat.

    Schön und still
    Ein Dramolett. Von Klaus Siblewski

    Neulich
    Von Andreas Maier

    Die Bewohner von Château Talbot
    Von Arno Geiger

    Writer at Large
    Marry, Fuck, Kill! Eine Kolumne von Norbert Gstrein

    Der Abmarsch 
    Eine Erzählung von Andreas Latzko

    Lyrik-Logbuch
    Von Michael Braun

    Insider Trading, lyrisch
    Über Katharina Schultens’ Gedichtband gorgos portfolio. Von Alban Nikolai Herbst


    Die Krieger des Königs Ying Zheng

    Doris Anselms Siegertext beim diesjährigen Open Mike

    Nebenschauplätze der Frage „Macht Wohlstand dumm?“    
    Ein Essay von Clemens J. Setz

    Im Schatten des Krieges    
    Thomas Ballhausen über zwei neu aufgelegte Erzählungen des Comic-Künstlers Jacques Tardi 

    Geheimnisvolles Knistern aus dem Zauberreich    
    Aus einem neuen Prosaband von Xaver Bayer

    Kanns nicht und wills nicht   
    Drei Stories von Lydia Davis