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Für seinen Roman Nahe Jedenew hat Kevin Vennemann vor zwei Jahren mit Recht begeistertes Lob erhalten. Aus der Perspektive zweier Kinder wird darin ein Massaker an polnischen Bauern geschildert. Das „nahe“ im Titel ist bedeutsam, weil es bei aller erzählerischen Lebendigkeit an die beobachtende, fiktionale Distanz erinnert. Ein ähnliches Motiv greift Vennemann unter neuer Perspektive in Mara Kogoj auf. Es geht um die historisch beglaubigte Ermordung einer slowenischen Bauernfamilie 1945 in Südkärnten. Der eindringliche Erzählsog, den Nahe Jedenew auszeichnete, zerbricht hier allerdings schon im ersten, fast abenteuerlich anmutenden Satz: „Dabei scheint zu Beginn bereits und auf den ersten Blick das meiste aus Vergangenem so sehr vertraut ...“ Vennemann erzählt nicht mehr Geschichte, sondern versucht ein konkretes Ereignis im Dunst der verfälschenden Erinnerung diskursiv zu ergründen. |
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Montag, 14. Januar 2008 – dradio.de
Montag, 14. Januar 2008 – Frankfurter Rundschau
Montag, 14. Januar 2008 – Die Welt
Montag, 14. Januar 2008 – Die Welt
Montag, 14. Januar 2008 – Die Presse
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Montag, 14. Januar 2008 – derStandard.at
Montag, 14. Januar 2008 – derStandard.at
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Montag, 14. Januar 2008 – NZZ
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Freitag, 11. Januar 2008 – Berliner Zeitung
Freitag, 11. Januar 2008 – Frankfurter Rundschau
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