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Freitag, 20. Juni 2003

Im Spiegelkabinett

 

Gelegentlich beschäftigt das Verhältnis von Realität und Fiktion nicht nur die Literaturwissenschaft, sondern auch die Gerichte. Letztes Beispiel: Maxim Billers Roman Esra. Johanna von Rauch untersucht, was geschieht, wenn der literarische Anspruch mit dem Recht auf Privatsphäre kollidiert, Maxim Biller selbst erklärt dem Gericht in einer schriftlichen Stellungnahme die Arbeit des Schriftstellers.

In dem Film The Hours gibt es einen schönen Dialog. Es heißt dort: „Das sind doch Sie in dem Roman?“
„Ja, so ungefähr, in gewisser Weise. Richard ist nun mal Schriftsteller, er verwendet Dinge, die passieren, aber er verändert sie auch, vielmehr ist es so, er macht sie sich zu eigen...“
Mrs. Dalloway, die sich mit der Blumenhändlerin unterhält, scheint geschmeichelt zu sein. Jedenfalls huscht ein Lächeln und eine leise Röte über ihr Gesicht, während sie darüber spricht, wie es ist, eine Romanheldin zu sein.
Nicht jeder hat solch ein Glück, mag sie denken, nicht jeder taugt zur Vorlage. Vielleicht ist sie stolz, zu all den Frauen und Männern zu gehören, deren Namen niemand kennt, die aber den Fundus der Literatur bilden. Denn es ist ja kein Geheimnis: Schriftsteller gleichen Forschern, sie beobachten Menschen, sie studieren ihr Verhalten, ihr Wesen, ihre Worte, ihre Taten, ihr Schweigen, ihr Schicksal. Aus der Zusammensetzung solcher Beobachtungen entstehen die Charaktere, daran ist nichts Bemerkenswertes. Anders aber, wenn die Figuren identifizierbar sind. Fontane notierte 1895 über Effi Briest: „Es ist eine Geschichte nach dem Leben, und die Heldin lebt noch.“ (Bei der Heldin handelte es sich um die damals 42-jährige unglückliche Elisabeth Baronin von Ardenne.) Fontane und all die anderen großen und kleinen Schriftsteller nach ihm sahen keinen Anlass, ihre Bücher mit der Bemerkung zu versehen: „Alle Ähnlichkeiten mit Lebenden und Verstorbenen sind rein zufällig und nicht beabsichtigt.“
Dieser Satz steht in Maxim Billers Roman Esra, der Ende Februar bei Kiepenheuer und Witsch erschienen ist, und er hat nichts genützt. Gegen das Buch wurde kurz nach seinem Erscheinen eine einstweilige Verfügung beantragt die vom Landgericht München bestätigt wurde. Das Gericht ging nicht auf das Angebot des Verlages ein, gewisse Stellen, Ortsangaben oder Informationen, die auf die Identität der Vorbilder hinweisen, zu schwärzen. Das Buch darf also nicht verkauft und nicht beworben werden. Der Verlag hat Berufung eingelegt, man rechnet damit, dass der Fall bis in die letzte Instanz gehen wird.
Billers Roman wurde von den beiden Antragstellerinnen, Mutter und Tochter, die sich im Buch wiedererkannten, als Schlüsselroman bezeichnet. Sie waren der Ansicht, dass bestimmte unverwechselbare Informationen, die im Text gegeben werden, ihre Identität preisgeben. So wird die Tochter, die titelgebende Esra, als türkische Schauspielerin beschrieben, die mit 17 Jahren den Bundesfilmpreis bekommen habe und die Mutter als Trägerin des alternativen Nobelpreises. Hinzu kommen persönliche Daten, Adressen, Begebenheiten, Ereignisse, die offenbar genau der Realität entsprechen. Die Anzahl der Ehemänner, die Kinder, die Berufe, ja sogar die Haustiere sind Anleihen der Wirklichkeit.

Hat Maxim Biller eine neue literarische Gattung erfunden? Ist das Reality-Literatur?
Der Roman, der auch eine schöne und traurige Liebesgeschichte zwischen einer jungen Schauspielerin und einem Schriftsteller ist, ist vor allem ein Buch über jenes Thema, das ihm jetzt zum Verhängnis geworden ist. Er kreist um die Frage, wie wahr ist Fiktion und wie fiktiv ist die Wahrheit, ein spannendes Thema, fast so spannend wie die Liebe.
Schon bald am Anfang heißt es, Esra habe ihn gebeten, nie etwas über sie zu schreiben.

„Esra, bitte, das kannst du nicht machen!“ „Doch.“ „Weißt du, was das heißt?“ Sie sagte nichts. „Und die Bücher, die du sonst liest?“ „Ja ...?“ „Glaubst du, da ist alles ausgedacht?“ „Ich will es nicht. Ich will mich nicht schämen vor dir. Ich will dir nicht meine Brüste zeigen und später irgendwo lesen, dass ich dir meine Brüste gezeigt habe.“

Nun blieb es ihr doch nicht erspart. Trägt man als Geliebte eines Schriftstellers das Risiko, zur Vorlage zu werden? Stimmt das Klischee, dass die Loyalität eines Schriftstellers immer dem Schreiben gilt und nicht der Liebe?
Viele haben jetzt behauptet, es wäre ein Leichtes gewesen, manche Informationen einfach wegzulassen oder zu verändern, ohne die Substanz des Romans zu beschädigen, aber eine solche Forderung ignoriert das Wesen der Literatur.

Biller lässt Adam, den Schriftsteller und Freund Esras, auf die Frage, wieviel der Roman mit seinem eigenen Leben zu tun habe, antworten:

„Ich sagte sehr höflich, das Leben und das, was man beim Schreiben daraus macht, seien wie Zwillinge, die bei der Geburt auseinandergerissen wurden, oder ich dachte mir ähnlichen Unsinn aus.“
Und über die Bilder, die Esra am Computer malt, heißt es an anderer Stelle: „Alles darauf sieht sehr realistisch aus, und trotzdem denkt man schon bald, nichts davon ist wahr.“

Was real ist, ist nicht unbedingt realistisch, und was realistisch ist, nicht unbedingt wahr. Doch solche Spitzfindigkeiten interessieren die Gerichte nicht. Dort geht es darum, die Freiheit der Kunst und die Persönlichkeitsrechte gegeneinander abzuwägen. Die Freiheit der Kunst gilt nicht unbegrenzt, sondern endet dort, wo die Privat- beziehungsweise Intimsphäre der Betroffenen verletzt wird. Das klingt vernünftiger als es ist, denn die Ebene der Literatur ist nicht die Ebene der Realität und deswegen ist es fraglich, ob beide überhaupt in Konflikt miteinander geraten können. Der Jurist prüft, ob der „durchschnittliche Leser“ und nicht nur der engste Bekanntenkreis in der Lage ist, die Romanfiguren als reale Personen zu identifizieren. Dies ist spätestens jetzt sicherlich der Fall. Denn, das ist der Nebeneffekt des Gerichtsverfahrens, inzwischen ist auch die letzte Schlafmütze imstande, die beiden Frauen zu identifizieren. An die Öffentlichkeit gezerrt haben sie sich selbst. Andererseits haben sie natürlich auf ihrem Rachefeldzug einen beträchtlichen Erfolg erzielt, der kaum Parallelen in der Rechtsgeschichte hat.

Der prominenteste Fall ist Klaus Manns 1936 entstandener Roman Mephisto, ein satirisches Porträt von Gustaf Gründgens, dem gefeierten Intendanten des Berliner Staatsschauspiels und ehemaligen Schwager des Autors. Einige sahen in Mephisto eine „Schmähschrift in Romanform“, andere waren der Meinung, dass das Biographische nur Anlass einer Zeitkritik war, die den Typus des intellektuellen Mitläufers entwirft. Klaus Mann hatte sich gegen die Lesart als Schlüsselroman verwehren wollen und in einer Vorbemerkung beim Erscheinen des Buches geschrieben, dass „ alle Personen dieses Buchs … Typen, nicht Porträts“ darstellen. Im Jahre 1971 wurde der Roman auf Antrag des Adoptivsohnes von Gründgens in letzter Instanz vom Bundesgerichtshof verboten.

Glimpflicher liefen die Auseinandersetzungen um den Roman Holzfällen von Thomas Bernhard, der 1984 in Österreich beschlagnahmt wurde. In Holzfällen gerät der Ich-Erzähler durch einen unglücklichen Zufall auf ein Abendessen beim Ehepaar Auersberger, frühere Freunde, die ihm nun „allein bei Nennung ihres Namens durch Dritte Übelkeit“ verursachten. In dem Ehepaar Auersberger erkannten sich der Komponist Gerhard Lampersberg und seine Frau, die ehemalige Sängerin Maja Weis-Ostborn, wieder und sie waren nicht sehr zufrieden damit. Von dem Mann hieß es, er sei „seit dreißig Jahren nur noch betrunken“, die Frau habe eine Stimme, „alt und brüchig“, „vulgär und widerwärtig“. Lampersberg erwirkte umgehend die Beschlagnahme, mit dem Erfolg, dass er, bisher kaum bekannt, unversehens ins Zentrum des Interesses rückte.
Das Oberlandesgericht Wien hob damals die Beschlagnahme mit einer recht pragmatischen Begründung auf. Es ging einfach davon aus, dass sich der durchschnittliche Leser nicht in die privaten Querelen des Autors hineinziehen lassen und das Buch gelangweilt aus der Hand legen würde.

Einen ähnlichen Fall mit ganz anderen Konsequenzen boten die Streitigkeiten um den Autor Hanif Kureishi, der als Drehbuchautor des Films Mein wunderbarer Waschsalon bekannt wurde. Sein Roman Intimacy, der 1998 in England herauskam, erzählt die Geschichte eines Mannes, der seine Frau und seine beiden Kinder verlässt und es war kein Geheimnis, dass es sich dabei um Kureishis eigene Geschichte handelte. Die verlassene Ehefrau von Hanif Kureishi, Tracey Scoffield, kam in seinem Buch, gelinde gesagt, nicht gut weg. Er porträtierte sie als griesgrämige Gefährtin, die sich selbst als Feministin geriert, aber in Wahrheit nur eine schlechtgelaunte, sexuelle Analphabetin ist, die im Bett Kochbücher liest. Tracey Scoffields Kommentar war nüchtern und gar nicht so schlecht gelaunt: „Er nennt es einen Roman, aber man könnte es auch einen Fisch nennen. Niemand glaubt, dass es Fiktion ist.“
Allerdings ging die öffentlich Geschmähte, ebenso wie die Mutter und Schwester des Autors, die ebenfalls in Intimacy vorkommen, nicht zum Anwalt, sondern an die Presse: Kureishis Schwester Yasmin machte im Guardian und im Observer ihren Standpunkt deutlich, korrigierte zahlreiche Informationen („meine Mutter hat niemals in einer Schuhfabrik gearbeitet, sie hat Kunst studiert“) und die Mutter machte ihm den Vorwurf, er habe seine proletarische Herkunft erfunden, um sich interessant zu machen. Die Familie führte damit eindrucksvoll öffentlich eine neue Lesart des Romans vor: Sie lasen ihn einfach als Biographie und kehrten die Dinge damit um – schlimm waren jetzt nicht mehr die wahren Details, sondern gerade die erfundenen.

Und das führt geradewegs ins Zentrum der Verwirrung: Wer anfängt, einen Roman in fiktive und reale Elemente zu zerlegen, der macht diesen Roman unlesbar. Er zwingt den Leser dazu, ihn wie eine Klatschspalte zu lesen, in der allein der Wahrheitsgehalt der Information von Bedeutung ist. Es ist die effektivste Form der Entliterarisierung, die man sich denken kann. Wer Esra gelesen hat, bevor das Buch eine Klatschspalte wurde, kann bestätigen, dass es ein schöner Roman war, einige finden, Billers bester Text überhaupt. Und jetzt? Vielleicht gerade noch ein Fisch.



Maxim Biller: Stellungnahme zum Prozess um Esra Verfasst für das Landgericht München

Was ist die Arbeit eines Schriftstellers? Inspiriert und beseelt von der Wirklichkeit, in der er lebt und die er erlebt, erschafft er die Fiktion, die wir Erzählung, Roman, Novelle oder Gedicht nennen. Im Gegensatz zu einem Reporter versucht er nicht, die Wirklichkeit so wahrheitsgetreu wie möglich nachzuzeichnen – und schon gar nicht hat der Schriftsteller die politische oder polemische Absicht eines Kolumnisten oder Leitartiklers, die Realität und einzelne reale Personen zu kritisieren, bloßzustellen oder moralisch zu bewerten. Der Schriftsteller erzählt Geschichten vom Leben – nicht gegen das Leben –, und darum ist Literatur immer nur eins: die Hymne auf die große menschliche Tragikkomödie und nicht ein Kommentar zu ihr. Allein der Schlüsselroman als einzige literarische Gattung bedient sich teilweise der Methoden des Meinungsjournalismus; die Intention eines Schlüsselromans ist die Satire auf reale Personen oder Zustände oder ihre Schmähung.
Mein Roman Esra ist Literatur – er ist nicht Kommentar, nicht Polemik, nicht Schlüsselroman. Es war nicht meine Absicht, dass reale Personen sich bei seiner Lektüre wiedererkennen oder gar geschmäht fühlen – meine Absicht war es, eine große, schöne und tragische Liebesgeschichte zu erzählen, wie es sie in der Literaturgeschichte seit dem Buch der Lieder zu Hunderten gibt.
Natürlich habe ich mich – wie fast jeder Schriftsteller bei fast jedem Buch – dabei von der Realität inspirieren lassen. Allerdings sind die Romanfiguren, die in Esra vorkommen, nicht die Portraits ihrer Urbilder; die Urbilder dienten mir bloß als Anregung für die vertypten Romanfiguren – schon deshalb, weil nur so ein ernsthaftes literarisches Werk entstehen konnte. Hätte ich versucht, die Realität wahrheitsgetreu nachzuerzählen, wäre dabei bestenfalls eine Reportage herausgekommen, schlechtenfalls ein schlechter Roman. Goethe hat es mit dem Werther nicht anders gemacht, Henry Miller nicht anders mit Sexus, Thomas Mann nicht anders mit Wälsungenblut, Jack Kerouac nicht anders mit Unterwegs, Turgenjew nicht anders mit Väter und Söhne. Und so fort.
Wie sehr man sich als Schriftsteller, der man einerseits die Realität braucht und diese andererseits durch Ästhetisierung des Erzählmaterials so weit wie möglich hinter sich lassen muss, von der Realität der ihn anregenden Urtypen entfernt, kann man auch bei Esra sehen. Zwar tragen einige Figuren des Romans Züge realer Personen – doch das meiste von dem, was in dem Roman passiert, hat sich in der Realität nie ereignet. Zentrale Szenen des Romans wie das Abendessen bei Lale Schöttle (S. 101-106), der Besuch von Lale Schöttle und Esra Adrian im Museum der Nobelstiftung in Stockholm (S. 85 ff.), der große Streit zwischen Esra, Lale und Frido in der Türkei (S. 67 ff.), Adams Verfolgung von Thorben und Esra (S. 191-194), die Reise von Adam zu den Großeltern von Esra in die Türkei einschließlich deren Geständnisses, jüdisch zu sein (S. 194-206), Esras Traummonolog (S. 178-181), die Begegnungen von Adam und Esra mit Lale und Frido im Café Venezia (S. 182-185), das Aufeinandertreffen von Adam mit Esras gesamter Familie im Restaurant Tre Colone (S. 212 f.) – das alles und noch einiges mehr ist frei erfunden. Und es gab zwar eine Erzählung in meinem ersten Erzählband Wenn ich einmal reich und tot bin, worin die türkische Mutter einer jungen türkischen Braut vorkommt – doch nur mit einer kurzen, flüchtigen Beschreibung ihres Äußeren. Wenn dann der fiktive Adam, der fiktive Schriftsteller in der Romanfiktion Esra, erzählt, er habe über die fiktive Lale Schöttle schon einmal eine Erzählung geschrieben, in der er – stark übertrieben und darum wiederum fiktiv – von Lales Persönlichkeit und unklaren Geschäften erzählt habe, wofür sie ihn bis heute hasse, dann ist auch das eine weitere Fiktion innerhalb einer Fiktion und mitnichten etwas, das wirklich passiert ist.
Was will ich mit all dem sagen? Dass ein Schriftsteller die Realität immer nur als Sprungbrett für seine Phantasie benutzt, weshalb auch so private Momente von Esra wie die Liebesszenen, die Streitereien und schönen Gespräche zwischen Esra und Adam oder Adams Telefonate mit seiner Mutter so beschrieben sind, dass kein Leser jemals darüber nachdenken wird, ob sie sich wirklich zugetragen haben. Den Leser – der einen seriösen Roman eines seriösen Autors niemals mit einer Bunte-Klatschspalte verwechseln wird – interessiert nur eines: Tun die Romanfiguren, die für ein paar Stunden und Tage die Begleiter seiner Imagination sind, überzeugend das, was der Schriftsteller sie tun lässt oder nicht? Das ist hier die einzige und entscheidende poetologische Frage. Der Bezug zur realen Realität interessiert den Leser, der weiß, dass Literatur die permanente Neuerfindung einer phantastischen Realität ist, genausowenig wie den Autor.
Wie sagt Adam zu Esra, die fürchtet, er könnte eines Tages über sie schreiben, so wie er einmal über Lale geschrieben hat? „Esra! Esra… Das ist eine Geschichte. Das ist alles nur ausgedacht. (…) Das ist so wie… Das ist, wie wenn ich auf der Straße eine Frau mit einem großen Sonnenhut sehe, und die dreht sich um, und das ist ein besonderer Moment. Und dann gehe ich nach Hause und denke mir etwas aus über eine Frau mit Sonnenhut, die sich auf der Straße umdreht, weil sie denkt, sie hätte gerade, sagen wir, ihre Tochter gesehen, mit der… mit der sie seit Jahren nicht mehr geredet hat.“ (S. 16) Esra ist mit dieser Erklärung nicht zufrieden. Die fiktive Esra, die Esra, die wiederum selbst eine Romangestalt ist. Was folgt – unter anderem – daraus? Dass gute Literatur ein Spiegelkabinett aus Realität und Fiktion ist – und dass jeder, der sich in diesem Spiegelkabinett wiederzuerkennen glaubt, alles sieht, nicht nur das, was wirklich war oder ist.
- Berlin, den 21.3.03

 


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    Freitag, 25. November 2011 

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